DTM: Norisring Analyse /NASCAR NH Analyse

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Von DonDahlmann 29 Jun 2009 um 19:01 in DTM, NASCAR

Wie ja schon erwartet, war das Rennen der DTM am Norisring gar nicht so schlecht. Das lag aber auch an der sehr engen Leistungsdichte.

start_noris3Ich schimpfe ja immer mal ganz gerne über die DTM. Zu artifiziell, zu technokartisch, zu politisch. Was, wie in der Quali gesehen hat, auch schon mal stimmt. Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, in einer kurzen Qualisession die Anzahl der Runden zu begrenzen? Das hat man zwar früher in der Formel Eins gemacht, aber da hatte man 12 Runden für eine Stunde. Das die Teamverantwortlichen bei Mercedes über diese DTM-Regel offenbar nicht informiert waren, ist dann noch eine andere Sache. Tat mir echt leid für Ralf Schumacher, der ein wirklich gutes Wochenende hatte. Aber immerhin entschädigte das Rennen dann für das merkwürdige Hickhack in der Quali. Was Scheider, Spengler und Green da abzogen war wirklich eine feine Sache und kann gerne wiederholt werden.

Vor allem und Scheider und Spengler lieferten sich ein schönes Duell, dass seitens Spenglers aber sicher etwas härter hätte geführt werden können. Scheider hatte Probleme mit den Hinterreifen, weswegen die Spitzkehre etwas weiter angefahren ist. Damit wurden die Reifen beim raus beschleunigen nicht so hart belastet und er hatte etwas mehr Speed vor dem Schöller-S. Natürlich lag da die Versuchung sehr, sehr nahe, ihm einfach leicht aufs Hinterrad zu fahren, so weit wie die Tür war. Aber was sollte Spengler machen? Denn wenn er das versucht hätte, was in allen anderen Tourenwagenrennserien zwar nicht gerne gesehen aber gemacht wird, hätten ihn die Rennkommissare vermutlich einkassiert. Dann doch lieber auf einen Fehler von Scheider warten, dachte er sich.

Aber der machte keinen Fehler, was angesichts seiner Erkältung und der Linie, die er fahren musste, schon eine ziemliche Kunst war. Zumal erst Spengler und später Jamie Green ihm auch nur selten Luft zum atmen ließen. Angesichts dieses Kampfes war das Rennen also deutlich besser, als erwartet. Die letzten zwei Runden waren dann richtig lustig und seit langem das Beste, was die DTM zu bieten hatte. Wäre es doch immer so, dachten vermutlich viele Fans, die die drögen Rennen vom Hockenheim und Lausitzring noch im Hinterkopf haben.

Audi konnte einem am Ende schon fast leid tun. Immerhin ist man gerade mal vier Kilometer vor dem Ziel abgefangen worden, und das nach einem Rennen, was eh schon eng genug war. Aber so bleibt der Norisring weiter Mercedes-Land. Und das ein Jahreswagen gewonnen hat, macht die Sache auch besser. Es wäre schön, wenn die auch die “Privat”-Teams um den Sieg fahren können.

Nächstes Rennen ist am 19.07 in Zandvoort. Auch so einen Strecke, die für gute Rennen stehen kann.

(Mercedes Fotos kommen, wenn ich mein PW wieder ausgeschaufelt habe)

NASCAR – New Hampshire
Rennen in New Hamsphire gehören auch oft in die Gegend: Bin ich noch wach? Ein bisschen wie Martinsville, nur schneller halt. Es tut sich meist nicht so viel, vor allem wenn vorne einer weg pfeilt. Netterweise ersparte die NASCAR den Zuschauern dieses Szenario und für ein Langstreckenrennen ging vorne ordentlich die Post ab. Daran waren Jeff Gordon, Kurt Busch, Tony Stewart und – huch – Dale Earnhardt jr. nicht unschuldig. Aber es waren vor allem Gordon und Busch, die es sich ordentlich gaben und kaum einen Zentimeter verschenkten. Und das, obwohl das Rennen mit 301 Runden eigentlich lang genug sein sollte. Aber da lag ja Regen in der Luft und keiner wusste so genau, wann der nun kommen sollte.

