Archive | 22. September 2010

Indycar Motegi 2010 Analyse: Die Meisterschaft bleibt offen

Die Indycars lieferten nicht gerade ihr bestes Rennen in Motegi ab, aber dafür ist die Meisterschaft noch offen. Helio Castroneves siegte in dominanter Art und Weise in Japan, er war schneller als alles Andere, was so auf der Strecke rumfuhr. Aber auch AGR konnte wieder mit einem starken Teamergebnis punkten. Meisterschaftsführer Will Power kam auf Platz 3 und Dario Franchitti als 2. ins Ziel

Doch zunächst zum Rennverlauf: Helio Castoneves konnte seine Pole beim Start auch gleich in die Führung ummünzen, jedoch wurde schon in der 2. Runde das erste Mal das Safetycar auf die Strecke geschickt. Baguette war in Kurve 2 über eine Bodenwelle gefahren, hatte sich dabei gedreht und war hart rückwärts in die Wand eingeschlagen. Dies sollte nicht die letzte Caution wegen der Bodenwelle bleiben. Die Geschwindigkeiten die man in Turn 1 und 2 in Motegi erreicht sind nicht zu unterschätzen, da die beiden Kurven Vollgas gehen, fährt man da so um die 200 Meilen. Diese leider schmerzhafte Erfahrung sollte später auch noch Mario Moraes machen.

An dieser Stelle sei gleichmal Milka Duno gelobt, die für ihre Verhältnisse ein fast sensationelles Rennen ablieferte. Nicht nur das das Auto mal in einem Stück die 200 Runden überstand, sie überholte beim Start 6 Fahrzeuge und nein es war kein Frühstart und kam am Ende auf Platz 19 mit “nur” 3 Runden Rückstand ins Ziel. Doch zum Restart nach dem Crash von Baguette. Franchitti und Briscoe lieferten sich über 5 Runden das Sehenswerteste was das Rennen zu bieten hatte, nämlich einen sehr schönen Zweikampf um Platz 2, den jedoch erstmal Briscoe für sich entscheiden konnte. Will Power lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 6.

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Ferner liefen: Die Newshappen

Heute etwas kürzer als gewohnt, aber wir leiden momentan etwas an Personalmangel ;)

#ALMS Butch Leitzinger kehrt in die ALMS zurück. Er wird bei Petit Le Mans den 2 Jaguar des RSR Teams in der GT-Klasse pilotieren. Die anderen 2 Fahrer des Wagens sind Paul Gentilozzi, der Teameigner und Trans-Am-Champion Tomy Drissi. Butch Leitzinger hat unter anderem 1997, 1999 und 2004 die 24 Stunden von Daytona gewonnen. Sein letzter Einsatz in diesem Jahr beim Alex Job Team.

#BritishF3 Jack Harvey, Zweitplatzierter der diesjährigen und letzten Formel-BMW-Europa-Meisterschaft wird nächstes Jahr in der britischen Formel 3 antreten. Bei welchem Team indessen ist noch nicht klar. Das “Racing-Steps-Foundation-Programm”, welches die Karriere von Harvey fördert hat in der Vergangenheit jedoch mit “Carlin-Racing” zusammengearbeitet, hier könnte er also unterkommen. Der diesjährige Meister der britischen Formel 3, Jean-Eric Vergne, fuhr für “Carlin-Racing”.

#Nochmal BritishF3 : Der ehemalige Meisterschaftsführende in der A1Gp, Robbie Kerr, wird an diesem Rennwochenende in Brands Hatch einen Wagen des Litespeed-Teams pilotieren. Es ist jeodch bei weitem nicht sein erster Einsatz in der BritishF3, er gewann die Serie 2001.

#F1 Da war teuer: Der Grand-Prix von  Australien hat die dortigen Steuerzahler 46 Millionen (!) Dollar gekostet und das trotz der höchsten Zuschauerzahl der letzten 5 Jahre. Damit haben sich die Kosten des Events seit 2006 verdoppelt. Natürlich prasselt jetzt Kritik von vielen Seiten auf die Politik und Veranstalter ein, die jedoch an dem Event festhalten möchten. Was bleibt Ihnen auch anderes übrig, der Vertrag läuft bis 2014 und die Vertragstrafen von Ecclestone dürften ähnliche Ausmaße haben.

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