Archive | März, 2010

ALMS: Sebring 12h-Analyse – Die Franzosen siegen, aber ein Italiener brilliert

Für die Hersteller und Teams, die Le Mans im Blickfeld haben, ist das erste Langstreckenrennen der Saison 2010 überstanden. Es wurde  einiges bestätigt, was man vorher schon wusste oder vermutete. Ein Kracher wie 2009 war das Rennen leider nicht, aber es wartete mit der „traditionellen“ Art von Spannung auf, die Endurance-Rennen eben dann bieten, wenn keine zwei gleichwertigen Konkurrenten um die Spitze kämpfen: wer kommt ohne Probleme über die Distanz?

Und genau die Teams, die diese Herausforderung auf der materialmordenden Buckelpiste von Sebring gemeistert haben, stehen schließlich auch am weitesten oben im Gesamtklassement sowie in den einzelnen Kategorien. Den Sieg in der LMP1-Klasse und auch den Gesamtsieg holte klar und deutlich das Peugeot-Team mit seiner Doppelspitze. Trotz des erneuten Versuchs der Diesel-Einbremsung können die Benziner nach wie vor nicht mithalten. Die schnellste Runde eines Peugeot war am Ende ca. 1,3 Sekunden schneller als die beste Runde des drittplatzierten Aston Martin, aber man hatte stets das Gefühl, dass die Franzosen noch hätten zulegen können, wenn es denn einen Anlass gegeben hätte. Den gab es mangels Audi aber nicht, und so konnte man sich vorn cruisend um den Sieg kabbeln, den am Ende Marc Gene, Alex Wurz und Neuling Anthony Davidson einfuhren, auch weil Sebastién Bourdais, wie im vergangenen Jahr, einen Dreher auf den Asphalt legte, dieses Mal auf kalten Reifen beim Herausbeschleunigen aus Kurve 1 nach dem letzten Pitstop. Weiter Gas geben →

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NASCAR: Bristol Rennen März 2010

Ein durchaus ansehnliches Rennen, dass die NASCAR in Bristol zeigte, auch wenn am Ende wieder ein altbekannter Sieger oben stand.

Die Worte “Bristol” und nicht “nicht ausverkauft” hat es Jahrzehntelang nicht mehr gegeben. Der Laden war auf Jahre mit Vorbestellungen derartig ausgebucht, dass man entweder eine Karte erben, oder für sehr, sehr viel Geld auf dem Schwarzmarkt erwerben musste. Doch schon im letzten Jahr hieß es zum großen Erstaunen aller: Nicht ausverkauft. Na ja, einmalige Sache wegen Wirtschaftskrise, dachte man. Beim zweiten Rennen im Sommer blieben auch Plätze frei und am Wochenende war es marklich leerer geworden. 160.000 Zuschauer passen in das Stadium, wenn 130.000 da sind, ist das sicher auch nicht schlecht, aber man sieht dann eben die leeren Stellen. Bristol steht auch ein wenig für den Schrumpfungsprozess, denn die NASCAR gerade mitmacht.

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Was die Woche sonst noch war

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ALMS: Vorschau auf die 12 Stunden von Sebring (inkl. Twitter-Übersicht)

Seit 1999 wird der Langstreckenklassiker in Zentralflorida unter dem Banner der American Le Mans Series ausgetragen. Das ändert sich zwar 2010 nicht, aber eine kleine Revolution gibt es durch das geänderte Klassenspektrum trotzdem. Und die ist auch dringend nötig, sonst wäre die Startaufstellung ziemlich kurz.

2009 war das Feld mit 25 teilnehmenden Fahrzeugen eines der kleinsten in der Geschichte des Traditionsrennens (das Rennen war trotzdem sehr sehenswert!) und dieses Problem zog sich durch die gesamte daran anschließende Saison, sodass Serienchef Scott Atherton Maßnahmen ergriff: noch im Laufe des Jahres wurde die GT Challenge (GTC)-Kategorie, in der mit einheitlichen Porsche 911 GT3 Cup gefahren wird, etabliert; für 2010 wurde gegen Saisonende – da bei den Prototypen-Entries auch kein zahlmäßiger Zuwachs abzusehen war – die Einführung der LMP Challenge (LMPC)-Klasse für 2010 angekündigt. Dort kommen nun die von Oreca gebauten Formula Le Mans (FLM)-Fahrzeuge zum Einsatz, die auch für Privatteams preiswert zu erstehen und einzusetzen sind. Ein Teil des Geistes des Sportwagenrennsports mag damit verloren gehen, aber für die ALMS war der Schritt notwendig und absolut richtig, um sich gegen die Konkurrenz, namentlich die GrandAm Rolex Sports Car Series , zu behaupten.

