Morgen geht die Rallye Monte Carlo los. Eurosport überträgt die komplette Veranstaltung live. Und der Formel Eins hat ein alter Hase einen neuen Arbeitgeber gefunden.
Pedro de la Rosa hat den zweiten Platz neben Kobayashi bei Sauber bekommen. Obwohl seit Wochen darüber spekuliert wurde, ist das etwas überraschend, denn gestern hieß es noch, das Fisichella das Cockpit bekommen würde. Was auch Sinn gemacht hätte, denn Peter Sauber ist ein bekennender Fisico-Fan und Ferrari liefert ja die Motoren. Dennoch ist es der in Schweiz lebende de la Rosa geworden. Dessen GP-Karriere endete praktisch 2003, nach dem bei Jaguar raus flog und den Testjob bei McLaren annehmen musste. Dort lieferte er ordentliche Arbeit, denn er gilt als ein hervorragender Entwickler. Allerdings kam er auch ein wenig ins Gerede, weil er 2008 in den Spionageskandal verwickelt war. Er hatte sich per SMS mit Alonso über die illegal erlangten Informationen unterhalten. Anfang 2000, bei seinem Debüt galt er als schneller Mann, aber die lange Testarbeit hat sich wohl nicht gut auf seinen Speed nieder geschlagen. Seine letzte Rennen fuhr er 2006, als der den geschassten Montoya bei McLaren ersetze. Fraglich ist, warum Sauber de la Rosa gewählt hat, aber der Spanier soll angeblich auf Sponsorengeldern sitzen, die Sauber gut gebrauchen kann. Angeblich war deswegen auch Campos auf de la Rosa scharf. Die Kombi Kobayashi/de la Rosa dürfte interessant werden, auch wenn sie einen nicht vom Hocker haut. Immerhin hat Sauber mit de la Rosa einen Mann, der zumindest regelmäßig in die Punkte fahren kann, was man vom Japaner ja nicht so erwarten wird.
Morgen geht die Rallye Monte Carlo los. Das Sahnestück der Rallye-Szene wird ja schon seit einigen Jahren nicht mehr von WRC, sondern von der IRC befahren. Grund: WRC und der Automobilclub von Monte Carlo liegen sich seit Jahren in Haaren. Weil die WRC zu einem rotierenden Kalender gefunden hat und in so spannenden Ländern wie Jordanien fährt, musste die Monte weichen. Das ist in meinen Augen nicht so richtig das Klügste, was man machen konnte, seine eigene Tradition zu zerstören. Die Monte im Januar war immer der Auftakt zur Motorsportsaison, dass war eine Zeit lang sogar eine Art Pilgerfahrt, wo jeder, der ein Auto hatte, mal mitfahren konnte und Promis sich als Fremdstarter die Klinke in die Hand gaben. Wäre ungefähr so, als würde Ecclestone sagen: “Oh, Monaco, machen wir nicht mehr, dafür fahren wir in Dubai, hat doch einen Hafen.”
Nun, die IRC fährt dafür die Monte, und das schon seit einiger Zeit. Man hat sich für die hübschen Gruppe N (Super 2000) auch noch andere Klassiker (Sardinen, Belgien, San Remo, Portugal) in den Kalender geholt. Die IRC ist ein wenig lowtech, deutlich günstiger als die WRC, aber es fehlen die Stars. Dafür hat man mit Eurosport einen Host-Broadcaster gefunden. Der Sender hat in diesem Jahr die WRC aus dem Programm geworfen und zeigt dafür alle Rallyes der IRC live. Da bin ich mal sehr gespannt, wie die das umsetzen. Hier die TV Termine.
Mittwoch, 20. Januar: 1. Tag
11:45 -14:00 Uhr Eurosport 2
14:45 -16:00 Uhr Eurosport 2
16:00 – 17:00 Uhr Eurosport
Donnerstag, 21. Januar: 2. Tag
10:00 – 11.45 Uhr Eurosport 2
12:15 – 13:15 Uhr Eurosport 2
15:15 – 16:00 Uhr Eurosport 2
16:00 – 17:00 Uhr Eurosport
19:30 – 20:00 Uhr Eurosport 2 (zeitversetzt)
Freitag, 22. Januar: 3. Tag
19:00 – 20:45 Uhr Eurosport
23:00 – 00:45 Uhr Eurosport
Morgen geht die Rallye Monte Carlo los. Eurosport überträgt die komplette Veranstaltung live. Und der Formel Eins hat ein alter Hase einen neuen Arbeitgeber gefunden. Pedro de la Rosa hat...
Kommentare