Archive | November, 2011

Ferner liefen: Die Newshappen für 30.11.2011

// Die Meldung der Woche dürfte mittlerweile alle erreicht haben: Kimi Räikkönen und Renault (Lotus) haben einen 2-Jahres-Deal geschlossen, der Finne wird 2012 also wieder in der F1 zu sehen sein. Das Räikkönen dort andockt, ist dann doch einigermaßen überraschend. Immerhin hatte es im letzten Winter schon Gerüchte gegeben, die angeblich von Renault gestreut wurden, um Kubica unter Druck zu setzen. Dessen Vertrag läuft Ende des Jahres aus, damals ging es wohl um eine Verlängerung und halt viel Geld. Räikkönens Manager zeigte sich ob der, damals wohl falschen Gerüchte, nicht sehr amüsiert und fand deutliche Worte. Doch mittlerweile hat sich das Blatt wohl gewendet, vor allem, nach dem der Vertrag zwischen dem Finnen und Williams nicht zustande kam. Renault ist das einzige Team, dass halbwegs in den Top 10 zu finden ist, und damit noch die beste Wahl. Wie schon bei Williams ist die Entscheidung von Räikkönen gar nicht so schlecht, wie sie aussieht. Bei Renault kann es im nächsten Jahr nur besser laufen, Platz 5 ist das mindeste, was man in der Team-WM erreichen muss. Klappt das nicht und fährt Räikkönen hinter her, kann er es immer noch aufs Auto schieben, wobei Kimi bekannt dafür ist, auch aus schlechten Autos noch viel rausholen zu können. Gefährlich wird es für ihn erst, wenn er von seinem Teamkollegen geschlagen wird. Wer das aber sein wird, ist unklar. Auf der Liste von Renault stehen Petrov, Senna und Grosjean. Petrov ist nicht so sicher im Sattel, wie man vielleicht denkt, da die Sponsoren von Senna wohl mehr Geld mitbringen. Grosjean wäre die eigentlich bessere Lösung, da er schneller als die beiden anderen sein sollte, allerdings hat er keine Sponsoren im Rücken und Renault/Lotus braucht wohl Geld. Interessant ist ein kleines Detail am Rande: Die Verpflichtung wurde von Gérard Lopez verkündet, dem Besitzer von Genii Capital, die im Moment wohl den Hauptanteil am Team halten. Teamchef Eric Boullier, eigentlich der Mann, der bisher in der Öffentlichkeit das Team vertreten hat, kommt in den Pressemeldungen nicht einmal vor. Es wird schon gerüchtet, dass er abgelöst werden könnte.

Man sollte von Kimi Räikkönen nicht allzu viel erwarten. Zwei Jahre ohne F1 müssen erst einmal aufgeholt werden, da hat sich auch ein Mann wie Schumacher schwer getan. Auf der anderen Seite ist es schön, dass der Finne wieder in der Formel Eins zu sehen ist. Wir freuen uns alle schon auf die Interviews. (Don)

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Formel Eins: Analyse GP Brasilien 2011

Ein Klassiker war das nicht gerade, den man in Brasilien sehen konnte. Dafür gab es erstaunlich viel Überholmanöver und einen Überraschungssieger.

Mark Webber hatte man jetzt nicht ganz oben auf dem Podium erwartet, denn auch in Sao Paulo hatte ihn sein Teamkollege mal wieder locker im Griff. Wo Webber scheinbar auf der letzten Rille unterwegs war, nahm ihm Vettel immer noch ein paar Zehntel ab. Und auch im Rennen sah alles nach einem bequemen Sieg für den Weltmeister aus. Schnell hatte er sich paar Sekunden abgesetzt, Webber wiederum konnte Button, Alonso und Hamilton auf Distanz halten. Doch aus dem perfekten Saisonende für den Deutschen wurde nichts. Schon nach ein paar Runden meldete die Box, dass Vettel mit Getriebeproblemen zu kämpfen hatte. Vettel verlor Runde um Runde Zeit, ließ Webber passieren und verlor auch den Kontakt nach vorne. Seine Rundenzeiten waren aber immer noch so gut, dass er den Rest des Feldes locker distanzieren konnte. Hat Red Bull da etwas am Ende geschummelt und Webber den Sieg geschenkt?

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Mit den SVP Champs in Abu Dhabi – Day of Performance

Als Gewinner der Competition hier auf dem Racingblog und weil der bedauernswerte Don Dahlmann krankheitsbedingt verhindert war, an der Reise teilzunehmen,  nun mein Reisebericht, den ich gesplittet habe in Anreise/Abreise auf meinem eigenem Blog und dem, was die Leser des Racingblog wahrscheinlich mehr interessiert, dem “Day of Performance”, hier bei Don.
Nachdem wir den ersten Tag (über die Anreise können Sie hier lesen) zur freien Verfügung hatten, war es Sonntag soweit. Der Tag startete früh, wobei das frühe Frühstück mir eine schöne Gelegenheit bot, mit Chris Tan ausgiebig zu sprechen. Auch das bei uns umstrittene E10 war ein Thema, das bei mir nach wie vor nicht in den Tank kommt. Aber zumindest wird meine betagte Kiste (ein Honda Prelude Bj. 1997) auch zukünftig nicht auf seine “Vitaminkuren” in Form von Shell V-Power verzichten. Eins muss man den Leuten von Shell lassen: sie sind so überzeugt von ihren Produkten, dass sie ohne Weiteres andere ebenfalls überzeugen können. Sofern sie das nicht ohnehin schon waren.