Für den Aufreger des Rennens aber sorgte, mal wieder, Kyle Busch. Der verursachte in Runde 176 beim Restart Nr. 7 einen für diese Strecke sehr unüblichen “Big One”. Was war passiert? Beim Start kam Junior nicht so recht vom Fleck, weil seine Hinterreifen durchdrehten. Um dem Hendrick-Piloten nicht ins Heck zu brezeln, lupfte Truex jr. kurz, zackte einen halben Meter nach raus, um sich dann wieder einzuordnen. Kyle Busch, der sich auf der Innenlinie schon an Montoya anlehnte zog gleichzeitig zurück und drehte Truex ins Feld. Besonders bei RCR war man auf Busch danach nicht gut zu sprechen, denn der Crash riss Harvick und Mears aus dem Rennen. Es war nicht mal so, dass Kyle da komplett die Schuld auf seiner Seite hatte. Aber hat in den letzten Monaten derartige viele Fahrer aus dem Rennen genommen, dass sich die Kollegen gerne in so einem Fall auf ihn stürzen. Aber Truex hätte ja auch einfach auf seiner Linie bleiben können.

Am Ende wurde das Rennen vom Regen entschieden. Wegen der vielen Caution gab es leicht verschobene Stopp-Fesnter, was dazu führte, dass, als die dunklen Wolken anrückten erst Ryan Newman und dann Joey Logano vorne waren. Newman hatte Pech, Logano nicht. Als der Regen kam, hatte der Gibbs-Pilot noch einen Pfütze im Tank und hielt bis zum Abbruch durch. Der kam auch erstaunlich schnell, wenn man sonst so sieht, wie lange die NASCAR braucht, aber es schüttete wirklich aus Eimern. Naja, die NASCAR hat damit die schöne Schlagzeile, dass Logano, eh als “beste Erfindung seit geschnitten Brot” bezeichnet, sein erstes Rennen gewonnen hat. Im lahmen Sommer kann die NASCAR jede Aufmerksamkeit benötigen.

Zwei Fahrer, die das alles nicht berührte waren Montoya und Junior. Letzter hatte ein für ihn auf einem halben Short-Track erstaunlich gutes Rennen. Scheinbar liefert das komplett neu aufgebaute Team so langsam die ersten Ergebnisse. TNT berichtete, dass auch der Ton im Team wieder stimmen sollte. Man sei deutlich entspannter, was aber angesichts der Tatsache, dass Junior mit 275 Punkten Rückstand wohl keine Chancen mehr auf den Chase hat. Da kann man sich also schon auf das neue Jahr konzentrieren.

Deutlich besser läuft es beim gebeutelten EGR Team und Montoya. Der liegt jetzt auf Platz 12, allerdings nur einen Punkt vor Kasey Kahne. Allerdings liefert Montoya in letzter Zeit wirklich gute Rennen ab. Er kann nicht gewinnen, das weiß es, also sucht er die Top 10. In den nächsten Wochen folgen mit Daytona, Indianapolis und Watkins Glen drei Strecken, die ihm richtig gut liegen, also sind seine Chancen nicht schlecht.

In der NASCAR selber gibt es im Moment neben den Rennen nur ein Thema: Danica Patrick. Scheinbar lotet ihr Management quer durch die Garagen die Chancen für einen Wechsel der Dame aus. Hendrick war dran, jetzt hat Roush ebenfalls Gespräche bestätigt. Vermutlich war man auch bei RCR und EGR. Man meint es also ernst mit einem Wechsel. Für die NASCAR wäre so ein Frau im Feld natürlich, im wahrsten Sinne des Wortes, Gold wert. Patrick gehört in den USA, mässige Ergebnisse hin oder her, zu den Werbeikonen schlecht hin und ihre Bekanntheitsgrad dürfte sie schnell in die Top 10 katapultieren. Sorgen macht man sich, und das zurecht, über das fahrerische Talent von Danica. Das meine ich nicht böse, aber ein Blick auf Allmendinger, Hornish und Franchitti zeigt, dass man viel, viel Glück braucht, um Fuss fassen zu können. Patrick hat fast null (niente, zero) Erfahrung in Sachen Autos mit Deckel oben drauf. Sie ist exakt ein Rennen in einem Tourenwagen gefahren, das war 2003 in der ALMS bei Rennen in Road Atlanta in der GT Serie mit einem Ferrari 550 für Prodrive. Immerhin wurde sie vierter in ihrer Klasse.

Die fehlende Tourenwagen- und Late Model Erfahrung ist aber ein Problem. Vor allem, so lange sie die Ovale nicht alle kennt. Montoya hat zwei Jahre benötigt, Hornish ist in seinem zweiten Jahr und es geht langsam bergauf, bei Allmendinger sieht es ähnlich aus. Man müsste sie also erst mal ein Jahr in die Nationwide stecken, aber will sie das? Es gibt mit Sicherheit das starke Bedürfnis der NASCAR-Oberen (die mit Sicherheit hinter einem möglichen Deal stecken) und den Sponsoren von Patrick, dass sie so schnell wie möglich im Cup ist.

