Archive | September, 2011

Vorschau: Kentucky Indy 300

Eine letztlich noch einmal spannende IndyCar Saison neigt sich dem Ende zu. Und erfreut sich regen Zulaufs: In Kentucky werden 29 Starter erwartet.

In den vergangenen Jahren war das 1,5 Meilen Oval stets einer der Geheimtipps der IndyCar Saison – enge Rad an Rad Duelle bei Höchstgeschwindigkeit, und Spannung bis zum Schluss. In dieser Saison hat man das Rennen daher noch weiter in Richtung Saisonende gezogen – und das könnte sich nun als Nachteil erweisen. Denn auch, wenn es laut Wetterbericht wohl trocken bleiben sollte: Das Wetter in Sparta könnte den IndyCars dennoch einen Strich durch die Rechung machen. Unter einer Temperatur von 50 Grad Fahrenheit (etwa 10 Grad Celsius) funktionieren die Reifen nämlich nicht mehr so, wie sie sollten. Zumindest für Samstagnacht, wenn das Qualifying stattfinden soll, sind aber Temperaturen von nur bis zu 2 Grad vorhergesagt. Man spekuliert daher schon jetzt mit einer Absage. Das Rennen selbst in aber nicht gefährdet – denn in weiser Voraussicht wird man Sonntags schon am frühen Nachmittag starten.

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GT Masters: Vorschau Saisonfinale

Am Samstag und Sonntag starten in Hockenheim die beiden letzten Läufe zur diesjährigen Saison der GT Masters und rein rechnerisch haben noch 4 Wagen Chancen auf den Titel.

Zum einen sind dies natürlich die Tabellenführer Dino Lunardi und Alex Margaritis im Alpina BMW, Die Stuck Brüder mit 28 Punkten Rückstand auf die Spitzenreiter, sowie sowie Christopher Mies mit 31 Punkten und Luca Ludwig mit 42 Punkten Rückstand und somit nur extremen Außenseiterchancen auf den Titel, während sein Teamkollege der ersten 8. Läufe etwas besser da steht, denn bei 25 Punkten, welche der 1. eines Rennens erhält haben die Spitzenreiter ein kleines Polster, welches aber schnell aufgebraucht sein kann, gerade gegen die Stuck Brüder – wenn die keinen Ausrutscher haben, denn den werden sie sich nicht leisten dürfen, denn sonst kann der Titel schon nach dem 1. Lauf entschieden sein.

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NASCAR: Vorschau Dover Oktober 2011

Nach zwei Siegen in Folge ist Tony Stewart der unbestrittene Favorit im diesjährigen Meisterschaftskampf. Am Wochenende geht es wieder auf ein 1-Meilen-Oval, wenn in Dover das zweite von drei Chase-Rennen dieser Kategorie ansteht. Kann Stewart einen dritten Erfolg nachlegen, bevor es wieder auf die Intermediate-Speedways geht?

Der Dover International Speedway ist wie New Hampshire in der vergangenen Woche eines dieser Ovale zwischen Shorttrack und Intermediate-Oval, wobei die Voraussetzungen durchaus unterschiedlich sind. Dover verfügt im Gegensatz zum 1-Meiler in Loudon über wesentlich mehr Banking und besitzt zudem kürzere Geraden. Wenn man New Hampshire die Strecke in Martinsville als Shorttrack-Pendent zuordnen möchte, dann wäre das Kolosseum von Bristol an dieser Stelle wohl ein treffender Vergleich für die Monster-Mile in Dover. Beide Strecken verbinden sich durch ihre überdurchschnittliche Kurvenüberhöhung sowie die Rennbahn aus Beton zu einem inoffiziellen Geschwisterpaar.

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BTCC: Vorschau Brands Hatch 2011

Die britische Tourenwagenserie biegt auf die Zielgerade in dieser Saison ein. Die Meisterschaft wird nach den überraschenden Ergebnissen in Rockingham allerdings noch nicht entschieden werden können.

Das letzte Rennwochenende in Rockingham brachte ein wenig Bewegung in die Meisterschaft, zum Teil auch deswegen, weil die TOCA mal wieder an der BoP geschraubt hatte. Die neuerliche Reduzierung des Ladedrucks für S2000 Wagen mit einem NGTC-Motor führte zu erstaunlichen Ergebnissen. Die Chevy gingen besser als erwartet, die NGTC liefen gut, während die S2000/NGTCs so ihre Schwierigkeiten hatten. Das führte dazu, dass in der Meisterschaft beide Honda-Piloten nun gleichauf liegen und Jason Plato nur noch 24 Punkte dahinter liegt. Der Rest, darunter leider auch Mat Jackson und James Nash, hat nur noch theoretische Chancen auf den Titel. Doch hinter den Kulissen ist der Ärger über die TOCA groß, und das aus unterschiedlichen Gründen.

