Die dreieinhalb Überholmanöver in Japan waren zeigten deutlich, dass die F1 noch einmal etwas verändern muss.
Wobei es schon erstaunlich war, wie groß in Suzuka die Zeitunterschiede waren. In Spa, einer deutlich längeren Strecke mit ebenfalls vielen schnellen Kurven, lagen die ersten 13 Fahrer bei den schnellsten Rennrunden innerhalb einer Sekunden. In Suzuka waren es gerade mal die ersten acht Piloten. Wobei man allerdings auch erwähnen muss, dass die Red Bull unfassbar schnell waren. Webber und Vettel fuhren bis auf 3 Tausendstel die gleiche Zeit, der schnellste dahinter war interessanterweise Räikkönen, dem aber fast eine halbe Sekunde fehlte. Von Platz drei bis 14 lag man aber wieder innerhalb einer Sekunde. Suzuka mag in Sachen Überholen aber auch ein doppeltes Problem haben: In den Esses verliert man hinter einem Konkurrenten und kommt bis zur Haarnadel nicht nah genug heran. In der Löffel-Kurve kann man nicht überholen, in der R130 auch nicht und man muss schon sehr viel mehr Schwung haben, um in der Schikane eine Chance zu haben. Trotzdem hatte ich mir deutlich mehr versprochen.
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