Archive | März, 2008

F1 Quali Sepang – McLaren bestraft

Das Ergebnis dürfte mittlerweile klar sein. Massa vor Raikkönen, die in allen Quali-Sitzungen ungefährdet an der Spitze waren. Der Abstand zu den McLaren war aber zumindest in der zweiten Sessiobn eigentlich so wie man es schon vor dem ersten Rennen erwartet hatte. McLaren fehlen auf der schnellen Runde rund vier Zehntel. Diese Prognose geisterte ja die letzten Wochen durch die Gegend und so falsch scheint sie nicht zu sein. Ich glaube auch nicht, dass die Italiener in der letzten Einheit so wahnsinnig viel weniger Spirt an Bord hatten. Immerhin fehlten Raikkönen auf seine Bestzeit aus der zweiten Sitzung am Ende zwei Sekunden, bei Hamiltion sah das nicht anders aus. Von daher sehe ich die Ferrari nicht sehr viel früher an der Box. Es mögen vielleicht ein oder zwei Runden sein, aber das war es dann auch schon.

Böse hat es dann McLaren nach der Quali erwischt. Weil sie in der Auslaufrunde seelenruhig auf der Ideallinie nach Hause gondelten, während alle andere Fahrer brav im Dreck fuhren, behinderten sie Alonso und Heidfeld, die auf dem letzten Drücker noch eine schnelle Runde hinlegten. Dafür wurden die McLaren von Rennleitung fünf Plätze nach hinten versetzt. Heidfeld musste eine ziemlichen Bogen fahren, was ihn durchaus die 26 Tausendstel gekostet haben mag, die ihm auf Kubica am Ende fehlten. Bei Alonso war es wurscht, der ist eh bis Unterkante Oberlippe vollgetankt und es fehlten ihm auf Webber etwas mehr als eine Sekunde. Das war ein sehr blöder Fehler, der aus reiner Unkonzentrietheit entstanden ist. Das Team hätte beide Fahrer per Funk warnen müssen, dass da noch zwei Kollegen flott unterwegs sind. Ich gehe nicht davon aus, dass Kovalainen und Hamilton das absichtlich gemacht haben. Die Rennleitung wohl auch, denn sonst hätten sich beide wohl ganz hinten anstellen müssen.

So starten sie morgen von Platz acht und neun, also mitten im schönsten Getümmel. Vor ihnen stehen die vollgetanken Alonso und Webber, hinter ihnen Glock und Button. Wie man weiß ist ein Start aus dem Mittelfeld nicht so schön. Überrascht war ich, wie schlecht Williams sortiert war. Es sah zwar gestern mal nicht schlecht aus, aber da waren die Zeiten auch nicht so weit unten. Rosberg ist das ganze Wochenende nicht unter die 1.35.5er Barriere gekommen, egal wie sehr er sich angestrengt hat. Er beklagte sich aber an allen Tagen über ein schlecht liegendes Auto und man hat ja gestern noch lange an der Hinterachse gebastelt, ohne dass sich was getan hat. Bei Nakajima ging es allerdings auch nicht vorwärts, der blieb schon in der ersten Quali hängen. Bei Williams muss man allerdings auch immer aufpaßen, was die Chefetage so denkt. Es würde mich nicht überraschen, wenn sie beide Wagen auf eine Regenabstimmung gesetzt haben. Dazu würde passen, dass Rosberg am Ende gar nicht mehr auf die Strecke gegangen ist. Williams hätte so einen Schachzug nicht zum ersten Mal gemacht.

Ansonsten schält sich so langsam ein Bild raus. Renault wäre ohne Alonso im Nirgendwo, Toyota ist besser als erwartet, Honda hatte die befürchteten Probleme, waren aber insgesamt nicht so schlecht unterwegs. Ein wenig unter Wert werden weiterhin die Force India geschlagen. Fisichella fehlten nur 42 Tausendstel auf Platz 16, da wäre also mehr drin gewesen. Bei Torro Rosso geht mit dem alten Chassis auf dieser Strecke nur wenig, was aber auch nicht so überraschend kommt.

Aber wenn es morgen wirklich regnen sollte, dann sieht die Sache sowieso gleich wieder ganz anders aus. Wer auf eine Regenabstimmung gesetzt hat, kann ganz noch vorne fahren und viel hängt auch davon ab, wann es regnen wird. Ist die Strecke beim Start nass, sind die Teams besser dran, die etwas voller getankt haben. Regnet es erst mitten im Rennen, sind die leichteren Wagen im Vorteil.

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Neues Layout

Update 22.03.08, 18:41 Uhr: So. Jetzt sollte die Seite stehen. Nach ein wenig hin und her bin ich dann doch bei einer einspaltigen Sidebar geblieben, da das Textfeld dadurch größer ist. Technisch sollte alles funktionieren, kann nur sein, dass ich noch was am Header rumfummel. Außerdem gibt es noch ein paar winzige Details, wie die Uhrzeit bei den Kommentaren. Aber das wird schon. Es ist ein brandneues Layout, dass man hier bekommt.

Das hat den Vorteil, dass wohl auch schon mit WordPress 2.5 läuft, das ja im Anflug ist, was mir dann jede Menge Arbeit erspart, sollte ich ein Wochen nach dem ersten Realease auf 2.5 updaten. Mit anderen Worten: Neuer Server, neue Datenbank, neues zukunftsicheres Layout. Das hat sich doch gelohnt.

