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	<title>Kommentare zu: Le Mans-Sportwagen: Going Green</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>Von: ALMS: Vorschau auf die 12 Stunden von Sebring (inkl. Twitter-Übersicht)</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2010/01/24/le-mans-sportwagen-going-green/#comment-6513</link>
		<dc:creator>ALMS: Vorschau auf die 12 Stunden von Sebring (inkl. Twitter-Übersicht)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 14:24:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ALMS hat au&#223;erdem – wie ich es bereits zu Beginn des Jahres gefordert (und gehofft) hatte – die Liste der erlaubten Kraftstoffe um einen weitere Biokraftstoff [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ALMS hat au&#223;erdem – wie ich es bereits zu Beginn des Jahres gefordert (und gehofft) hatte – die Liste der erlaubten Kraftstoffe um einen weitere Biokraftstoff [...]</p>
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		<title>Von: nona</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2010/01/24/le-mans-sportwagen-going-green/#comment-6107</link>
		<dc:creator>nona</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 18:46:43 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein -öfters übersehener- Grund, warum gewisse Anachronismen greifen und z.B. reine Elektroautos wohl nie eingesetzt werden: Motorsport ist eine physische Erfahrung. Motorsport ist immer da nochmal besonders beliebt, wo die Autos klassisch elegant sind und gut klingen, wo die Luft zittert und der Boden vibriert, wo Reifen quietschen und Karossen krachen, oder wo man das zumindest erahnen kann (z.B. am heimischen Fernseher - Übertragungen mit schlechtem Ton oder gar fast ohne Rennton unterhalten einen immer weniger als Übertragungen mit ausgeprägter und prägnanter Geräuschkulisse). Motorsport ist auch der Geruch von Gummi und Treibstoff. Motorsport muss die Sinne reizen und beeindrucken, und dabei ist ein gewisser &quot;unvernünftiger&quot; Bombast höchst hilfreich. Klinisch reine Elektrosäusler hätten diesen Nimbus einfach nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<span id="co_6107"><p>Noch ein -öfters übersehener- Grund, warum gewisse Anachronismen greifen und z.B. reine Elektroautos wohl nie eingesetzt werden: Motorsport ist eine physische Erfahrung. Motorsport ist immer da nochmal besonders beliebt, wo die Autos klassisch elegant sind und gut klingen, wo die Luft zittert und der Boden vibriert, wo Reifen quietschen und Karossen krachen, oder wo man das zumindest erahnen kann (z.B. am heimischen Fernseher &#8211; Übertragungen mit schlechtem Ton oder gar fast ohne Rennton unterhalten einen immer weniger als Übertragungen mit ausgeprägter und prägnanter Geräuschkulisse). Motorsport ist auch der Geruch von Gummi und Treibstoff. Motorsport muss die Sinne reizen und beeindrucken, und dabei ist ein gewisser &#8220;unvernünftiger&#8221; Bombast höchst hilfreich. Klinisch reine Elektrosäusler hätten diesen Nimbus einfach nicht.</p>
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		<title>Von: Stefan Tegethoff</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2010/01/24/le-mans-sportwagen-going-green/#comment-6102</link>
		<dc:creator>Stefan Tegethoff</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 22:40:34 +0000</pubDate>
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		<description>Schön, dass so viele Kommentare zu dem Thema gekommen sind, ich hatte auf eine rege Diskussion gehofft :-)

Da couchracer das ansprach, noch einige Gedanken von mir zum Thema (motorisierter) Individualverkehr: der wird meiner Überzeugung nach noch auf lange Sicht die deutlich dominierende Verkehrsform bleiben. Die Siedlungsstruktur, die sich über die letzten Jahrzehnte entwickelt hat (Stichwort Suburbanisierung), macht es dem ÖPNV einfach sehr schwer, auch wenn der in den großen Städten noch recht gut funktioniert. Allerdings wird der Nahverkehr heute zu einem guten Teil aus öffentlichen Geldern finanziert; vor allem in ländlichen Gegenden hängt er am Tropf der Ausgleichszahlungen für den verbilligten Schülerverkehr. Ich bin in einem Dorf nahe einer 17.000 Einwohner-Stadt aufgewachsen und dort fuhr zwischen Samstags mittags und Montags morgens nicht ein einziger Bus in die Stadt, weil sich das (trotz öffentlicher Mittel) einfach nicht wirtschaftlich betreiben lässt. Die Verkehrsbedürfnisse der Menschen sind nun mal individuell und erfordern häufig Flexibilität.

