Archive | Januar, 2012

Grand Am: Vorschau auf die 50. 24h von Daytona

Der jahrelange Kampf um die Vorherrschaft im US-Sportwagen-Rennsport wird heißer: 2012 könnte ein großes Jahr für die Grand-Am werden. Und es beginnt mit dem goldenen Jubiläum eines großen Rennens.

2008 feierte die NASCAR die 50. Ausgabe des Daytona 500 mit dem Debüt des Car of Tomorrow – vier Jahre später ist die Grand-Am, seit jenem Jahr Teil des NASCAR-Imperiums, nun auch an der Reihe, eben diesen runden Geburtstag ihres eigenen wichtigsten Events zu feiern. Und auch hier steht ein neuer Fahrzeug-Typ in den Startlöchern: der Daytona Prototype der dritten Generation, kurz: DPG3. Damit hat die Rolex Sports Car Series, die Top-Serie der Grand-Am, endlich wieder ein ansehnliches Rennfahrzeug. Zwar sind die alten DPs mit ihrer klotzigen Optik noch startberechtigt, doch deren Ära neigt sich dem Ende zu. Und auch in der GT-Klasse gibt es reichlich (neue wie bekannte) Autos zu bestaunen. Weiter Gas geben →

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Racingblog Podcast: Ausgabe vom 26-1-2012

Die neuste Ausgabe des Racingblog Podcast, im Stream oder zum Download.

Auch im neuen Jahr gibt es wieder einen Podcast und ab dieser Woche sollte er auch wieder wöchtlich erscheinen. Und das bis zum Ende der Motorsportsaison 2012, wenn alles gut geht. Es gibt allerdings eine Änderung. Aus Performancegründen haben wir das Hosting ausgelagert um die Seite hier nicht mit zu viel Traffic auf dem Server liegt. Das bedeutet auch, dass sich der RSS-Feed ändert. Wir behalten aber den alten RSS-Feed vorerst bei.

Themen diese Woche:

Formel Eins: News zu Caterham, Williams und der FIA
WEC: Großer Rundumschlag zu Peugeot, Toyota, LMP1, LMP2, GT, ELMS usw.
24 H Daytona: Große Vorschau durch alle Klassen

Wir wünschen viel Spaß mit dem aktuellen Podcast und freuen uns weiter über Kritik und Wünsche!


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Ferner liefen: Die Newshappen für 25.1.2012

// Böse Überraschung für Lotus: Die FIA hat Ende der vergangenen Woche das vom Team entwickelte System der reaktiven Radaufhängung für illegal erklärt. Das kommt insofern etwas unerwartet, als man dem Team bislang offenbar signalisiert hatte, dass das System legal sei. Einem Bericht von autosport.com zufolge ist die Motorsportbehörde nun aber anderer Meinung. Offenbar ist klar geworden, dass die Aufhängung sich in eine andere Richtung entwickelt hatte, als angenommen. Bisher neigen F1-Autos beim Bremsen nach vorne, was den Luftstrom auf die Flügel instabil macht. Das neue System hätte diese Pendelbewegung verhindern sollen – die FIA sieht die Aufhängung daher im Sinne des Reglements nun als (verbotenes) bewegliches aerodynamisches Teil. (Vorsicht)

// Pirelli hat die Farbmarkierungen der Reifen etwas verändert. Die Farben (Rot -> Super Soft, Gelb -> Soft, Weiss -> Medium, Silber -> Hart) sind gleich geblieben, allerdings hat man das Silber deutlich dunkler gemacht, damit man sie besser von der Medium-Mischung unterscheiden kann. Ebenso neu: Die Farbmarkierungen sind etwas breiter, der Schriftzug ist deutlich grösser geworden. Und so sieht das dann im Bild aus. (Don)

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Formel Eins: Fotos von Räikkönen im Lotus

Kimi Räikkönen startet sein Comeback in der Formel Eins. Seit heute dreht er die ersten Runden in einem Formel Eins.