Nach der Busfahrt zum Yas Marina Circuit wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt, weil vier Events geplant waren und das in kleinen Gruppen einfach mehr Sinn machte. Also im Rotationsverfahren.

Die erste Station war eine kleine spielerische Demonstration zur Herstellung von Qualitätskraftstoff unter der Leitung von Chef-Chemiker John Lambert. Ausgerüstet mit Kochmütze und Schürze und der Aufgabenstellung, einen Cocktail zu mixen aus den bereitgestellten Zutaten, erklärte Lambert derweil, dass auch die Herstellung eines Kraftstoffes, der aus 200 Einzelteilen besteht, ist, wie einen guten Cocktail zu mixen. Die richtigen Zutaten in der richtigen Menge – et voilà. To actively clean and protect.

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Formel Eins: Vorschau GP 2011

Das letzte Rennen einer ungewöhnlich langen Saison steht auf dem Programm. In der WM geht es noch um zwei Entscheidungen.

Dass der Saisonabschluss wieder in Brasilien stattfindet, kann man nur begrüßen. So imposant die Anlange in Abu Dhabi auch sein mag, ein traditioneller Kurs, wie der von Sao Paulo macht doch dann irgendwie mehr Spaß. Interlagos ist etwas in die Jahre gekommen, besonders die Boxenanlage und Teile der Auslaufzonen, aber sie ist immer noch eine spektakuläre Strecke, die die meisten Fahrer auch mögen. Zudem ist der Kurs immer wieder für eine Überraschung gut, auch wenn es mal nicht um die Meisterschaft (2007/2008) geht. Im letzten Jahr stand, in einer etwas chaotischen Qualifikation, Nico Hülkenberg auf der Pole, und auch in diesem Jahr verspricht das Wetter eine große Rolle zu spielen, so dass das Rennen mehr oder weniger schwer vorherzusagen ist.

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Racingblog Podcast: Podcast vom 24-11-11

Ausgabe Nummer 5 des Racingblog-Podcasts.
Dieses Mal in kleiner Besetzung, dafür mit vielen Infos zur NASCAR, WTCC und Formel Eins.

Wir wünschen viel Spaß mit dem aktuellen Podcast und freuen uns weiter über Kritik und Wünsche!


Download (mp3, 62 MB)
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- Begrüßung
- NASCAR Miami Finale ca. 40 min
- WTCC Macau, diverses 20 Minuten
- F1 Vorschau Brasilien, News 30 min

Dauer: ca. 90 Minuten

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Ferner liefen: Die Newshappen für 23.11.2011

// Glaubt man der italienischen Autosprint, ist der Deal zwischen Kimi Raikkönen und Williams geplatzt. Demnach hätte Raikkönen ein Jahr lang bei Williams geparkt werden sollen, um dann 2013 Michael Schumacher bei Mercedes GP abzulösen. Doch ein ungenannter Sponsor des Teams wollte (oder konnte) sich statt Raikkönen lieber Vatteri Bottas leisten, der nun angeblich im kommenden Jahr sein Formel 1 Debut geben soll. Ersetzen würde er dabei Rubens Barrichello. Doch auch der Platz von Pastor Maldonado ist nicht mehr sicher – ein venezolanischer Abgeordneter hat Williams dieser Tage darüber informiert, dass der Sponsorenvertrag mit seinem Staat ohne Wissen des Abgeordnetenhauses zustande gekommen sei. Weil dessen Zustimmung nach venezolanischem Recht aber zwingend ist, könnte es sein, dass man im britischen Traditionsteam 2012 ohne diese Zahlungen auskommen muss. (Vorsicht)

// Damit hätte wohl kaum jemand gerechnet: Pedro de la Rosa wird 2012 bei HRT ein Comeback als Einsatzfahrer geben. Wie Montag bekannt wurde, hat der Spanier einen Zweijahresvertrag mit den Team unterschrieben. Dort hofft man wohl vor allem darauf, von der großen Testerfahrung de la Rosas profitieren zu können. Teamkollege wird nach recht konkreten Spekulationen des in dieser Sache meist besonders gut informierten Joe Saward Tonio Liuzzi sein. (Vorsicht) Weiter Gas geben →

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NASCAR: Analyse Homestead Saisonfinale 2011

„WOW!“ Mehr braucht man im Prinzip nicht zu dieser knappen Entscheidung sagen, denn Tony Stewart und Carl Edwards standen nach den 36 Saisonrennen am Ende des Jahres wieder bei Null. Die fünf Siege im Chase brachten Stewart letztendlich als Tiebreaker den Gewinn des Cup-Titels 2011, doch dieser Triumph war mehrfach gefährdet.

