Archive | Dezember, 2011

Best of 2011 – Teil 2

Das Saison ist vorbei – für den Rennsport insgesamt ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Ein persönlicher Rückblick auf 2011.

Wie jedes Jahr schaut das Racingblog-Team auf die Motorsport-Saison 2011 zurück und pickt sich die Rosinen raus. Die persönlichen Rückblicke erscheinen weiter in den nächsten Tage.

Bestes Rennen
Das ist immer schwer, nach so einer langen Saison, aber auf meiner Liste stehen die 24 Stunden von Le Mans ganz weit oben. Das Rennen hatte wirklich alles, was man sich von einem Rennen wünscht, wenn man mal von den schweren Unfällen absieht. Ich erinnere mich noch genau, wie mit bangen Blick auf den Monitor starrte, wo das zerstörte Wrack von Rockenfeller schemenhaft zu erahnen war. Im Nachhinein ist alles gut gegangen und auch die Unfälle verlieren von ihrem Schrecken. Sie sorgen sogar ein wenig dafür, dass die Dramatik in der Rückschau noch größer ist. Und wie jedes Jahr kann man sich nicht vorstellen, dass die 24 Stunden noch spannender werden können.
Die Formel Eins hatte ebenfalls etliche gute Rennen, aber ganz weit oben steht vermutlich die GP von Kanada, wo ein entfesselter Jenson Button alles in Grund und Boden fahren konnte. Eine Fahrt, die man sich auch in vielen Jahren noch anschauen kann. (Minus die 2 Stunden Unterbrechung).
Auch die BTCC hatte einige spannende Rennen zu bieten, im Kopf hängen geblieben sind mir vor allem die letzten beiden Rennen in Knockhill, wo Jason Plato erst für Furore sorgte um dann von einem “Zigeuner” (O-Ton Plato) abgeschossen zu werden. Weit oben steht auch das sensationelle Rennen der ALMS in Road Atlanta, dass Muscle Milk ultraknapp für sich entscheiden konnte.

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Best of 2011 – Teil 1

Das Saison ist vorbei – für den Rennsport insgesamt ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Ein persönlicher Rückblick auf 2011.

Wie jedes Jahr schaut das Racingblog-Team auf die Motorsport-Saison 2011 zurück und pickt sich die Rosinen raus. Die persönlichen Rückblicke erscheinen weiter in den nächsten Tage.

Bestes Rennen

Nach zahlreichen Jahren der Beschwerden über langweilige Rennen war 2011 das Jahr der Veränderung für die Formel 1 – die “Arbeitsgruppe Überholen” hat nach den wenig erfolgreichen Versuchen mit KERS heuer die richtige Richtung gefunden. Die Kombination aus DRS, KERS und den neuen, imperfekten Pirelli-Reifen wirkte Wunder – auch Läufe auf bislang verrufenen Strecken wie Barcelona und Silverstone brachten plötzlich Spannung. Dass die Kombination nicht überall funktioniert, zeigten dagegen Valencia (siehe unten) – und die Rennen gegen Ende das Jahres, als Pirelli plötzlich haltbarere Reifen anlieferte.
Doch trotz allem Fortschritt: Das spannendste Rennen das Jahres war auch für mich (als eher kursorischen Beobachter der Serie) des NASCAR-Finallauf in Homestead, als es (fast) bis zur letzten Runde spannend blieb. Zudem erfreulich, dass sich nicht nur Tony Stewart als verdienter Sieger erwies, sondern auch Carl Edwards als mindestens ebenso guter Verlierer.
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Racingblog Podcast: Ausgabe 27-12-11

Ausgabe Nummer 8 des Racingblog-Podcasts.

Diese Woche gehen wir ein paar News durch, darunter die Umbesetzungen in der NASCAR und ein paar Gerüchte aus der Formel Eins. Außerdem werfen wir einen Blick auf die WEC und den neuen Audi. Zum besseren Verständnis, über was wir beim R18 reden, habe ich ein paar aktuelle Bilder beigefügt. Leider hat mal wieder die Aufnahmesoftware gesponnen, deswegen ist es wieder leicht “Mittelwelle” ;)

Wir wünschen viel Spaß mit dem aktuellen Podcast und freuen uns weiter über Kritik und Wünsche!


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Dauer: ca. 70 Minuten

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Frohes Fest!

Liebe Racingblog-Freunde!

Das ganze Team wünscht Euch ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest. Egal, wo ihr seid und was ihr macht – lasst es Euch gut gehen und habt viel Spaß.

Wir hören und lesen uns nächste Woche wieder!

Das Racingblog Team

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IndyCar: Saisonrückblick 2011

Das “Gap Year” vor Eintreffen des neuen Autos nahm im Oktober ein tragisches Ende. Bis zum Saisonstart muss die IndyCar nun einige Probleme überwinden.