Verstehen kann ich Danica Patrick im übrigen schon. Bei AGR kommt sie nicht weiter, bei Ganassi oder Penske ist aber kein Platz. Die Formel Eins traut sich nicht an sie ran, dazu kennt sie kaum einer außerhalb der USA. Die ALMS und die GrandAm sind zu klein, also bleibt nur die NASCAR, wenn sie sich weiter entwicklen will. Ich fände eine Frau in der Serie gut, aber es soll bitte keine “Operetten”, also Show-Nummer werden.

Bilder. Und ja, Logano hält einen echten Hummer in der Hand. Don’t ask. Amis.

Und sonst?
Nächstes Wochenende nur US-Serien, wie mir scheint, da die F1 eine Pause einlegt: NASCAR in Daytona, IRL in Watkins Glen und die GrandAm ebenfalls in Daytona.

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10 Comments

  1. Gast

    Das DTM Rennen war wirklich Klasse. Am Besten hat mir gefallen, das Green meinen Lieblingsfahrer Ralle deklassiert hat. Die vergangenen zwei Rennen war er auch vor ihm, aber leider nicht so eindeutig wie am Sonntag.
    Hoffentlich bemerken die Verantwortlichen langsam, das Ralf Schumacher nur der Bruder eines guten Rennfahrers ist und geben Green sein Auto zurück!

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  2. nona

    Wie, Auto ausbuddeln? Wohnst Du auf der Südhalbkugel und die Kiste ist eingeschneit? :P

    Hat Scheider eigentlich selbst irgendwas zu seiner fast schon absurd weiten Kurvenlinie gesagt? Im Rennen hatte ich spekuliert, dass er mit der Grippe in den Knochen einfach nicht genügend Druck auf’s Bremspedal kriegt. Um das zu kompensieren und eine idealere Linie zu fahren hätte er dann ständig seinen Bremspunkt nach vorne verlegen müssen, und dass er das nicht macht ist klar, sonst hätte er schon früh sämtliche direkten Gegner neben sich am Kurveneingang stehen gehabt.

    Dass die F1 sich nicht an Danica Patrick rantraut, weil sie sie nicht kennen, glaube ich nicht. Die werden schon sehr genau wissen wer das ist, Motorsportler verfolgen zumindest wichtige Serien recht gut und es gibt bei den Teams auch “Späher” um Talente zu erfassen. Und selbst wenn sie niemand kennt, sie würde für reichlich Schlagzeilen und Aufmerksamkeit sorgen. Es muss halt zum Einen ein echter sportlicher und vermarktungstechnischer Bedarf bei einem F1-Team sein (der könnte sich natürlich bei den jetzt neuen Teams auftun), zum Anderen muss Danica bzw. ihr Management auch echtes Interesse bekunden und einen Fuss in die Tür kriegen damit man sich auf einen Cockpitplatz einigt. Darauf zu warten dass irgendwelche Teams bittstellend angekrochen kommen ist für einen Rennfahrer keine karrierefördernde Strategie. Leider -für sie- muss sie sich allerdings auch erst noch als F1-tauglich erweisen – die F1 gehört zu den körperlich fordernsten Rennserien und verlangt den Fahrern viel ab, und sie ist vergleichsweise halt doch ein ziemliches Persönchen. Grundsätzlich interessierte Teams werden da im Vorfeld ausgiebige Leistungstests haben wollen. Ausserdem gibt es das alte Problem, dass auch bekannt schnelle IRL/CART-Fahrer nicht garantiert gute F1-Fahrer abgeben und gerne auch schonmal mehr oder weniger deutlich scheitern. Mit Bourdais (der eigentlich zweifellos schnell ist und was kann) hat man gerade erst “mal wieder” ein aktuelles Negativbeispiel vor der Nase, und das dürfte abschrecken.

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  3. Wolli

    Sorry,aber jetzt an dem Finish zu sagen,die DTM war gut,finde ich doch etwas übertrieben. Dass 70 von 80 Runden pure,wirklich pure Langeweile waren,wo kaum bis gar nicht überholt wurde,alle nur hinterher fuhren,war absolute negativ Werbung für die DTM. Okay das Finish war auch nur gut,weil Scheider Probleme an der Hinterachse hatte beim Anbremsen/Einlenken,ansonsten hätte sich da nichts getan. Jeder BTCC/WTCC Fahrer lacht sich doch ins Fäustchen über die sogenannte Tourenwagen Serie, wo Anklopfen mit 3sec Stopp/Go und Durchfahrtsstrafe geahndet wird. Für mich hat sich die DTM totoptimiert,sah man ja auch an der Quali,wo man erst die Regelbücher zücken musste. Dazu die ARD/Lufen/reuter/Somer die alles gut finden und sich auf Überholmanöver in der Boxengasse freuen. Lufen sollte sich in der Quali nächstemal nicht vor eine Uhr stellen,so dass es auch jetzt JEDER weiss( Ich wusste es ja schon^^),dass die Segmente vorher aufgezeichnet werden. Dazu überzog die ARD wiedermal 5min mit einem dummen Film,und von Q1 sah man so um die 4min noch. Dass die DTM das noch mitmacht,ein Hostbroadcaster,der das so lieblos präsentiert,nichtmal eine Reporterin fürs Auge da hat,sondern Leute,die hirnlose Fragen stellen ala Was war da eigentlich los? etc. Nochmal zum Rennen,für mich ein ganz schlechtes Rennen mit einem glücklichem Finish.