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NASCAR: Vorschau Bristol März 2010

Mit dem fünften Saisonrennen ist der erste große Meilenstein der neuen NASCAR-Saison erreicht – nach dem Daytona 500 natürlich – denn in Bristol kommen das letzte Mal in diesem Jahr die Owner Points der vergangenen Saison zur Anwendung; und es ist eng in den aktuellen Top35!

Zum ersten Mal 2010 ist es „short track time“ und dazu noch in Bristol, dem Kolosseum mit progressivem Banking zwischen 24 und 30°. Eine Woche Pause haben wir hinter uns, welche auf NASCAR-Seite gut genutzt wurde: 24 Teams fanden sich in Talladega ein, um den neuen Spoiler unter Drafting-Bedingungen zu testen. Außerdem war das gleichzeitig auch ein Goodyear-Reifentest für das Dega-Rennen im April. NASCAR brachte gleich ein paar neue „restrictor plates“ mit, die zum ersten Mal Löcher aufwiesen, die größer als ein Inch (2,54 cm) waren. Das provozierte in Kombination mit dem Spoiler Geschwindigkeiten von bis zu 213mph, was den Offiziellen dann doch ein wenig zu schnell war. Die letztendliche Größe der vier Durchlässe wird jetzt 31/32 Inch betragen (gut für mittlere 190er mph) und außerdem wurde der Spoiler um knapp 5cm verkleinert, sowie die höheren Kanten an den Seiten beseitigt. Ob dieses Design endgültig ist, kann man aber nicht genau sagen, da in der nächsten Woche noch die abschließenden Tests in Charlotte anstehen, zu denen über 50 Cup-Autos erwartet werden. Die notwendigen Veränderungen an den von den Teams selbst mitgebrachten provisorischen Spoilern wurden übrigens ganz fach- und NASCAR-gerecht mit der Stichsäge durchgeführt. Außerdem wird die Finne auf der linken Seite des Kofferraumdeckels, die wir schon aus Daytona kennen, genauso wie der Spoiler ab Martinsville auf allen Strecken zum Einsatz kommen. Das knapp 9 cm hohe Teil verringert den Unterdruck über dem Heck der Autos bei einem Dreher und soll ein Abheben der Wagen verhindern.

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Formel Eins: Die Sache mit dem Überholen

Geradezu hysterisch ist im Moment die Diskussion, dass das Rennen in Bahrain langweilig war. Lösungsansätze hat aber kaum einer.

Ja, das Rennen in Bahrain war langweilig. Aber das lag nicht nur an den neuen Regeln. Bahrain stand noch nie für gute Rennen. Das wird schon allein an den GP2 Läufen deutlich, die da stattgefunden haben. Obwohl die GP2 meist überall spannende Rennen liefert, geht sie in Bahrain und der Türkei meist komplett unter. Es liegt also auch an der Strecke. Aber das wäre auch ein wenig zu einfach nur der Strecke die Schuld zu geben. Das Problem ist vielschichtig und nicht leicht zu lösen. Dennoch wird schon jetzt der Ruf nach Änderungen lauter, damit die Fahrer mehr Action liefern können. Dabei wird aber auch vergessen, dass die Abstände zwischen den Teams beim Auftakt enorm groß waren. Schumacher wird mit dem Mercedes weder einen Red Bull noch einen Ferrari oder McLaren überholen, weil sein Wagen zu langsam ist.

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IRL: Analyse Rennen São Paulo 2010

Professionell war das nicht gerade, was die IRL da am Wochenende in São Paulo abgeliefert hat. Nach unzähligen Problemen gab es dann aber doch noch einen spannenden Saisonauftakt.

Selten hat man in einer gehobenen Motorsportklasse ein schlechter geplantes Rennen gesehen: Eine Strecke, deren Layout nicht viel mehr als ein Monat vor dem Rennen feststand, und die mehr Buckel hatte, als so mancher Motocross-Kurs. Eine Start-Zielgerade, die so rutschig war, dass die Fahrer dort nicht mit Vollgas gradeaus fahren konnten. Ein Furcht erregender Startcrash, den Marco Andretii nur mit viel Glück unversehrt überstand. Und dann wurde auch noch das Abwassersystem der Strecke von einem Gewitter augeknockt. Dass auch die Zeitnehmung und der offizielle Stream nur alle paar Minuten mal funktionierten, war dann schon fast nicht mehr überraschend. Am Ende war das alles aber fast wieder vergessen: Denn das Rennen belohnte schließlich jene, die vor dem Bildschirm ausgehalten hatten mit einem furiosen Finale.