Die “Mission Comeback” von Kimi Räikkönen ist gestartet. Am heutigen drehte der Finne seine ersten Runden in einem Lotus auf dem Kurs in Valencia. Da die strengen Testbedingungen der Formel Eins es nicht zulassen, dass er im letztjährigen Modell unterwegs sein, muss er mit einem 2010er Lotus/Renault vorlieb nehmen. Die Reifen von Bridgestone sind ebenfalls etwas anders. Statt der Standard-Pneus fährt er mit speziellen Demonstrationsreifen, die weniger Haftung haben und eher in die “Holz-Klasse” gehören. Vergleiche werden sich trotzdem ziehen lassen, denn die F1-Computer werden auch bei diesem Umständen eine Zeit vorgeben, an die sich Kimi wird richten müssen. Richtig spannend wird es dann beim Start der offiziellen Tests in zwei Wochen.

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WEC/Le Mans: Peugeot zieht sich zurück / Bilder vom Toyota-LMP1

Es war ca. 16.00 Uhr als am Mittwoch eine Bombe platzte: Peugeot zieht sich mit sofortiger Wirkung aus der WEC und seinem Sportprogramm zurück.

Gegen 16 Uhr heute Nachmittag ging diese Nachricht über Twitter ein – kurz darauf kam auch die Bestätigung von diversen Motorsport-Journalisten sowie schließlich auch von Peugeot selbst. Der französische Hersteller beendet sein Engagement in der LMP1-Klasse mit sofortiger Wirkung. Es wird keinen Einsatz in der WEC geben und auch keinen bei den 24 Stunden von Le Mans selbst. Auch eine Umentscheidung ist ausgeschlossen, da heute die Meldefrist für Teilnehmer an der WEC und dem 24h-Rennen endet. Weiter Gas geben →

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Formel Eins: Bruno Senna fährt bei Williams

Bruno Senna wird 2012 für Williams an den Start gehen. Eine Entscheidung, die überrascht.

Williams wird 2012 mit Pastor Maldonado und Bruno Senna an den Start gehen. Eine kleine Überraschung, hatte man doch in den letzten Wochen auf Sutil oder Barrichello für das zweite Cockpit gesetzt. Offenbar gab es aber andere Gründe, warum man auf Senna zurück greift. Nach der schlechtesten Saison für Williams aller Zeiten, hatte man schon Mitte des Jahres mit einer völligen Neuorganisation des Teams begonnen und in verschiedenen Strukturbereichen auch gut abgeschlossen. Eine Restrukturierung innerhalb einer Firma geht nie so ganz reibunglos und schon gar nicht, wenn die komplette Entwicklungsabteilung neu besetzt wurde. Da braucht man eigentlich mindestens einen Fahrer, der erfahren genug ist, die Entwicklung während der Saison mit voran zu treiben. Beides hätten Sutil oder Barrichello leisten können. Aber das Geld zwang Williams zu einer anderen Entscheidung.

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Dakar 2012 – 14. Etappe / Finale

Heute gilt es eine nur noch 29KM lange Sprintetappe und die nicht gewertete Verbindungsetappe nach Lima, zu bestehen. Für die meisten Fahrer geht es daher nur darum nicht noch einen Fehler zu machen, viel Zeit kann man nicht mehr gut machen.

Bikes:

Die Startreihenfolge der Bikes wurde heut umgedreht, damit bezweckt man wohl das jeder ein bisschen Jubel abbekommt und nicht nur die Sieger der Dakar. Die Spitze steht fest, daher geht Depres die letzte Etappe eher wie eine Ausrollrunde an. Heute gewinnt Pal Ullevalseter aus Norwegen, vor Coma und den Slowaken Stefan Svitko. Depres fährt die heutige Etappe zusammen mit seinem Rucksackfahrer Ruben Faria. Für Depres ist es die 12. Dakar und der 4. Gesamtsieg, er ist damit vorerst der erfolgreichste KTM Fahrer in der Dakar. Coma gibt sich heut als fairer zweitplatzierter, dennoch sieht man ihm die Enttäuschung an, aufgrund seines Getriebeschadens nicht bis auf die letzten Kilometer kämpfen zu können. Depres sagt das die 13. Etappe, also die Letzte vor dem Zielsprint, die anstrengendste für ihn war. Platz 3 im Gesamtklassement kann sich wie im Vorjahr Helder Rodrigues sichern. Weiter Gas geben →

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Dakar 2012 – 13.Etappe: Nasca – Pisco

Die 13. Etappe ist die letzte große gewertete Etappe mit 375km, wer sich im Klassement noch verbessern will muss das in dieser Etappe schaffen. Die letzte gewertete Etappe ist die 14. am Sonntag samt Zieleinlauf, jedoch ist die gewertete Etappe mit nur 29 Km nur ein kurzer Sprint aufs Podium.

