Nach 26 Saisonrennen beginnt an diesem Wochenende auf dem Chicagoland Speedway die Meisterschaftsentscheidung der obersten NASCAR-Liga. Im „Chase for the Sprint Cup“ wird über zehn Rennen unter zwölf Fahrern der Titel ausgefahren. In dieser Vorschau werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Teilnehmer sowie das Format.

Der Beginn des diesjährigen „Chase for the Sprint Cup“ findet 2011, anders als noch in den vorherigen Saisons, auf dem Chicagoland Speedway statt. Bisher wurde der Anfang vom Ende immer auf dem New Hampshire Motor Speedway ausgetragen, doch wegen eines der seltenen Kalender-Realignments rutschte Loudon an die zweite Stelle, um Platz für Chicagoland zu machen. Für die neue Playoff-Strecke verließ übrigens Fontana den Chase, dessen Termin gleich komplett aus dem Kalender gestrichen wurde. Der Chicagoland Speedway ist noch nicht lange in der NASCAR vertreten, da er erst 2001 fertiggestellt wurde. Somit findet auf dem 1,5-Meilen-mächtigen Intermediate-Oval erst das elfte Cup-Rennen seiner Geschichte statt. Weitere Informationen zur Strecke finden sich wie gewohnt im oben verlinkten Detail-Artikel, dieser Blog-Eintrag soll sich dagegen eher mit dem Grund des Besuchs in Illinois beschäftigen.

Das nächste Logo im Beitrag der bunten Bilder weist nämlich auf den Chase hin und pünktlich zum Start desselben gibt es zunächst einige Dinge zu klären. Dabei kommen auch alte Hasen auf ihre Kosten, denn seit diesem Jahr gibt es für die erste Setzliste einige Neuerungen: Das für die Saison 2011 neu eingeführte Punktesystem sorgt dafür, dass die Chase-Piloten lediglich auf 2000 Punkte nach vorne gesetzt werden müssen, anstatt wie bisher auf 5000 Zähler. Das liegt darin begründet, dass es seit diesem Jahr bekanntlich nur noch maximal 48 Punkte für einen Sieg zu holen gibt, im Vergleich zu den 195 Zählern bis einschließlich der Saison 2010. Daher musste auch das System der Bonuspunkte angepasst werden, denn wenn es weniger Punkte zu holen gibt, muss der gegönnte Vorsprung im Chase pro Rennsieg auch absinken!

Waren bisher 10 Bonuspunkte pro Sieg üblich, so erhalten die Fahrer anno 2011 nur noch winzige 3 Zähler auf ihrem Konto gutgeschrieben. Aus folgender Rechnung ergibt sich übrigens, dass der Bonus seit diesem Jahr im Verhältnis zum Sieg kleiner ist als in den Saisons zuvor:

195 / 10 = 19,5
48 / 3 = 16

Damit werden die Extrazähler wichtiger als jemals zuvor, um direkt zum Beginn des Chase ein schönes Polster auf die Konkurrenten zu haben.

Auf Teilnehmerseite kommen nach wie vor zwölf Fahrer in die Playoffs der NASCAR, auch wenn die Zusammensetzung sich in diesem Jahr etwas geändert hat. Die regulären Chase-Plätze werden seit 2011 nur noch an die Top10 in der Meisterschaft nach 26 Rennen vergeben, während die letzten zwei Slots für die erfolgreichsten Rennsieger des Jahres vorgesehen sind. Diese Saison sah ausgerechnet keine Änderung, denn die bestplatzierten Victory-Lane-Besucher außerhalb der Top10 waren Brad Keselowski und Denny Hamlin auf den Plätzen 11 und 12. Der einzige Unterschied für die beiden sogenannten Wildcard-Teilnehmer ist, dass sie keine Bonuspunkte für ihre Saisonsiege erhalten, da eine Mitwirkung am Chase schon genug der Belohnung sein soll.

Ausgefahren wird die Meisterschaft immer noch in den letzten zehn Rennen der Saison, wobei eigentlich eine gut gestreute Bandbreite der unterschiedlichen Streckentypen des Kalenders befahren werden soll. Allerdings gibt es schon seit Einführung des Chase einen merklichen Ausschlag des Messgerätes in Richtung Intermediate-Ovale: 2011 finden 5 von 10 Playoff-Rennen auf 1,5-Meilen-Intermediate-Ovalen statt. Drei Rennen werden auf den „Übergangsstrecken“ ausgefahren, wie ich die Speedways von einer Meile Länge gerne nenne, weil sie oft so ein Zwischending inmitten von Cookie-Cuttern und Shorttracks sind. Letztere Fraktion ist mit Martinsville lediglich ein einziges Mal vertreten. Hinzu kommt noch der Superspeedway von Talladega, wo es in der finalen Punktehatz schnell mal zu einer Vorentscheidung kommen kann, wenn denn der berüchtigte Big-One zuschlägt!