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  4. sare

    Zur Info: Nächstes WE ist auch die WTCC in Porto unterwegs :)
    Zur DTM muss ich sagen, das ichs teilweise eine Qual fand anzuschauen, die ersten 70 Runden waren sowieso für einen Mittagsschlaf gut, aber auch in den letzten zehn Runden war es schrecklich mit anzusehen wie die Fahrer einerseits mit der Dirty Air zu kämpfen hatten, und andererseits teilweise krampfhaft versucht haben, dem Gegner auszuweichen, was zum einen sicher an den Kommissaren liegt, zum anderen aber auch an den Autos, die bei jeder kleinen Berührung halb auseinanderfallen. Das hatte dann eigentlich auch weniger mit Tourenwagenrennen zu tun, sondern erinnerte mich eher an F1 mit Dach.
    Naja und zur ARD muss man glaube ich nix mehr sagen, so eine unterirdisch schlechte Übertragung habe ich selten gesehen. Mitten im Kampf um den Sieg führt man ein Interview mit Abt, wie es ihm denn geht wenns da vorne so eng zu geht und so weiter, das dann über eine halbe Runde.

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  5. Wolli

    WTCC aber ohne Beiwerk FoMa und F2,schade^^ Dazu noch die WSbR aus Silverstone

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  6. @ sare:
    ich wusste, ich hab was vergessen. Danke.

    @ nona:
    Sicher, die Teams und jeder der sich ein wenig mit dem Motorsport auskennt, der kennt auch Danica Patrick. Zumal sie zu Beginn ihrer Karriere mal in den englischen Formel Serien unterwegs war. Aber in der F1? Dieses Risiko würde nur jemand eingehen, der sehr dringend, sehr viel Geld braucht. Ohne GP2, ohne Streckenkenntnisse würde sie sonst keiner ranlassen. Für die Sponsoren ist sie auch nicht so interessant und die US-Sponsoren interessieren sich nicht für die F1. NASCAR ist ihre einzige Option. Wäre zumindest spannend, ob sie total untergeht oder mehr drauf hat.

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  7. Chrissu

    Bis zu den letzten 10 Runden kam ich gar nicht, um Runde 18-19 wäre ich beinahe eingepennt und hab dann auf Eurosport zum Supersport Rennen geschaltet. Das war echt lecker anzuschauen.

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  8. nona

    Zur Ehrenrettung der ARD sei gesagt, dass die Übertragungen im ZDF bis zum Ausstieg zuletzt deutlich übler waren, auch wenn das heutzutage natürlich leider nicht mehr viel mit den prima Übertragungen der alten DTM gemein hat. Lufen ist in Ordnung, kompetent und freundlich und kann bei Bedarf trotzdem die richtigen Fragen zur richtigen Zeit stellen, in jedem Fall besser als das Gros der sonstigen Mikrofonträger in der Boxengasse. Manuel Reuter passt da auch gut rein; man würde sich nur wünschen, dass er gelegentlich mal den Danner gibt und weniger nett daherexpertet, aber “Ach Schmarrn!” ist im pfälzisch-hessischem Vokabular halt nicht enthalten. Störend ist es immer, wenn Sohmer in seinen Aris Donzelli-Modus verfällt und mit unrealer Reportersprachmelodie (so spricht doch kein Mensch…) die Pausen zwischen den Worten … …. grosszügig… … platziert, und die Satzzeichen…. an den… falschen. Stellen. … … setzt. Wenn irgendwas unerträglich ist, dann das Kommentieren eine kraftvollen Rennsportart als sei sie Standardtanz oder Dressurreiten. Das geht echt nicht, kein Wunder dass man dabei einschläft.

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  9. Ich

    Sowohl im ÖR wie auch bei RTL ist die Qualität der Motorsport-Kommentierungen freundlich formuliert mässig. Und das schliesst deren Experten mit ein. Kein Vergleich zu seligen Eurosport-Zeiten, aber auch kein Vergleich zu der Qualität, die von Sendern in anderen Ländern geboten wird.

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  10. blah.

    was ist den so interessant da ran ??

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