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ILMC/ALMS: Vorschau Petit Le Mans

Nachdem das LMS-Saisonfinale in Estoril am vergangenen Wochenende mangels Fernsehbildern völlig unterging, steht nun mit der Kombination aus Saisonfinale der ALMS und vorletztem ILMC-Lauf das letzte echte Highlight der Sportwagen-Saison an.

Das Petit Le Mans bildet mit den 12h von Sebring die Eck- und Höhepunkte der ALMS-Saison, die beiden Events sind außerdem die am besten besuchten. Im letzten Jahr sollen es am Wochenende über 124.000 Zuschauer gewesen sein, mehr als je zuvor bei diesem Rennen, mit dem Don Panoz 1998 den Le Mans-Sport wieder zurück in die USA brachte und den Grundstein für die ALMS legte. Das diesjährige Feld, das tatsächlich die Unterbringungsmöglichkeiten der Strecke sprengt, dürfte auch wieder für ein volles Haus sorgen. An der Spitze duellieren sich wieder einmal Audi und Peugeot, aber auch die 25 GTE-Fahrzeuge dürften beim Rennen in die Dunkelheit auf der grandiosen Road Atlanta in den Hügeln von Georgia für viel Spektakel sorgen. Weiter Gas geben →

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VLN: Analyse 8. Saisonlauf + Kampf um die Meisterschaft

Der 8. Lauf zur VLN am Samstag war sicherlich der bisher schnellste Lauf in dieser Saison, was zum einen am sehr schönen Wetter lag, zum anderen aber auch, dass diesmal vergleichsweiße wenig Unfälle passiert sind.

Als Lucas Luhr am um kurz nach 16.00 Uhr die Ziellinie überquerte, standen 28 Runden bzw. ein Schnitt von fast 170 km/h fest, während die schnellste Rennrunde von Rene Rast im Haribo Porsche mit fast 178 km/h absolviert wurde. Neben den perfekten äußeren Bedingungen, trug aber sicher auch der Kampf an der Spitze dazu bei, dass sich dieser Lauf zu einem sehr schnellen entwickelte. So konnte sich der Phoenix Audi mit Frank Stippler die Pole ergattern und diese auch in die Kurve mitnehmen, allerdings war an einen Alleingang an der Spitze gar nicht zu denken, denn da hatte vor allem ein wohl kurzfristig verpflichteter Debütant auf dem Haribo Porsche etwas dagegen, welcher Tags zuvor noch die Freien Training der F1 kommentierte: Rene Rast fuhr zum ersten mal in einem Rennen einen GT3 R auf der Nordschleife und wie!

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Ferner liefen: Die Newshappen für 28.09.

// Der Formel 1 Grand Prix von Indien wird wie geplant stattfinden. Das haben die FIA, FOTA, Bernie Ecclestone und die Veranstalter in den vergangenen Tagen betont. Und zwar so oft und nachdrücklich, dass man sich durchaus fragen kann, ob diese Versicherungen der Wahrheit entsprechen. Grund für die aktuellen Probleme mit dem Termin ist offenbar nicht die Strecke selbst – die sieht zwar auf aktuellen Fotos auch noch recht unfertig aus, ist aber weiter als etwa der Kurs in Korea im vergangenen Jahr. Das Problem liegt vielmehr in der indischen Steuergesetzgebung, die Teams und möglicherweise Fahrer bei einem Antritt in Indien verpflichtet, Teile ihres Jahreseinkommens an den Staat abzuführen. Eine Ausnahme von dieser Regelung, mit der man offenbar gerechnet hatte, hat die Formel 1 nicht bekommen, weil die Königsklasse vom Staat Indien nicht als “Sport”, und das Rennen nicht als “Veranstaltung  von nationaler Wichtigkeit” anerkannt werden. Womöglich müssen die Teams zusätzlich auch noch Einfuhrzölle für in Indien verbrauchte, und daher nicht wieder ausgeführte Artikel (Reifen, Ölfilter, etc.) zahlen. Die Veranstalter haben zwar nun angeboten, die nötigen Schmiergelder zu bezahlen im Notfall für diese Kosten aufzukommen – FOTA Präsident Martin Whitmarsh sprach am Rande des Rennens in Singapur aber davon, dass noch nicht alle Probleme gelöst seien.