Eine Rundstrecke sucht man im Chase vergeblich, dabei gibt es seit Jahren Stimmen, die ein drittes Nicht-Oval-Rennen im Sprint Cup fordern. Bei einer gleichmäßigen Verteilung sollte man ruhig mal ein solches Szenario in Betracht ziehen und stattdessen die Cookie-Cutter etwas verringern, auch wenn ich mich spontan für kein 1,5-Meilen-Oval entscheiden könnte, welches keinen Playoff-Platz verdient hätte. Von mir aus könnte man aber New Hampshire gegen Bristol oder Richmond austauschen.

Als Letztes fehlen noch die Hauptpersonen der Meisterschaftsentscheidung und deshalb stelle ich die Fahrer im Folgenden einmal etwas genauer vor. Wenn ich mich mal nicht zu einem Stärkeurteil durchringen kann, dann liegt das größtenteils an der extremen Leistungsdichte in diesem Jahr. Immerhin haben wir 2011 schon 15 unterschiedliche Piloten bei den 26 Siegesfeiern in der Victory Lane gesehen – Tendenz steigend. Der Meister steht in diesem Jahr im Gegensatz zur vergangenen Saison keinesfalls fest und auch die größten Herausforderer auf den schwächelnden Champion Jimmie Johnson lassen sich nicht direkt erkennen.

1. #18 – Kyle Busch (2012 Punkte, 4 Siege)

Für mich bietet in diesem Jahr Kyle Busch das kompletteste Paket aller Chaser und dafür gibt es einige Gründe: Zum einen behielt er zum Ende der Regular-Season knapp die Nase vor Jimmie Johnson (3 Punkte), zum anderen überzeugt seine Saisonbilanz durchaus, denn er holte in 26 Rennen nicht weniger als 13 Top5-Resultate. Einziger Nachteil: Busch ist vielleicht immer noch nicht konstant genug, auch wenn er sich im Gegensatz zu seiner wilden Zeit ordentlich gebessert hat.

Die Anzahl seiner Top10-Resultate (16) liegt nur knapp über den Top5s, was im Prinzip bedeutet, dass Busch an den guten Tagen ganz vorne mit dabei ist, jedoch: Ein schlechtes Rennen endet häufig jenseits der Top10, was im Chase schnell hinderlich sein kann, da es auf jede Position ankommt. Hinzu kommen noch drei DNFs, die in den Playoffs nicht passieren dürfen. Wenn die schwächelnden Gibbs-Motoren halten und Busch noch ein wenig konstanter wird, dann könnte er seinen ersten Titel einfahren.

2. #29 – Kevin Harvick (2012 Punkte, 4 Siege)

Auf Platz 2 findet sich zu Beginn des Chase Kevin Harvick ein, weil er als einziger Fahrer neben Kyle Busch vier Saisonsiege einfahren konnte und das auf durchaus unterschiedlichen Strecken. 2011 blieb er auf den Shorttracks Richmond und Martinsville erfolgreich und bewies auch auf den Intermediate-Ovalen von Fontana und Charlotte, dass mit ihm zu rechnen ist. Häufig kam er bei seinen Saisonsiegen auch im Finale aus dem Hinterfeld herangerauscht, was ihm den Spitznamen „Mr. Where did he come from“ einbrachte.

Im letzten Jahr war Harvick ebenfalls Titelkandidat, holte seine Erfolge aber überwiegend auf den Superspeedways. Wenn der Noch-Teambesitzer seine Konstanz bestehend aus 13 Top10-Resultaten zum Chase noch deutlich aufbessern kann, dann sollte er eine Chance auf die Meisterschaft haben. Wie bei Kyle Busch wäre es ebenfalls seine erste, ich mag aber nicht so recht daran glauben.

