Archive | Oktober, 2009

NASCAR: Einheitliche Startzeiten für 2010 / weitere News

In dieser Woche hat sich wieder einiges in den USA getan: Zum einen können wir in Zukunft unsere Finger beim Abzählen der Zeitverschiebung aus dem Spiel lassen und zum anderen gibt es Neuigkeiten von Danica Patrick, sowie einige NASCAR-Testfahrten von alten Bekannten.

nascar_logoIhr könnt alle lachen wie Ihr wollt, aber ich ertappte mich in den letzten Jahren oft dabei, die für uns gültige Uhrzeit bei NASCAR-Veranstaltungen mit Hilfe meiner Finger herauszufinden: Da alle Zeiten in den USA meist einfacherweise in „Eastern Time“, sprich in Ostküstenzeit angegeben werden, müssen wir meistens sechs Stunden dazurechnen, um auf unsere Mitteleuropäische Zeit zu kommen. Die Ausnahme Zeitumstellung bestätigt hier aber die Regel, wodurch wir im Frühling und im Herbst für einige Wochen nur fünf Stunden Verzögerung zu den Amerikanern haben. In Zukunft müssen wir nun zum Glück weniger rechnen, zumindest was die Startzeiten der Cup-Rennen angeht. Gestern gab NASCAR nach einigen Spekulationen bekannt, dass es ab 2010 auf Fan-Wunsch zu einer Vereinheitlichung kommt. Kurz gesagt: Die Tagrennen an der Ostküste von New Hampshire bis Texas starten ausnahmslos um 1PM ET (19 Uhr), die Tagrennen an der Westküste von Arizona nach Kalifornien starten ausnahmslos um 3PM ET (21 Uhr) und die Nachtrennen starten landesweit um 7:30PM ET (1:30 Uhr). Die einzige Ausnahme bei den Nachtrennen ist das Coca-Coca 600, welches weiterhin um 5:45PM ET (23:45 Uhr) beginnt.

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NASCAR: Analyse Kansas / Vorschau Fontana Oktober 2009

Chase-Rennen Nr. 3 4 findet auf dem Auto Club Speedway in Kalifornien statt, welcher damit zum ersten Mal in seiner Geschichte Teil der Meisterschaftsentscheidung ist. 500 Meilen sind am Sonntag auf dem umstrittenen Oval zu absolvieren.

autoclubAnalyse Kansas
Zuvor noch ein kurzer Blick zurück auf das letzte Rennen in Kansas, welches ganz im Zeichen der Reifenstrategie stand. Tatsächlich bauten die Goodyear-Gummis kaum ab, so dass man nur alle zwei Stopps neue Reifen auf der linken Seite benötigte. Tony Stewart verhalf diese Taktik am Ende zum Sieg, aber auch andere Fahrer, wie z.B. Greg Biffle sicherten sich so wertvolle „track position“. Letztlich sind aber auch viele Teams sehr konservativ an die Sache herangegangen, so griff der Crew Chief von Juan Pablo Montoya, Brian Pattie, kein einziges Mal auf besagte Strategie zurück. Obwohl Montoya nach jedem Stopp die verlorenen Positionen auf der Strecke wieder aufholen musste, konnte er am Ende einen starken vierten Platz ins Ziel bringen. Damit ist er der einzige Fahrer, der in allen drei Chase-Rennen in die Top5 fahren konnte. Glück hatte Montoya ganz am Anfang des Rennens, als ein schleichender Plattfuß bemerkt wurde, bevor er ernsthaften Schaden anrichten konnte.

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IRL-Saisonfinale: Vorschau Homestead

Die IndyCar Series fährt in Homestead ihr letztes Rennen des Jahres. Gleich drei Fahrer haben noch Chancen auf den Titel, die etwas maue Saison könnte doch noch ein spannendes Ende finden.

IndyCar Series Championship logo POSNur 8 Punkte trennen die drei Meisterschaftskandidaten vor dem letzten Rennen. Bei maximal 53 Punkten, die man an einem Rennwochenende der IRL verdienen kann, ist also noch alles offen. Vorjahreschampion Scott Dixon (570 Punkte) hat in diesem Jahr mit fünf Siegen am öftesten gewonnen. Dass ich trotz vier weiteren Podiumsplatzierungen fast geschrieben hätte, Dixon habe eine eher unauffällige Saison gehabt, ist wohl eher dem zurückhaltenden Charakter des Neuseeländers geschuldet, als seinen fahrerischen Qualitäten. Diese sind unbestritten, aber ich kann mir vorstellen, dass sich die IRL-Führung trotzdem vielleicht einen etwas vermarktbareren Meister wünschen würde. Das wäre beispielsweise Comeback-”Kid” Dario Franchitti (36 Jahre, 565 Punkte), der derzeit an zweiter Stelle der Meisterschaft liegt. Der Schotte war nach seinem eher kurzlebigen Ausflug zur NASCAR wohl richtig motiviert, in diesem Jahr nochmal seinen wahren Wert zu beweisen. Der Titel würde einer erfolgreichen Comeback-Saison des Meisters von 2007 die Krone aufsetzen.

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Formel Eins: Silly Season II

Ferrari hat Alonso, Renault heute Robert Kubica bestätigt. Das bedeudet aber lange noch nicht, das Ruhe auf den Markt einkehrt.