Randy Bernards erstes “richtiges” Jahr an der Spitze der IndyCar Series ist zu Ende. Vor dem furchtbaren Finale in Las Vegas war 2011 vor allem eine Saison der Experimente. Die neue Chefetage kramte allerhand neue, alte und sehr alte Ideen aus dem Köcher, die man vor dem großen Neustart 2012 ausprobieren wollte. Das Fazit zu Double-File Restarts, Twin-Races und Las Vegas World Championships fällt auch abseits der Tragödie etwas mager aus. Immerhin haben sich die TV-Quoten, wenn auch auf niedrigem Niveau, ein wenig stabilisiert. Wohl auch deswegen, weil im Schatten der teils fehlgeleiteten Showelemente auch heuer wieder einige spannende Rennen und überraschende Sieger geboten wurden. Die Pläne für das kommenden Jahr wurden von den Ereignissen in Las Vegas noch einmal durcheinandergewürfelt – bis heute gibt es etwa keinen vollständigen Kalender für 2012. Auch das neue Auto macht noch einige Probleme. Doch zumindest das könnte sich als Glück im Unglück erweisen – durch die vielen Änderungen könnte die gewohnte Hackordnung nämlich endlich aus den Fugen zu geraten.
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WTCC: Das blaue Jahr

Die FIA-Weltmeisterschaft der Tourenwagen hatte 2011 kein gutes Jahr. Wenig Fahrzeuge, wenig Konkurrenz, wenig Abwechslung. Man darf sich bei Chevrolet aber dennoch bedanken.

Eigentlich kann man die WTCC in diesem Jahr in zwei Sätzen abhandeln: Chevrolet gewinnt, alle anderen fahren hinterher. Im Grunde stimmt das leider, aber wenn man ins Detail geht, stimmt das natürlich nicht mehr so ganz. Sicher, der Cruze war der Wagen, den man nicht schlagen konnte, aber er war auch der einzige Werkswagen, den man in der Serie hatte. Dennoch gelangen BMW und Seat immerhin ein paar Achtungserfolge, was man nicht vergessen sollte. Klar, das sind “Brotkrumen”, an denen man sich dieses Jahr festhalten musste. Klar ist auch, dass die WTCC in der Form nicht überleben kann. Es muss was passieren, und das tut es offenbar auch.

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BTCC: Die Saison 2011

Eigentlich war es schon vor der Saison klar, wer in diesem Jahr Meister wird. Aber etliche Regeländerungen sorgten dann doch für eine Entscheidung, die erst im letzten Rennen fiel.

Die Saison 2011 sah in der BTCC eine ziemlich weitreichende Änderung, die allerdings auch für einige Verwirrung sorgen sollte. Die TOCA, die hinter der BTCC steht, hatte in den letzten Jahren eine eigene Nachfolgeklasse für die Fahrzeuge geplant, die nach dem S2000-Reglement der FIA auch in England unterwegs waren. Die Übernahme der S2000 hatte den Vorteil, dass die Hersteller ihre Wagen weltweit einsetzen konnten. Zwar hatte die FIA auch an den Regeln geschraubt und den 1.6 Liter Turbo/Weltmotor eingeführt, aber das reichte der BTCC. Wegen der hohen Kosten der S2000, die oft für dünn besetzte Starterfelde sorgte, entschloss man sich, eine eigene Formel einzuführen. Die NGTC hat ein eigenes Chassis, dass von der TOCA entwickelt wurde, und zum größtenteil ein Einheitschassis für die gesamte Serie ist. Beim Motor entschloss man sich auf einen eigenen 2-Liter-Turbomotor zu setzen. Und genau das führt zu Ärger, nicht nur in der BTCC.

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Ferner liefen: Die Newshappen für 14.12

// Das ganze Theater hat doch noch ein gutes Ende gefunden: Die Formel 1 wird (aller Voraussicht nach) 2012 auf dem “Circuit of the Americas” in Austin, Texas an den Start gehen. Die neuen Streckenbetreiber haben in der Nacht vor der Sitzung des FIA-Weltmotorsportrates einen Vertrag mit Bernie Ecclestone unterschrieben, der offenbar beide Seiten zufriedenstellt. Abzuwarten bleibt, ob der Bauvorgang an der Strecke wirklich bis zum November des kommenden Jahres fertiggestellt werden kann – aktuell scheinen aber alle Seiten davon auszugehen. Glaubt man den Verlautbarungen, ist der zeitaufwändigste Teil, nämlich das Legen der unterirdischen Grundlagen bereits fertig gestellt – der Rest (Gebäude, Streckenbelag, Tribünen) ist angeblich bis November 2012 machbar. Auch die beiden Rennen in Bahrain und Korea, die bisher als Wackelkandidaten gegolten hatten, stehen bis auf weiteres auf dem Plan. (Vorsicht)

