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	<title>Kommentare zu: Formel Eins: Das Ende der Tradition</title>
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	<description>NASCAR, Formel Eins und alles was schnell ist</description>
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		<title>Von: DonDahlmann</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2008/12/01/formel-eins-das-ende-der-tradition/#comment-2814</link>
		<dc:creator>DonDahlmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 15:15:19 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem liegt nicht mal bei Ecclestone alleine, es ist auch die FIA. Denn die Formel Eins ist ja bei weitem nicht die einzige Serie, die Probleme macht. In der WRC hat sich die FIA mit allen Werken angelegt, weil man ein neues Reglement erzwingen will (S2000) und zu dem hat man diesen bescheuerten Rotationskalender eingeführt. So fällt die Rally Monte Carlo 2009 aus, dafür fährt man in Irland und Polen (immerhin nicht Jordanien).
In der WTCC gärt es auch, weil die FIA sich zu keinem klaren Kurs in Sachen Regelment durchringen kann. BMW wäre ja um ein Haar ausgestiegen und hat das Engagement nur um ein Jahr verlängert. Fast alle Regeländerungen der letzten Zeit in der F1 sind auf dem Mist der FIA gewachsen und nicht auf dem von Ecclestone. Die FIA könnte auch gut sich in die Pläne einmischen, die F1 immer mehr in den asiatischen Bereich zu verlagern. Sie hat als Druckmittel immer die Möglichkeit, einer Strecke die Zulassung zu verweigern. Da sich Mosley und Ecclestone aber auf eine Arbeitsteilung verständigt haben, tut sich da eben nichts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<span id="co_2814"><p>Das Problem liegt nicht mal bei Ecclestone alleine, es ist auch die FIA. Denn die Formel Eins ist ja bei weitem nicht die einzige Serie, die Probleme macht. In der WRC hat sich die FIA mit allen Werken angelegt, weil man ein neues Reglement erzwingen will (S2000) und zu dem hat man diesen bescheuerten Rotationskalender eingeführt. So fällt die Rally Monte Carlo 2009 aus, dafür fährt man in Irland und Polen (immerhin nicht Jordanien).<br />
In der WTCC gärt es auch, weil die FIA sich zu keinem klaren Kurs in Sachen Regelment durchringen kann. BMW wäre ja um ein Haar ausgestiegen und hat das Engagement nur um ein Jahr verlängert. Fast alle Regeländerungen der letzten Zeit in der F1 sind auf dem Mist der FIA gewachsen und nicht auf dem von Ecclestone. Die FIA könnte auch gut sich in die Pläne einmischen, die F1 immer mehr in den asiatischen Bereich zu verlagern. Sie hat als Druckmittel immer die Möglichkeit, einer Strecke die Zulassung zu verweigern. Da sich Mosley und Ecclestone aber auf eine Arbeitsteilung verständigt haben, tut sich da eben nichts.</p>
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	<item>
		<title>Von: nona</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2008/12/01/formel-eins-das-ende-der-tradition/#comment-2813</link>
		<dc:creator>nona</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 15:03:03 +0000</pubDate>
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		<description>Bei all den Blicken in die Zukunft der Formel Eins unter dem Regime von Bernie Ecclestone sollte man ein Detail nicht vergessen: sein Alter. Der Mann ist 78. Nicht dass ich es ihm wünsche, aber sollte ihm mal irgendein Schlag treffen (was nun wirklich nicht völlig unwahrscheinlich ist), der ihn an der weiteren Ausübung seines Geschäfts hindert, dann wird sich auch in der F1 sehr viel ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<span id="co_2813"><p>Bei all den Blicken in die Zukunft der Formel Eins unter dem Regime von Bernie Ecclestone sollte man ein Detail nicht vergessen: sein Alter. Der Mann ist 78. Nicht dass ich es ihm wünsche, aber sollte ihm mal irgendein Schlag treffen (was nun wirklich nicht völlig unwahrscheinlich ist), der ihn an der weiteren Ausübung seines Geschäfts hindert, dann wird sich auch in der F1 sehr viel ändern.</p>
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		<title>Von: dogfood</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2008/12/01/formel-eins-das-ende-der-tradition/#comment-2812</link>
		<dc:creator>dogfood</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 06:53:20 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage ist, ob die F1 mit ihrer Schwerpunktverlagerung gen Orient wirklich auf Zukunftssicherheit baut oder ob die arabischen Länder irgendwann auch mal die Schnauze voll von solchen unrentablen Prestigeobjekte haben.