Es gibt im Moment so viel Bewegung auf dem Fahrermarkt, wie lange nicht mehr. Toyota sucht zwei neue Piloten, Sauber mindestens einen, ebenso Williams und McLaren. Dazu kommen die vier neuen Teams mit Lotus, Campos, USF1 und Manor/Virgin, die noch keinen einzigen Fahrer bestätigt haben. Auf dem Markt befinden sich noch folgende aktuelle Einsatzpiloten: Kimi Räikkönen, Timo Glock, Nick Heidfeld, Heikki Kovalainen und Jarno Trulli. Zu haben sind auch noch Sebastian Bourdais und Nelson Piquet jr. Räikkönen steht mit Sicherheit bei McLaren und Toyota ganz weit oben auf der Einkaufsliste, aber der Finne hat eine bequeme Verhandlungsposition.

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Formel Eins: Analyse Japan

Die dreieinhalb Überholmanöver in Japan waren zeigten deutlich, dass die F1 noch einmal etwas verändern muss.

Suzuka_18Wobei es schon erstaunlich war, wie groß in Suzuka die Zeitunterschiede waren. In Spa, einer deutlich längeren Strecke mit ebenfalls vielen schnellen Kurven, lagen die ersten 13 Fahrer bei den schnellsten Rennrunden innerhalb einer Sekunden. In Suzuka waren es gerade mal die ersten acht Piloten. Wobei man allerdings auch erwähnen muss, dass die Red Bull unfassbar schnell waren. Webber und Vettel fuhren bis auf 3 Tausendstel die gleiche Zeit, der schnellste dahinter war interessanterweise Räikkönen, dem aber fast eine halbe Sekunde fehlte. Von Platz drei bis 14 lag man aber wieder innerhalb einer Sekunde. Suzuka mag in Sachen Überholen aber auch ein doppeltes Problem haben: In den Esses verliert man hinter einem Konkurrenten und kommt bis zur Haarnadel nicht nah genug heran. In der Löffel-Kurve kann man nicht überholen, in der R130 auch nicht und man muss schon sehr viel mehr Schwung haben, um in der Schikane eine Chance zu haben. Trotzdem hatte ich mir deutlich mehr versprochen.
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Vorschau: Formel 1, Superleague Formula, BTCC & FIA-GT (Update)

Es ist wenig los an diesem Wochenende, was vierrädrige Autos auf asphaltierten Rundstrecken angeht – nur die Formel 1, die Superleague Formula und die BTCC fahren. In den zwei Formelserien kann schon an diesem Sonntag die Meisterschaftsentscheidung fallen, bei den britischen Tourenwagen wird sie es definitiv. Jenson Button, Adrián Vallés und Colin Turkington heißen dabei die jeweiligen Favoriten. NACHTRAG: Auch die FIA-GT fährt ihr vorletztes Saisonrennen, mehr dazu am Ende des Artikels.
 
Formel 1 – Suzuka & News

Das Wichtigste vorweg: mittlerweile ist die Meldung schon ein paar Tage alt, aber überrascht haben dürfte es eh niemanden mehr, dass Fernando Alonso ab 2010 für Ferrari fahren wird. Das war ja ein ziemlich offenes Geheimnis im Laufe des letzten Jahres und man fragte sich eigentlich nur noch, wann sie es denn endlich verkünden werden. Monza – wo man so was bei Ferrari ja gern macht – hat man verstreichen lassen (vielleicht weil man noch nicht wusste, was aus Massa wird und was man mit Raikönnen vorhat?), aber jetzt ist es offiziell: ein Dreijahresvertrag wurde unterzeichnet. Weiter Gas geben →

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NASCAR: Analyse Dover / Vorschau Kansas 2009 / News

In den letzten Wochen der Saison geht es Schlag auf Schlag: Der Sprint Cup und die Nationwide Series fahren bereits sieben Tage nach dem Rennen in Dover das dritte von zehn Chase-Rennen auf dem Kansas Speedway.

Analyse Dover
kansas_trackDie Analyse des Dover-Rennens will ich natürlich nicht vergessen, deshalb hier an dieser Stelle noch kurz etwas zum vergangenen Wochenende: Jimmie Johnson drehte pünktlich zum Chase wieder voll auf und dominierte das gesamte Rennen in einer genialen Art und Weise. Außer Johnson waren, wenn man den „Start & Park“-Einsatz von David Gilliland einmal ausnimmt, nur Kurt Busch und Ryan Newman in der Lage, zumindest kurzzeitig das Rennen anzuführen. Viele Fahrer, die in der Spitzengruppe unterwegs waren, gaben nach dem Rennen zu, dass Jimmie Johnson einfach in einer anderen Liga fuhr. Zudem hatte er natürlich den Vorteil, sich die bevorzugte Außenbahn bei den Restarts aussuchen zu dürfen. Betrachtet man das restliche Hendrick-Lager, so war Mark Martin trotz seinem zweiten Platz nicht in der Lage, Johnson ernsthaft zu gefährden. Jeff Gordon sicherte sich nach einem Schlagschrauber-Problem an der Box immerhin noch den sechsten Platz, während Dale Earnhardt Jr. nicht über Position 20 hinauskam. Junior kann 2009 wohl mit einer bisherigen Durchschnittsplatzierung von 20,9 als seine schlechteste Saison überhaupt bezeichnen. Selbst in seiner Rookie-Season kam er im Schnitt auf Platz 21,4 ins Ziel. Weiter Gas geben →

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