Für die Hersteller und Teams, die Le Mans im Blickfeld haben, ist das erste Langstreckenrennen der Saison 2010 überstanden. Es wurde einiges bestätigt, was man vorher schon wusste oder vermutete. Ein Kracher wie 2009 war das Rennen leider nicht, aber es wartete mit der „traditionellen“ Art von Spannung auf, die Endurance-Rennen eben dann bieten, wenn keine zwei gleichwertigen Konkurrenten um die Spitze kämpfen: wer kommt ohne Probleme über die Distanz?
Und genau die Teams, die diese Herausforderung auf der materialmordenden Buckelpiste von Sebring gemeistert haben, stehen schließlich auch am weitesten oben im Gesamtklassement sowie in den einzelnen Kategorien. Den Sieg in der LMP1-Klasse und auch den Gesamtsieg holte klar und deutlich das Peugeot-Team mit seiner Doppelspitze. Trotz des erneuten Versuchs der Diesel-Einbremsung können die Benziner nach wie vor nicht mithalten. Die schnellste Runde eines Peugeot war am Ende ca. 1,3 Sekunden schneller als die beste Runde des drittplatzierten Aston Martin, aber man hatte stets das Gefühl, dass die Franzosen noch hätten zulegen können, wenn es denn einen Anlass gegeben hätte. Den gab es mangels Audi aber nicht, und so konnte man sich vorn cruisend um den Sieg kabbeln, den am Ende Marc Gene, Alex Wurz und Neuling Anthony Davidson einfuhren, auch weil Sebastién Bourdais, wie im vergangenen Jahr, einen Dreher auf den Asphalt legte, dieses Mal auf kalten Reifen beim Herausbeschleunigen aus Kurve 1 nach dem letzten Pitstop. Weiter Gas geben →






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