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Formel Eins: Analyse Rennen Bahrain 2010

Ein Krimi war das nicht gerade, was die Formel Eins zum Auftakt gezeigt hat. Und die Befürchtung ist groß, dass es sich in der Saison nicht ändern wird.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Bahrain am Ende einer Saison jemals auf meiner persönlichen Top 5 Liste der besten Rennen eines Jahres gestanden hat. Schon allein deswegen habe ich wenig erwartet, dass meine Erwartungen aber noch unterboten wurden, war dann schon erschreckend. Ohne die Probleme von Sebastian Vettel wäre das Rennen richtig langweilig geworden. Überholmanöver? Nicht mal im Hinterfeld oft zu sehen. Zweikämpfe? Im Sekundenabständen. Besonders erschreckend waren allerdings die massiven Zeitunterschiede zwischen der Spitze und dem Rest der Welt. Ferrari und Red Bull fahren den anderen Teams erst mal davon. Das es in Bahrain aber so langweilig war, hatte auch andere Gründe.

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Formel Eins: Aussichten für den Bahrain GP 2010

Mit dem GP von Bahrain startet die also die neue Saison. Die Quali war interessant, warf aber auch Fragen auf. Und im Rennen kann wieder alles anders sein.

Die Gesichter bei Mercedes waren lang. Nick Heidfeld, von sky in den Quali-Pausen als Experte eingesetzt und sonst immer relativ ausdruckslos schaut, runzelte die Stirn und wusste auch nicht so recht was er sagen sollte. Ganze 7 Zehntel fehlen auf die Red Bull und 5 auf die Ferrari. Gerechnet hat man wohl mit deutlich weniger. Denn 7 Zehntel bedeuten, dass man sie bis zum Spanien GP nur schwer wird aufholen können. Aber die Abstände in Q3 waren merkwürdig groß und im Rennen könnte alles wieder anders aussehen. Außer für Ferrari, die echte Siegeschancen haben.

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Was die Woche sonst noch war

  • RT @eddstrawF1: Tyre-wise, a one-stop strategy is going to be favoured. Tyre degradation on the super softs isn't too bad here #
  • #F1 Das Live Timing der F1-Webseite ist wirklich der letzte Dreck. Die NASCAR ist da deutlich zuverlässiger #
  • #F1 Schöne, neue Statistikseite. http://gpguide.com/Default.aspx #
  • #F1 @joesaward berichtet, dass es Gerüchte gibt, das man bei Mercedes nicht die Daten der Wagen tauscht und vergleicht. http://is.gd/ae9xW #
  • #NASCAR Michael Waltrip startet in Talladega für sein Team mit der #55 #
  • #F1 Sollte jemand Lust haben, 250 Mio auszugeben um ein F1 Team zu gründen: Die FIA schreibt einen Slot für 2011 aus. http://is.gd/adVhm #
  • #F1 Mit einem indischen GP hat man die 20 Rennen voll. Wenn man in die USA will, wird man ein Rennen canceln müssen. Valencia, pleaaaase? #
  • RT @JRobertsF1: Bernie Ecclestone has confirmed to the FIA World Motor Sport Council that India will host a grand prix next year. #
  • RT @F1_updates: McLaren wing design cleared by FIA #
  • RT @insideSPORT: #TV n-tv überträgt in dieser Saison jeweils beide Rennen der F3 Euroserie live. http://xnds.at/0g9 #
  • #NASCAR Lt. d. Östr. Programmzeitung TV Media wird Servus TV die NASCAR zeigen. Unsicher ist ob live o. als Aufz. (Q. Chat/User Salzburger) #
  • #IRL Graham Rahal wird in St. Petersburg und Alabama für Sarah Fisher Racing (!) fahren. Kein Start in Brasilien, restliche Saison ungewiss. #
  • #NASCAR Fotos vom heutigen Reifentest nebst neuen Spoiler. http://is.gd/a3HQB #
  • RT @kylepetty: I am deeply saddened by the decision that #NASCAR made on this issue. #
  • RT @dustinlong: the full transcript of what Mike Helton told media 2day in regards to 99/12 incident … http://bit.ly/a2pRFc #
  • RT @mw55: Their will be order on the track. You wreck me and I will wreck you right back. All this aggression is caused by the wing. #
  • RT @kaseykahne: Airborne is biggest and only issue. I like Helton's call. #
  • RT @mw55: Good call #nascar You can't ask the driver to take their gloves off one week and then tell em to put em back on the next. #
  • RT @scottspeed: Yo go #nascar !! 3 race probation for Edwards! Awsome I love it!!! I bet Keslowski is scared now lol #
  • RT @Regan_Smith_: Gotta say I think NASCAR handled the situation the right way… #
  • RT @KevinHarvick: huh! suprised by the penalty or lack there of….. #
  • #NASCAR "Strafe" für Carl Edwards für sein Rammmanöver: 3 Rennen auf Bewährung. Kein Punktabzug, keine Geldstrafe. #
  • #IRL Keine IRL auf sky. Auch wenn das klar war, gibt es jetzt die Bestätigung. http://is.gd/9XTDw #
  • RT @LolaRacer: Mario Andretti and Alain Prost to test drive Lola LMP1 at Paul Ricard today. How wonderfully cool is that! #

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