Nach dem, muss man wohl so formulieren, Skandal von Spa geht das Leben in der Formel Eins weiter. Monza steht auf dem Programm, und damit die schnellste Strecke des gesamten Jahres. Gleich viermal wird man aus über 320 km/h den Wagen zusammenstauchen, auf der langen Start/Ziel Geraden wird am kurz vor der Bremszone wohl über 340 km/h erreichen. Im Windschatten können es sogar 350 km/h sein. Das irrwitzig schnell für eine Strecke, deren Sicherheit nicht ganz weit oben angesiedelt ist. Ein Abflug hier wird immer mit einem zerstörten Auto enden, selbst wenn mal eine Auslaufzone vorhanden sein sollte. Letztes Jahr flog Kimi Raikkönen beim Anbremsen der Variante Ascari ab. Obwohl er über ein langes und breites Kiesbett rodelte, war der Einschlag heftig und der Finne beklagte sich über Nackenschmerzen. Monza ist also kein Spaß und wenn die Wettervorhersage redet auch noch von Regen.





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