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NASCAR: Analyse New Hampshire September 2011

Tony Stewart gibt sich derzeit größte Mühe, meine Vorhersagen bezüglich des Chase von vor einer Woche zu unterminieren. In New Hampshire gewann Smoke auch das zweite Playoff-Rennen und mauserte sich damit innerhalb von zwei Wochen zum derzeit größten Favoriten auf den Titel. Die üblichen Verdächtigen blieben dagegen farblos.

Zwei Rennen ist der Chase nun alt und beide Saisonläufe entschied am Ende Tony Stewart für sich, womit er auch sofort an die Tabellenspitze vorrückte, um dort Kevin Harvick abzulösen. Zwar gilt zu beachten, dass sowohl der Playoff-Auftakt in Chicagoland als auch das Rennen vom Sonntag in New Hampshire aufgrund der wiederholten Spritpoker keine klassischen Fälle waren, Smoke aber auch ohne die Fuel-Mileage mindestens innerhalb der Top5 ins Ziel gefunden hätte. Seine Erfolge kann und darf die Benzinstrategie damit keinesfalls abwerten! Überraschend kamen sie trotzdem, denn Stewart betreffend, schrieb ich in der Vorschau für Chicagoland und den Chase folgende Worte nieder:

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Formel 1: Analyse Singapur 2011

Vom reinen Renngeschenen war das ein leider ein eher maues Rennen in Singapur. Dennoch gibt es 2 Szenen, die man sicherlich diskutieren muss. Sebastian Vettel ist weiterhin praktisch unschlagbar, allerdings rechnerisch noch nicht Weltmeister.

Für RedBull war es eigentlich ein sehr entspanntes und simples Wochenende in Singapur. Im Qualifying holte man sich die erste Reihe und Vettel gewann überlegen den Grand-Prix. Ein bisschen Sorgen muss man sich um Mark Webber machen, der dieses Jahr schon ein bisschen untergeht, für das was das Auto kann.  Er liegt im Moment auf Platz 4 der WM-Wertung, auch wenn er Platz 2 locker noch erreichen kann. Dennoch Webber hat diese Saison kein Rennen gewonnen und RedBull konnte auch “nur” 2 Doppelsiege in Belgien und in der Türkei feiern.  Wenn man sich anschaut wie oft Vettel die Rennen dominant gewinnt, wundert man sich was beim Australier denn los ist. Auch wenn man fairerweise sagen muss, dass er sehr oft wie auch in Singapur unter anderem auf Grund eines total vermasselten Starts Dritter wurde, muss man sich fragen, ob das bei einer so dominanten Saison wie RedBull abliefert, nicht ein bisschen wenig ist. Die Konstrukteurswertung wird man trotzdem deutlich holen, denn dort liegt man auch schon fast 150 Punkte vor McLaren. Vettel braucht im nächsten Rennen noch einen Punkt, dann ist ihm der WM-Titel auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen.

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VLN: Vorschau 43. ADAC Barbarossapreis

Am Samstag läutet die VLN mit dem 8. Lauf ihren Endspurt ein, denn in den nächsten 5 Wochen werden die restlichen Läufe zur Meisterschaft ausgetragen. Auf den Teams, welche noch um die Meisterschaft kämpfen, lastet daher ein teilweiße recht hoher Druck ihre Klasse zu gewinnen.

Dabei lastet auf den Teams, welche schon ein oder gar 2 Streichergebnisse eingefahren haben ein noch ungleich höherer Druck, denn diese Teams müssen das Kunststück schaffen, zum einen ohne Probleme durchzukommen, und dabei dann auch noch ihre Klasse zu gewinnen – was wie man beim letzten Lauf sehen konnte, natürlich alles andere als leicht wird. Allen voran meine ich damit das bisher dominierende Duo aus der Clio Cup3 Klasse, nämlich Elmar Jurek und Jannik Olivo, welche bisher satte 5 von 7 Rennen in der Klasse für sich entscheiden konnten, allerdings halt auch 2 mal 0 Punkte eingefahren haben, wodurch ein Ausscheiden in einem der letzten Läufe für die 2 das Aus im Kampf um die Meisterschaft bedeuten würde. Sollten sie aber immer in den Top2/3 landen, haben sie aufgrund der sehr hohen Starterzahl in ihrer Klasse (über 20 Wagen) wieder recht gute Chancen auf die Meisterschaft. Man sieht daher schon: es ist noch alles möglich und es wird wohl bis zum letzten Lauf spannend bleiben.

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