3. #24 – Jeff Gordon (2009 Punkte, 3 Siege)

Die Leistung, welche Jeff Gordon in dieser Saison bisher gezeigt hat, bringt ihn vermutlich zum letzten Mal ganz nah an seinen fünften Titel heran. Gordon hat mittlerweile die 40 Lenze überschritten und wird sich wohl in den nächsten Jahren so langsam vom aktiven Geschehen zurückziehen. Sein Vertrag läuft noch bis Ende 2013, aber man muss immer bedenken, dass ein Mark Martin sich auch nie wirklich zum Karriereende durchringen konnte. Eine Vertragsverlängerung ist aufgrund des Lifetime-Angebots von Rick Hendrick jedenfalls lediglich einen Handschlag mit dem Teamchef entfernt.

Trotzdem bleibe ich dabei, dass Gordon die Zeit wegläuft und er seinen Run in diesem Jahr dringend umsetzen muss, wenn er noch eine weitere Meisterschaft gewinnen möchte! In puncto Konstanz liegt er in den Top4 zusätzlich bestehend aus Kyle Busch, Jimmie Johnson und Carl Edwards.

4. #17 – Matt Kenseth (2006 Punkte, 2 Siege)

An Platz 4 wurde aufgrund seiner zwei Saisonsiege Matt Kenseth gesetzt, welcher sich irgendwie reichlich unauffällig in den Chase gefahren hat. Mit 14 Top10s hat er zwar genauso viele Konstanz-Resultate wie z.B. Jeff Gordon, doch er war in 26 Rennen nur sieben Mal in den Top5 zu finden. Das ist eigentlich zu wenig, um den Titel zu gewinnen, jedoch kennt Kenseth sich mit den Gegebenheiten des Chase aus. Immerhin wurden die Playoffs 2004 vermutlich seinetwegen eingeführt. In der Saison 2003 sicherte Kenseth sich nämlich den Titel mit nur einem einzigen Saisonerfolg, was seine konstante Fahrweise bestätigt.

Seine Siege holte er in diesem Jahr in Texas und Dover, was ja recht gut auf die Streckentypen im Chase passt. Kenseth könnte zum zweiten Mal Meister werden, doch wie bei Kevin Harvick sehe ich da eher andere Fahrer in der größten Victory-Lane des Jahres stehen.

5. #99 – Carl Edwards (2003 Punkte, 1 Sieg)

Kenseths Teamkollege Carl Edwards bestimmte eher den Beginn der Saison und gewann dort entgegen der Erwartungen lediglich ein Saisonrennen in Las Vegas. Mit 17 Top10-Resultaten teilt er sich die bisherige Jahres-Bestmarke mit Konkurrent Jimmie Johnson und verfehlte die 13 Top5-Ergebnisse von Kyle Busch nur um eine Zielankunft in dieser Kategorie. Damit stellt er für mich einen der größten Meisterschaftskandidaten neben Kyle Busch und Johnson dar, was sich ja auch in der Endtabelle der Regular-Season zeigte, in der Edwards den dritten Platz belegte.

Bei dieser Konstanz könnte ich mir sogar vorstellen, dass er den Titel gänzlich ohne weitere Saisonsiege gewinnt. Carl Edwards sollte man in den nächsten zehn Wochen ganz genau im Auge behalten.

6. #48 – Jimmie Johnson (2003 Punkte, 1 Sieg)

Ah ja, Jimmie Johnson! Der größte Fehler wäre wohl, ihn wegen seiner sehr unauffälligen Chase-Qualifikation mit nur einem Saisonsieg nicht ernst zu nehmen. Johnson gewann lediglich das Rennen in Talladega und das auch nur denkbar knapp in einem Verbund aus acht Fahrzeugen. In den letzten Jahren zeigte das Team der #48 aber, dass man niemals nie sagen sollte, denn Johnson erreichte seine Topform bisher immer im Chase!

Dazu teilt er die richtig gute Top5/Top10-Statistik von Kyle Busch sowie Carl Edwards und beendete die Regular-Season als Zweiter in der Meisterschaft. Ein sechster Titel in Folge von Johnson käme in diesem Jahr zwar halbwegs aus dem Nichts, da die Leistungsdichte so ungemein hoch ist, doch wer traut es sich schon, dagegen zu wetten?