Letztendlich ist es auf dem Homestead-Miami Speedway genau so gekommen, wie es die nahezu günstigsten Szenarien in puncto Spannung vorschlugen. Tony Stewart und Carl Edwards beendeten das Rennen auf den Plätzen 1 und 2, der direkte Kampf um den Sieg entschied die Meisterschaft. Besser hätte es nur werden können, wenn die beiden Fahrer in der letzten Runde Seite an Seite aus Turn 4 gekommen wären. Doch auch so barg das Resultat einige Brisanz, denn aufgrund der Einlaufreihenfolge waren Stewart und Edwards in den Punkten plötzlich gleichauf. Da fährt man 36 Rennen und kommt am Jahresende wieder nach Florida zurück, nur um erneut bei Null zu stehen. Tony Stewart gewann zwar durch den besseren Tiebreaker die Cup-Trophäe, doch seinem Erfolgsdrang wurden zuvor einige Getriebeteile in den Weg geworfen:

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NASCAR: Vorschau Homestead Saisonfinale 2011

Zum letzten Mal in dieser Saison röhren am Wochenende in der NASCAR die Motoren, bevor es in die knapp drei Monate lange Winterpause geht. Das Zentrum im finalen Kampf um den Titel bilden Carl Edwards und Tony Stewart, welche nur durch drei Punkte getrennt sind. Am Sonntag erwartet uns in Homestead also ein spannendes Rennen.

Das Saisonfinale findet 2011 zum zehnten Mal in Folge auf dem Homestead-Miami Speedway statt, wo aber bereits seit 1999 Cup-Rennen stattfinden. Früher hatte die Strecke ein ähnliches Layout wie der Indianapolis Motor Speedway, war jedoch kürzer als das legendäre Oval. Ein späterer Umbau brachte dem Speedway das heutige Aussehen mit den charakteristischen zwei 180°-Kurven und einem progressiven Banking von maximal 20 Grad auf 1,5 Meilen Länge. Weitere Details können in unserer oben verlinkten Streckenbeschreibung nachgelesen werden. Homestead hat sich im Laufe der Jahre aber vor allem einen sehr bestimmten Ruf aufgebaut, welcher die Meisterschaftsentscheidung noch entscheidend beeinflussen könnte:

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WTCC: Macao Vorschau 2011

Nach dem Rennen in Shanghai auf der etwas besseren Kartbahn vor gefühlten 50 Zuschauern fährt die WTCC ihr letztes Rennen schon fast traditionell auf der verrückten Strecke im Spielerparadies Macao.

Zur Strecke muss man nicht viele Worte verlieren. Selbst für einen Stadkurs ist Macao sehr eng und schnell. Es gibt zwei, sofern man sie so nennen mag, Überholstellen. Eine nach der langen Geraden und eine vor der Haarnadel, dafür muss man aber schon sehr mutig sein und darauf hoffen, dass der Gegner mitspielt, sonst findet man sich schnell in den zahlreichen Reifenstapeln wieder. Hier gibt es eine Onboardrunde zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=xSI292N3AUU .

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Racingblog Podcast: Podcast vom 17-11-11

Ausgabe Nummer 4 des Racingblog-Podcasts.

Leider hat die Software mal wieder gesponnen und den Podcast in verminderter Qualität aufgenommen*. Sorry, nächstes Mal habe ich es wirklich im Griff.

Wir wünschen viel Spaß mit dem aktuellen Podcast und freuen uns weiter über Kritik und Wünsche!


Download (mp3, 22 MB)
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- Begrüßung
- F1 Abu Dhabi, Young Drivers Test, USA Rennen ca. 30 min
- NASCAR Phoenix, Ausblick Finale ca. 20 min
- ILMC China 15 min
- WTCC Macau, diverses 30 Minuten

Dauer: ca. 90 Minuten

*Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich zu doof bin, die Software zu bedienen. Wir machen die Konferenz per Skype, aufgenommen wird die Sache mit “Pamela“. Das funktioniert grundsätzlich sehr gut. Nur leider hat die Aufnahmesoftware offenbar ein kleines Problem. In der Grundeinstellung nimmt sie halt nur mit 32 kb/s auf. Das kann man aber umstellen, normalerweise nehme ich 96 kb/s, was ausreichend ist. Dummerweise scheint sich das Programm die Umstellung trotz Bestätigung nicht zu merken, sondern stellt bei jedem Neustart auf 32 kb/s zurück. Nun weiß ich es, sollte also das letzte Mal gewesen sein.

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