// Kleine Überraschung bei Lotus: Statt des lange Zeit als gesetzt vermuteten Vitaly Petov wird Romain Grosjean den zweiten Wagen neben Kimi Räikkönen pilotieren. Der regierende GP2-Meister bekommt damit eine zweite Chance in der Königsklasse, nachdem er bei seinem ersten Versuch bei einigen Rennen 2009 in Folge der Entlassung von Nelson Piquet, Jr. nur mäßig beeindrucken konnte. (Vorsicht)

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F3 Euro: Fantastrilliarden Zuschauer

Jedes Jahr gibt die PR-Agentur der F3 Euro Serie eine selbstbelobende Pressemitteilung raus. Die kann ich niemanden vorenthalten.

“2011 ging die Formel 3 Euro Serie bereits in ihre neunte Saison. Im Laufe der Jahre konnte sich die Nachwuchsserie im Motorsport als die Talentschmiede für DTM- und Formel-1-Fahrer schlechthin etablieren. Lewis Hamilton, Timo Glock, Nico Rosberg, Sebastian Vettel oder Edoardo Mortara und Jamie Green sind nur einige Nachwuchspiloten, die erfolgreich aus der Formel 3 Euro Serie aufgestiegen sind.

In der vergangenen Saison übertrugen 76 Fernsehsender in 173 Ländern und Regionen die Rennwochenenden der Euro Serie knapp 1.400 Stunden live, relive oder in Form von Magazinbeiträgen bzw. Highlights. In Deutschland wurde fast 23 Stunden im frei empfangbaren Fernsehen von allen neun Rennwochenenden berichtet. Erneut übertrug der Nachrichtensender n-tv jeweils den ersten und den dritten Wertungslauf live. SPORT1 berichtete zusätzlich in seinen Motorsport-formaten über die Nachwuchsserie. In Summe verfolgten 22,62 Millionen Zuschauer in Deutschland die Jagd nach Bestzeiten; durchschnittlich sendeten die beiden deutschen Fernsehsender 2:32 Stunden von den Rennstrecken in England, Frankreich, Holland, Österreich, Spanien und Deutschland. Auch außerhalb Deutschlands war die Formel 3 Euro Serie im Jahr 2011 erneut sehr populär. Im europäischen Ausland berichteten 33 Fernsehstationen mit einer technischen Reichweite von 85,5 Millionen Haushalten 784 Stunden über die stärkste Nachwuchsserie der Welt.

Ergänzend zu den TV-Übertragungen konnten alle Sessions der Formel 3 Euro Serie via Livetiming im Internet verfolgt werden. Der offizielle Internetauftritt der Formel 3 Euro Serie, www.f3euroseries.com, verzeichnete 4,5 Millionen Page Impressions, das sind durchschnittlich rund 371.000 Seitenaufrufe im Monat.

Auch die Zahlen in den Printmedien belegen, dass der Formel 3 Euro Serie weltweit viel Beachtung geschenkt wird. Allein in Deutschland erschienen 457 Artikel mit einer gedruckten Gesamtauflage von 151 Millionen Lesern. Darüber hinaus wurden international 1.522 Berichte mit einer Auflage von 129 Millionen Lesern veröffentlicht.

An den neun Rennwochenenden in der Saison 2011 zog es insgesamt 535.500 Zuschauer an die Rennstrecken. Somit waren im Durchschnitt pro Veranstaltung 59.500 Besucher vor Ort.”

Ich sage dazu lieber nichts.

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Formel Eins: Rückblick 2011 – Die Fahrer

Welcher Fahrer hat in diesem Jahr überrascht, welcher die Erwartungen nicht erfüllt? Ein Blick auf die Fahrer und ihre Saison 2012.

Nach dem Rückblick auf die Teams, folgt nun eine Bewertung der Fahrer. Das ist immer etwas ungerecht, denn fast alle Fahrer, die in der Formel Eins fahren, sind Ausnahmekönner. Wer mal das Glück hatte (wie ich in Spa) in einem Simulator zu sitzen, der kann ansatzweise nachvollziehen, was man als Pilot heute so leisten muss. Schon das Anfahren ist eine Kunst für sich, aber das war es ja noch nicht. Die Fahrer müssen konstant flott unterwegs sein (also im Zehntelbereich), dabei reden sie mit ihren Ingenieuren, geben Feedback, bekommen Antworten, kümmern sich um das DRS, das KERS, die Bremskraftverteilung, die Gemischeinstellung und andere Dinge. Und ab und an müssen sie auch noch mal gegen einen Gegner kämpfen. Man muss da allen Fahrern schon jede Menge Respekt zollen. Aber ohne Bewertung geht es natürlich nicht, daher hier unsere Einschätzung über die Fahrer aus der Saison 2011.

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