Aktuell aus dem Economist:
Dubai -- Has the bubble burst? As the sheen comes off glitzy Dubai, the other Gulf states are getting nervous too
http://www.economist.com/world/mideast-africa/displaystory.cfm?story_id=12684897</description>
		<content:encoded><![CDATA[<span id="co_2812"><p>Die Frage ist, ob die F1 mit ihrer Schwerpunktverlagerung gen Orient wirklich auf Zukunftssicherheit baut oder ob die arabischen Länder irgendwann auch mal die Schnauze voll von solchen unrentablen Prestigeobjekte haben.</p>
<p>Aktuell aus dem Economist:<br />
Dubai &#8212; Has the bubble burst? As the sheen comes off glitzy Dubai, the other Gulf states are getting nervous too<br />
<a href="http://www.economist.com/world/mideast-africa/displaystory.cfm?story_id=12684897" rel="nofollow">http://www.economist.com/world/mideast-africa/displaystory.cfm?story_id=12684897</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf G.</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2008/12/01/formel-eins-das-ende-der-tradition/#comment-2809</link>
		<dc:creator>Ralf G.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 17:34:48 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem ist halt, dass die Rennen in den Diktaturen in aller Welt auf so lästige Dinge wie parlamentarisch legitimierte Haushalte keine Rücksicht nehmen müssen. Also gibt es Retortenrennen bei den Einheitsparteien und Öl-Oligarchen dieser Welt. Aber die Formel 1 hatte noch nie Moral, sie war ja auch die einzige weltweite Sportart, die in Südafrika zu Apartheidszeiten antrat...

Aber Bernie und die Autowerke richten die Serie zu Grunde. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da gab es Freitags morgens eine Vorqualifikation, weil sonst im normalen Zeittraining zu viele Autos (mehr als 30!) auf der Strecke gewesen wären.

Und die Formel 1 lebt von ihrer europäischen Tradition, wenn die traditionsreichen Rennen im demokratischen Europa (s.o.) nicht mehr auszutragen sind, werden irgendwann erst die TV-Zuschauer, dann die Fernsehanstalten und dann die Sponsoren das Interesse verlieren. Vielleicht hat vom armen Bernie eine gewisse Alterssturheit Besitz ergriffen, anders kann man sich das alles (inklusive der grotesken Medaillen-Schnapsidee) nicht mehr erklären.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<span id="co_2809"><p>Das Problem ist halt, dass die Rennen in den Diktaturen in aller Welt auf so lästige Dinge wie parlamentarisch legitimierte Haushalte keine Rücksicht nehmen müssen. Also gibt es Retortenrennen bei den Einheitsparteien und Öl-Oligarchen dieser Welt. Aber die Formel 1 hatte noch nie Moral, sie war ja auch die einzige weltweite Sportart, die in Südafrika zu Apartheidszeiten antrat&#8230;</p>
<p>Aber Bernie und die Autowerke richten die Serie zu Grunde. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da gab es Freitags morgens eine Vorqualifikation, weil sonst im normalen Zeittraining zu viele Autos (mehr als 30!) auf der Strecke gewesen wären.</p>
<p>Und die Formel 1 lebt von ihrer europäischen Tradition, wenn die traditionsreichen Rennen im demokratischen Europa (s.o.) nicht mehr auszutragen sind, werden irgendwann erst die TV-Zuschauer, dann die Fernsehanstalten und dann die Sponsoren das Interesse verlieren. Vielleicht hat vom armen Bernie eine gewisse Alterssturheit Besitz ergriffen, anders kann man sich das alles (inklusive der grotesken Medaillen-Schnapsidee) nicht mehr erklären.</p>
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	<item>
		<title>Von: NoteMe</title>
		<link>http://www.racingblog.de/2008/12/01/formel-eins-das-ende-der-tradition/#comment-2808</link>
		<dc:creator>NoteMe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 16:21:52 +0000</pubDate>
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		<description>Ich persönlich freue mich auf den Tag, an dem sich alle Veranstaltungen selbst tragen müssen, ohne die Unterstützung durch Steuerzahler, Kronregenten, Oligarchen oder Einheitsparteien, dann wären nämlich ganz schnell wieder mehr Rennen in Europa und Nordamerika und solche Retortenrennen wie China oder Bahrain hätten sich im Handumdrehen erledigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<span id="co_2808"><p>Ich persönlich freue mich auf den Tag, an dem sich alle Veranstaltungen selbst tragen müssen, ohne die Unterstützung durch Steuerzahler, Kronregenten, Oligarchen oder Einheitsparteien, dann wären nämlich ganz schnell wieder mehr Rennen in Europa und Nordamerika und solche Retortenrennen wie China oder Bahrain hätten sich im Handumdrehen erledigt.</p>
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