Archive for Oktober 8th, 2009

NASCAR: Einheitliche Startzeiten für 2010 / weitere News

Posted 08 Okt 2009 — by KristianStooss
Category NASCAR

In dieser Woche hat sich wieder einiges in den USA getan: Zum einen können wir in Zukunft unsere Finger beim Abzählen der Zeitverschiebung aus dem Spiel lassen und zum anderen gibt es Neuigkeiten von Danica Patrick, sowie einige NASCAR-Testfahrten von alten Bekannten.

nascar_logoIhr könnt alle lachen wie Ihr wollt, aber ich ertappte mich in den letzten Jahren oft dabei, die für uns gültige Uhrzeit bei NASCAR-Veranstaltungen mit Hilfe meiner Finger herauszufinden: Da alle Zeiten in den USA meist einfacherweise in „Eastern Time“, sprich in Ostküstenzeit angegeben werden, müssen wir meistens sechs Stunden dazurechnen, um auf unsere Mitteleuropäische Zeit zu kommen. Die Ausnahme Zeitumstellung bestätigt hier aber die Regel, wodurch wir im Frühling und im Herbst für einige Wochen nur fünf Stunden Verzögerung zu den Amerikanern haben. In Zukunft müssen wir nun zum Glück weniger rechnen, zumindest was die Startzeiten der Cup-Rennen angeht. Gestern gab NASCAR nach einigen Spekulationen bekannt, dass es ab 2010 auf Fan-Wunsch zu einer Vereinheitlichung kommt. Kurz gesagt: Die Tagrennen an der Ostküste von New Hampshire bis Texas starten ausnahmslos um 1PM ET (19 Uhr), die Tagrennen an der Westküste von Arizona nach Kalifornien starten ausnahmslos um 3PM ET (21 Uhr) und die Nachtrennen starten landesweit um 7:30PM ET (1:30 Uhr). Die einzige Ausnahme bei den Nachtrennen ist das Coca-Coca 600, welches weiterhin um 5:45PM ET (23:45 Uhr) beginnt.

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NASCAR: Analyse Kansas / Vorschau Fontana Oktober 2009

Posted 08 Okt 2009 — by KristianStooss
Category NASCAR

Chase-Rennen Nr. 3 4 findet auf dem Auto Club Speedway in Kalifornien statt, welcher damit zum ersten Mal in seiner Geschichte Teil der Meisterschaftsentscheidung ist. 500 Meilen sind am Sonntag auf dem umstrittenen Oval zu absolvieren.

autoclubAnalyse Kansas
Zuvor noch ein kurzer Blick zurück auf das letzte Rennen in Kansas, welches ganz im Zeichen der Reifenstrategie stand. Tatsächlich bauten die Goodyear-Gummis kaum ab, so dass man nur alle zwei Stopps neue Reifen auf der linken Seite benötigte. Tony Stewart verhalf diese Taktik am Ende zum Sieg, aber auch andere Fahrer, wie z.B. Greg Biffle sicherten sich so wertvolle „track position“. Letztlich sind aber auch viele Teams sehr konservativ an die Sache herangegangen, so griff der Crew Chief von Juan Pablo Montoya, Brian Pattie, kein einziges Mal auf besagte Strategie zurück. Obwohl Montoya nach jedem Stopp die verlorenen Positionen auf der Strecke wieder aufholen musste, konnte er am Ende einen starken vierten Platz ins Ziel bringen. Damit ist er der einzige Fahrer, der in allen drei Chase-Rennen in die Top5 fahren konnte. Glück hatte Montoya ganz am Anfang des Rennens, als ein schleichender Plattfuß bemerkt wurde, bevor er ernsthaften Schaden anrichten konnte.

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