7. #22 – Kurt Busch (2003 Punkte, 1 Sieg)

Der große Bruder von Kyle Busch holte sich ebenfalls nur einen Saisonsieg ab und zwar auf der Rundstrecke in Sonoma. Seine Chase-Qualifikation gelang ihm mit Konstanz, er spielt in diesem wichtigen Feld bei 7 Top5s und 14 Top10s in derselben Liga wie Harvick und Kenseth; genau dort sehe ich ihn in diesem Jahr auch. Ob es für einen Titelgewinn reichen kann, müssen die ersten Playoff-Auftritte zeigen. Auf jeden Fall steht er lauernd in der zweiten Reihe hinter den drei großen drei Piloten Kyle Busch, Johnson und Edwards. Diesen Platz teilt er sich mit Jeff Gordon, Kevin Harvick, Matt Kenseth und Ryan Newman, den ich als nächsten Fahrer betrachten werde.

8. #39 – Ryan Newman (2003 Punkte, 1 Sieg)

Die erste New-Hampshire-Ausgabe des Jahres im Juli gewann Ryan Newman, ansonsten war er ebenfalls sehr unauffällig unterwegs und fuhr konstante Top5- (8) und Top10-Resultate (13) ein. Ob für ihn jemals ein Titelgewinn möglich sein wird, bleibt an dieser Stelle die Frage: Ich denke nicht, dass Newman in derselben Liga wie ein Jimmie Johnson oder Kyle Busch spielt. Sollte er tatsächlich Meister werden, müssten die anderen Fahrer zunächst alle patzen. Doch dann wartet Newman wie erwähnt in der zweiten Reihe.

9. #14 – Tony Stewart (2000 Punkte, kein Sieg)

Newmans Teamchef Tony Stewart lieferte wirklich eine ungewöhnliche Regular-Season ab, denn für gewöhnlich gewinnt Smoke in der Sommerperiode normalerweise mindestens ein Rennen. In diesem Jahr hat es leider nicht ganz gereicht und auch die wenigen Top5-Ergebnisse (3) lassen eher für ein Übergangsjahr sprechen. Bei Stewart könnte ich mir vorstellen, dass er seinen NASCAR-Zenit bereits überschritten hat und sich fortan eher auf sein Dasein als Owner konzentrieren sollte, vielleicht liegt aber auch hier die störende Ablenkung. Ausschließen sollte man aber bekanntlich nichts…

10. #88 – Dale Earnhardt Jr. (2000 Punkte, kein Sieg)

Der wichtigste Teilnehmer des Chase hat sich auf dem letzten regulären Platz für die Meisterschaftsentscheidung qualifiziert. Wichtigster Teilnehmer insofern, als dass Dale Earnhardt Jr. wohl die meisten Fans in der NASCAR auf sich vereint. Sein erstes Mitwirken an den Playoffs seit zwei richtig erfolglosen Jahren dürfte der gesamten Serie außerordentlich gut tun. Immerhin erhält man somit die nötige Aufmerksamkeit, während gleichzeitig die Regular-Season der NFL läuft. An dieser Stelle bleibt daher zu hoffen, dass Junior möglichst lange über intakte Meisterschaftschancen verfügt.

Seit dem Umzug zu Steve Letarte ins Teamgebäude der #48 von Jimmie Johnson und Chad Knaus läuft es wieder einigermaßen bei Earnhardt, auch wenn der lang ersehnte Sieg weiterhin fehlt. Junior hat seine Chase-Teilnahme eindeutig in der ersten Hälfte der Saison herausgefahren und zuletzt viel um die Playoffs zittern müssen. Ich sage, es bleibt bei der Teilnahme, vielleicht gelingt aber doch noch die erhoffte Fahrt in die Victory-Lane.

11. #2 – Brad Keselowski (2000 Punkte, 3 Siege)

Die Überraschung der Saison im Vorfeld zum Chase ist ganz klar Brad Keselowski, denn auch wenn sich mehrere First-Time-Winner in diesem Jahr hervortun konnten, bleibt Bad Brad mit seinen drei Saisonsiegen uneingeholt. Seinen ersten Erfolg feierte er ja schon 2009, als er Carl Edwards in Talladega den Fangzaun schmackhaft machte; damals noch für James Finch in der ehemaligen #09. Für Keselowski als Racer wird die Playoff-Teilnahme vermutlich nicht genug sein und die Siege auf unterschiedlichen Strecken (Kansas, Pocono und Bristol) sorgen dafür, dass der Nachwuchsstar sich einige Chancen ausrechnen darf.