Deswegen halte ich es für sehr wichtig, dass der Weg der alternativen Antriebskonzepte für den MIV weiterverfolgt wird. Wir befinden uns in der Anfangsphase eines Übergangs. Der Motorsport kann seinen Teil dazu beitragen, indem er das Image diese Alternativen verbessert (eben das, was ich mit Atherton und Drayson ansprach) und somit den Übergang ein wenig beschleunigt. Die Konzepte müssen durch Industrie und Wissenschaft weiterentwickelt und serienreif gemacht werden, dann werden Effizienz und der CO2-Footprint der Herstellung sich im Laufe der Jahre verbessern, genauso wie etwa ein modernes Kohlekraftwerk einen deutlich höheren Wirkungsgrad hat als ein vor 40 Jahren gebautes. Ethanol aus Zuckerrüben herzustellen ist z.B. deutlich effizienter als aus Mais (wie es in den USA viel gemacht wird) und die Biokraftstoffe der zweiten Generation bieten sogar die Möglichkeit, stattdessen überschüssige Biomasse sinnvoll zu verwerten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<span id="co_6102"><p>Schön, dass so viele Kommentare zu dem Thema gekommen sind, ich hatte auf eine rege Diskussion gehofft :-)</p>
<p>Da couchracer das ansprach, noch einige Gedanken von mir zum Thema (motorisierter) Individualverkehr: der wird meiner Überzeugung nach noch auf lange Sicht die deutlich dominierende Verkehrsform bleiben. Die Siedlungsstruktur, die sich über die letzten Jahrzehnte entwickelt hat (Stichwort Suburbanisierung), macht es dem ÖPNV einfach sehr schwer, auch wenn der in den großen Städten noch recht gut funktioniert. Allerdings wird der Nahverkehr heute zu einem guten Teil aus öffentlichen Geldern finanziert; vor allem in ländlichen Gegenden hängt er am Tropf der Ausgleichszahlungen für den verbilligten Schülerverkehr. Ich bin in einem Dorf nahe einer 17.000 Einwohner-Stadt aufgewachsen und dort fuhr zwischen Samstags mittags und Montags morgens nicht ein einziger Bus in die Stadt, weil sich das (trotz öffentlicher Mittel) einfach nicht wirtschaftlich betreiben lässt. Die Verkehrsbedürfnisse der Menschen sind nun mal individuell und erfordern häufig Flexibilität.</p>
<p>Deswegen halte ich es für sehr wichtig, dass der Weg der alternativen Antriebskonzepte für den MIV weiterverfolgt wird. Wir befinden uns in der Anfangsphase eines Übergangs. Der Motorsport kann seinen Teil dazu beitragen, indem er das Image diese Alternativen verbessert (eben das, was ich mit Atherton und Drayson ansprach) und somit den Übergang ein wenig beschleunigt. Die Konzepte müssen durch Industrie und Wissenschaft weiterentwickelt und serienreif gemacht werden, dann werden Effizienz und der CO2-Footprint der Herstellung sich im Laufe der Jahre verbessern, genauso wie etwa ein modernes Kohlekraftwerk einen deutlich höheren Wirkungsgrad hat als ein vor 40 Jahren gebautes. Ethanol aus Zuckerrüben herzustellen ist z.B. deutlich effizienter als aus Mais (wie es in den USA viel gemacht wird) und die Biokraftstoffe der zweiten Generation bieten sogar die Möglichkeit, stattdessen überschüssige Biomasse sinnvoll zu verwerten.</p>
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		<title>Von: DonDahlmann</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2010/01/24/le-mans-sportwagen-going-green/#comment-6101</link>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 19:59:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ich komme wegen der Renovierung meiner Wohnung auch erst jetzt dazu, den Artikel zu lesen. Wirklich exzellente Arbeit!