Bikes:
Marc Coma und Cyril Depres konnten bisher jeweils drei Gesamtsiege für sich entscheiden. Heute wird sich herausstellen wer von beiden zum Vierten mal auf der obersten Stufe des Siegertreppchens, diesmal in Lima, stehen wird. Coma starte heut als erster und Cyril Depres versucht heut erneut das Spiel als hinterherfahrender Zeit gutzumachen. Anfangs gelingt ihm das nicht, er verliert sogar zeit. Doch schließlich nimmt für Coma das Drama seinen Lauf. Coma wird langsam, zu langsam um gegen Depres bestehen zu können. Wie sich rausstellt, gibt es Probleme mit dem Getriebe seiner KTM. Er verliert nicht nur viel Zeit auf der Etappe, was Depres nach vorn spült, sondern muss nach der Etappe auch noch den Motor seiner Maschine wechseln lassen. Bei den Motorrädern bedeutet der zweite Wechsel des Motors eine 45-Minuten-Zeitstrafe. Coma steht zwar weiterhin auf Platz zwei im Gesamtklassement, jedoch nur noch knapp 15 Minuten vor Rodrigues. Allerdings wird Rodrigues es sicher nicht schaffen auf der letzten kurzen Etappe so viel zeit gutzumachen. Die 13. Etappe gewinnt schließlich Helder Rodrigues. Daniel Schröder positioniert sich auf Platz 10 der 13. Etappe und befindet sich nun auf dem 20. Platz im Gesamtklassement, man kann nur hoffen, dass die großen Teams aufmerksam auf ihn werden, dann kann der Deutsche vielleicht in den nächsten Jahren auch um eine Spitzenposition kämpfen. Weiter Gas geben →

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Dakar 2012 – 12.Etappe: Arequipa – Nasca


Bikes

Bei der 12. Etappe ging der ewige Kampf Depres gehen Coma in eine neue Runde. Diesmal jedoch mit etwas veränderten Bedingungen. Barreda Bort konnte je seine Maschine auf der 11. Etappe auf dem 3. Platz ins Ziel bringen, dadurch befindet er sich beim Start der 12. Etappe zwischen den beiden Rivalen des KTM Werksteams. Dies ist ein Vorteil für den als Dritter startenden Coma, denn bekanntlich haben die vorausfahrenden einen kleinen Nachteil da sie die Hauptnavigationsarbeit übernehmen müssen. Hinterherfahrende Teilnehmer können davon profitieren, zum einen können sie den Spuren der vorderen Fahrer nachfahren und zum anderen durch vorausschauendes Fahren u.u. sogar abkürzen. Weiter Gas geben →

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Dakar 2012 – 11.Etappe: Arica – Arequipa

Die heutige Etappe beginnt mit der Grenzüberschreitung nach Peru. Die Dakar ist zum ersten Mal in Peru und laut den Organisatoren werden die letzten Tage in Peru die härtesten der ganzen Rally. Die heutige Etappe musste dann auch gleich wegen starken Regenfällen in mehreren Teilen modifiziert werden.

Bikes:

Paulo Gonclaves kassiert im Vorfeld der Etappe eine vernichtende 6 Stunden Zeitstrafe, er hat wohl auf der 8. Etappe unerlaubt fremde Hilfe in Anspruch genommen, einer seiner Fahrerkollegen meldete dies nun den Offiziellen. Damit fällt der Husqvarnafahrer aus der Top 10 auf den 30. Platz. Peru nimmt die Fahrer mit einer schwierigen Flussdurchquerung in Empfang. Fast alle Piloten kommen dabei in Probleme und nicht alle kommen unbeschadet durch. Die Yamaha von Helder Rodrigues zieht Wasser ohne sofortigen Stopp des Motors der sichere tot für jedes Aggregat. Ruben Faria versenkt gleich seine ganze Maschine in dem Fluss. Coma und Depres passieren den Fluss ohne Schaden, dafür passiert ihnen kurz darauf erneut ein Navigationsfehler zusammen mit dem Tagessieger der 10. Etappe Joan Barreda Bort. Da viele der hinterherfahrenden Biker oft einfach nur den Spuren der erstplatzierten folgen, werden einige weitere Fahrer in die Irre geführt und fahren ebenfalls falsch. Weiter Gas geben →

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