Die Frage wird aber letztlich sein, ob es in puncto Konstanz bei Keselowski reicht, denn trotz dreier Rennsiege konnte er 2011 lediglich 10 Top10-Ergebnisse einfahren. Für einen Meisterschaftsanwärter ist das natürlich zu wenig. Keselowski ist so ein wenig das Dark-Horse des Chase, ich bin jedenfalls sehr gespannt, was er noch zeigen kann. In den letzen neun Rennen fuhr er jedenfalls nur zwei Mal nicht in die Top10 und das schlechteste Resultat der vergangenen sieben Wochen war Platz 12 in Richmond!

12. #11 – Denny Hamlin (2000 Punkte, 1 Sieg)

Mit Ach und Krach hat sich Denny Hamlin in diesem Jahr in den Chase gequält, nachdem er 2010 noch einer der großen Titelfavoriten war. In der aktuellen Saison machen ihm vor allem die Toyota-Motoren von Joe Gibbs Racing massiv zu schaffen. Deren Haltbarkeit war über weite Strecken des Jahres nicht tragbar, sodass auch Konsequenzen gezogen werden mussten. Deshalb tritt JGR ab der nächsten Saison bekanntlich nur noch mit selbst aufbereiteten Aggregaten von Toyota Racing Development an.

Für Hamlin scheint 2011 ein Übergangsjahr zu werden, ohne dass er innerhalb des Chase wirklich zu viel an Momentum verlieren könnte. Die Qualifikation war wichtig, wird in dieser Saison aber vermutlich das höchste erreichbare Ziel bleiben. Nur Earnhardt hat übrigens schlechtere Top5s und Top10s in seiner Statistik stehen. Sollte Hamlin sich spät im Jahr aber doch noch zu einem ernsthaften Meisterschaftskandidaten entwickeln, wäre sicher nicht nur ich sehr überrascht.

Wie gewohnt folgen an dieser Stelle noch die Links zu den aktuellen Ständen in der Fahrer- und Owner-Wertung sowie ein Zeitplan für das Wochenende:

Eine gute Nachricht gab es in dieser Woche zu vermelden, denn ab dieser Saison werden neun von zehn Chase-Rennen im bekannten Format des RaceBuddy als Internet-Stream angeboten – und zwar kostenlos! Acht Kanäle (vier Streckenkameras, vier Cockpit-Perspektiven) werden aufgeteilt auf zwei Mosaiks analog zum Sommer-Service von TNT zur Verfügung stehen. Alle Rennen, welche auf ESPN übertragen werden, können im sogenannten ChaseBuddy auf NASCAR.com angeschaut werden, lediglich auf das Rennen unter Flutlicht aus Charlotte muss verzichtet werden. ABC möchte seine regionalen Affiliates nicht mit einem Stream entblößen, beim Kabelsender ESPN ist dies hingegen kein Problem. Auf der anderen Seite hoffe ich aber noch auf einen Einsatz von ServusTV beim letzten Nachtrennen der Saison. Ob der TV-Kommentar auch mit in den RaceBuddy durchgeschleift wird, ist mir leider nicht bekannt, in der Summer-Series kam es ja öfters dazu.

Der ChaseBuddy ist übrigens kein einmaliger Service, sondern gilt bis zum Ende der aktuellen TV-Verträge nach der Saison 2014. Zusätzlich werden ab 2012 ALLE(!) ESPN-Rennen im RaceBuddy gezeigt, womit nun lediglich die drei ABC-Ausstrahlungen und die FOX-Übertragungen in der Liste fehlen. Da scheint sich auch bis Ende 2014 nichts zu bewegen…

Ausstrahlungsdaten

Freitag, 16.09.
16:00 Uhr, Truck Series Practice, nicht im TV
17:30 Uhr, Truck Series Final Practice, nicht im TV
18:40 Uhr, Nationwide Series Practice, nicht im TV
20:00 Uhr, Sprint Cup Series Practice, ESPN2
21:30 Uhr, Truck Series Qualifying, SPEED
22:30 Uhr, Nationwide Series Final Practice, SPEED
00:00 Uhr, Sprint Cup Series Final Practice, SPEED
02:00 Uhr, Truck Series Rennen (Fast Five 225), SPEED

Samstag, 17.09.
18:00 Uhr, Nationwide Series Qualifying, SPEED
19:30 Uhr, Sprint Cup Series Qualifying, SPEED
21:30 Uhr, Nationwide Series Rennen (Dollar General 300), ESPN2

Sonntag, 18.09.
20:00 Uhr, Sprint Cup Series Rennen (Geico 400), ESPN / RaceBuddy auf NASCAR.com

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