Sicher, der Motorsport wird früher oder später Veränderungen vornehmen müssen, aber ich sehe die nicht so schnell kommen. Oder anders gesagt: am grundsätzlichen Antriebskonzept wird sich im Spitzenmotorsport so schnell nichts ändern. Die Beimischung oder komplette Umstellung auf Ethanol oder andere Spritkonzepte wird sicher erfolgen. Aber ich glaube auch nicht daran, dass man komplett auf Elektroantriebe umstellen wird. Zum einen ist der CO2-Footprint von Elektroantrieben der Leistungsstärke auch nicht gerade gut, den irgendwo muss der Strom ja herkommen. Zum anderen sind Wasserstoffkonzepte im Moment offenbar sinnvoller, auch wenn sie nicht wirklich marktreif sind.
Dazu kommt, dass ein gewisser Anachronismus zum Motorsport hinzu gehört, das war aber schon immer so. Es macht, rein logisch betrachtet, wenig Sinn wenn ein paar Autos im Kreis fahren, aber noch weniger Sinn macht es, wenn zigtausende von Zuschauern Millionen Tonnen nicht-regenerativer Energien auf dem Weg zu Strecke verbrennen. 

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Revolution von unten kommt. Kleine Serien mit nicht sehr leistungsstarken Wagen, die entweder mit regenerativen Antriebskonzepten oder neuartigen Verbrennungsmotoren experimentieren. Die großen Serien (F1, NASCAR) werden noch länger so rum fahren. 

Aber irgendwann wird natürlich Schluss sein. Spätestens, wenn die Spritpreise so in den Himmel geschossen sind, dass sich auch im Motorsport niemand mehr wird leisten können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<span id="co_6101"><p>Ich komme wegen der Renovierung meiner Wohnung auch erst jetzt dazu, den Artikel zu lesen. Wirklich exzellente Arbeit!</p>
<p>Sicher, der Motorsport wird früher oder später Veränderungen vornehmen müssen, aber ich sehe die nicht so schnell kommen. Oder anders gesagt: am grundsätzlichen Antriebskonzept wird sich im Spitzenmotorsport so schnell nichts ändern. Die Beimischung oder komplette Umstellung auf Ethanol oder andere Spritkonzepte wird sicher erfolgen. Aber ich glaube auch nicht daran, dass man komplett auf Elektroantriebe umstellen wird. Zum einen ist der CO2-Footprint von Elektroantrieben der Leistungsstärke auch nicht gerade gut, den irgendwo muss der Strom ja herkommen. Zum anderen sind Wasserstoffkonzepte im Moment offenbar sinnvoller, auch wenn sie nicht wirklich marktreif sind.<br />
Dazu kommt, dass ein gewisser Anachronismus zum Motorsport hinzu gehört, das war aber schon immer so. Es macht, rein logisch betrachtet, wenig Sinn wenn ein paar Autos im Kreis fahren, aber noch weniger Sinn macht es, wenn zigtausende von Zuschauern Millionen Tonnen nicht-regenerativer Energien auf dem Weg zu Strecke verbrennen. </p>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass die Revolution von unten kommt. Kleine Serien mit nicht sehr leistungsstarken Wagen, die entweder mit regenerativen Antriebskonzepten oder neuartigen Verbrennungsmotoren experimentieren. Die großen Serien (F1, NASCAR) werden noch länger so rum fahren. </p>
<p>Aber irgendwann wird natürlich Schluss sein. Spätestens, wenn die Spritpreise so in den Himmel geschossen sind, dass sich auch im Motorsport niemand mehr wird leisten können.</p>
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		<title>Von: couchracer</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2010/01/24/le-mans-sportwagen-going-green/#comment-6100</link>
		<dc:creator>couchracer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 17:01:15 +0000</pubDate>
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		<description>Mist, die Absätze hat Wordpress geschluckt :( Ich hoffe es ist dennoch lesbar</description>
		<content:encoded><![CDATA[<span id="co_6100"><p>Mist, die Absätze hat WordPress geschluckt :( Ich hoffe es ist dennoch lesbar</p>
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