Posted 15 Jul 2009 — by DonDahlmann
Category F1
Red Bull fährt alles in Grund und Boden, läuft aber geradewegs auf ein massives Problem zu. Und geht noch was bei BrawnGP?
Natürlich spielte das Wetter eine entscheidende Rolle. Aber längst nicht so, wie man vorher gedacht hatte. Am Renntag war es keineswegs wirklich kalt, die Temperaturen lagen knapp unter 20 Grad. Also deutlich wärmer, als noch in England. Und doch versuchte Jenson Button seine Vorderreifen mittels Schlangenlinien auf der Start/Zielgerade warm zu halten. Das Problem der Brawn ist aber nicht nur, dass man wohl erst ab einer Streckentemperatur von 40 Grad aufwärts das Gesamtpaket ans laufen bekommt, sondern auch, dass die Strecke nicht “grün” sein darf. Je mehr Reifenabrieb auf der Piste ist, desto besser kommen die Brawn zurecht. Das zeigte sich auch bei den Rundenzeiten im Rennen. Zu dem muss man aufpassen, dass man nicht hinter Ferrari und eventuell sogar hinter Williams, Ferrari und Toyota zurückfällt.
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Posted 15 Jul 2009 — by DonDahlmann
Category F1
Ich war lange nicht mehr zu Besuch bei einem Formel Eins Rennen. Die Einladung zum Ring kam dann gerade recht. Auch um zu sehen, was bei der Serie alles so im argen liegt.
Um es gleich vorweg zu sagen: Das Wochenende war insgesamt eine Wucht. Das lag nicht nur an der extrem netten Betreuung durch das McLaren Team*, sondern auch an dem Erlebnis insgesamt. So nah kommt man als “Normalsterblicher” ja nie an die Wagen und die Teams heran. Begonnen hatte das Wochenende am Freitag, nach den freien Training, als wir so gegen 17.00 Uhr ins Fahrerlager eingeladen wurden. Dort konnten wir das bekannte McLaren-Mercedes Brandcenter besichtigen. Das Ding ist wirklich riesig. Zwei Etagen, genug Platz um eine mittelgroße Party zu feiern und hinter den Kulissen arbeiten unzählige Angestellte. Für den Transport braucht man 14 (!) Trucks, der Aufbau dauert zwei Tage. Das ist aber noch nichts gegen das Brandcenter von Red Bull, das so groß ist, dass man ernsthaft das halbe Fahrerlager unter bekommt. Nach einer netten Begrüßung bekamen wir dann auch noch einen Rundgang durch die Box und konnten einen Blick auf die Computerbildschirme der Ingenieure werfen. Aber so richtig rund ging es erst am Samstag.
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