—schnipp—

Zu Ostern ein neues Layout. Das alte Layout verursachte wohl Probleme, weil es mit der neuen WordPress Version 2.3.x nicht klar kam. Es hing sich auch gerne mal im Adminbereich auf. Was genau da schief lief weiß ich auch nicht so wirklich, aber das alte Layout war beim Start der Seite eh nur als Übergang gedacht. Ein passendes neues zu finden, dass mit 2.3.x auch problemlos läuft, war gar nicht so einfach. Es gibt zwar unzählige Layouts im Netz, aber eins, dass einigermaßen auf das Thema hier passt, gibt es leider nur selten.

Ich hab das Layout mit IE7, FF 2 und Opera 9.5 Beta getetest und es sollte eigentlich mit allen Browsern vernünftig laufen. Es hat eine fixe Breite, so dass nun auch User mit geringer Bildschirmauflösung nicht mehr seitlich scrollen müssen. Dafür musste ich den Kompromiss eingehen, dass die rechte Spalte deutlich schmaler geworden ist. Dafür ist sie aber auch etwas übersichtlicher. Ich bin nun kein ausgebildeter Webdesigner, aber es sollte so gehen. Ein paar Kleinigkeiten stimmen noch nicht zu 100%, aber das sollte ich in den nächsten Tagen geregelt bekommen.

Leider sind nach dem Umzug die Umlaute in den alten Beiträgen abhanden gekommen. Das passiert wohl, wenn man die WordPress Datenbank in eine neue migriert. Zu dem war es auch ein downgrade in der Datenbankversion. Ich kann nicht etwas mehr als 280 Beiträge einzeln umbauen, aber ich habe dank eines Users einen  Link erhalten, der wohl eine Lösung bietet. Ich werd meinen Provider nächste Woche mal darauf ansprechen. So lange muss man sich die Umlaute in den alten Beiträgen “dazu denken”.

Ansonsten ändert sich natürlich nichts, außer dass ich nun hoffe, dass die Probleme der letzte Woche mit dem Umzug und dem neuen Layout komplett behoben sind.

P.S.: Kann sein, dass man den RSS Feed neu abonnieren muss. Das neue Template und der Serverumzug könnte Probleme verursachen. Es gibt ein Problem mit dem RSS Feed. Ich arbeite dran. Sorry.

Update: Es kann sein, dass die Probleme beim Feed mit den verlorenen Sonderzeichen zu tun haben. Beim Validierungscheck bei Feedburner sind die Stellen rot makiert. Ich hab den Feed jetzt so eingestellt, dass nur die letzten beiden Beiträge angezeigt werden. Das ändere ich, sobald ich entweder die fehlenden Sonderzeichen ausgetauscht habe, oder genügend Einträge mit funktionierenden Sonderzeichen vorhanden sind. Alternativ kann man auch diesen Feedlink verwenden: http://feeds.feedburner.com/ racingblog/racing

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Neuer Server / F1 – Training Sepang / Vorschau NASCAR NW Nashville

Update 23.03.08: Eurosport 2 hat beide Wiederholungen der Rennen der GP2 Asia ohne Ankündigung oder Erklärung aus dem Programm genommen. Diese kurzfristigen Änderungen des Senders gehen mir auf die Nerven.

—schnipp—

So, nachden Schwierigkeiten der letzten Wochen hat mein Provider sich heute die Zeit genommen und die gesamte Domain auf einen neuen Server geschmissen. Danke! Allerdings sind beim Umzug die Umlaute in den Texten abhanden gekommen. Ich hab weder Ahnung warum, noch wie ich das rückgängig machen kann. Vermutlich gar nicht. Ich probiere es mal am Wochenende, wenn ich das Blog in ein neues Layout stecke, vielleicht bringt das ja was. Ich habe eh den Eindruck, dass dieses Layout nicht so ganz sauber läuft. Kann also passieren, dass es hier in ein paar Tagen etwas anders aussieht. Fürs Wochenende sollte jedenfalls alles ok gehen.

F1 – Training Sepang
Wie erwartet hatten alle Piloten Probleme, den Wagen auf der Strecke zu halten. Die Wagen rutschten stark und dabei fiel mir mal wieder auf, wie viel mehr Spaß es macht in diesem Jahr der Formel Eins zuzuschauen. Die Traktionskontrolle hat den Fan in den letzten Jahren um viele spannende Rennen gebracht und endlich bewegt sich ein Formel Eins auch mal wieder wie ein Rennwagen und nicht wie ICE.

Probleme gibt es für Red Bull. David Coulthard brach die Spurstange, was schon mal nicht so schön ist, und als er über den Randstein abflog, verabschiedeten sich schon wieder die vorderen Aufhängungen. Nachdem das schon in Australien passiert ist, haben die Stewarts vor Ort nun von Red Bull eine Überprüfung verlangt. Kann ja nicht sein, dass die Aufhängungen am RB flöten gehen, wie weiland die von Colin Chapman in seinem Lotus. Ich weiß auch gar nicht, warum man die Dinger seitens der FIA nicht einem Belastungstest unterzieht, und eine minimale Druck/Brechbelastung fordert.

Zum Training selber kann man wenig sagen. Wenn das heute der Rennspeed der Teams war, dann sieht erstaunlicherweise Honda nicht schlecht aus, die in beiden Sitzungen mit Button in den Top Ten waren. Aber man weiß halt nie, mit wieviel Spirt die fahren. Auch Toyota sah sehr konstant aus, wenn man sich die Rundenzeiten auf den Longruns anschaut. Das interessiert McLaren und Ferrari allerdings herzlich wenig. Die beiden sind klar vorne und nur Williams konnte heute einigermaßen an die Zeiten rankommen. Ich gehe davon aus, dass die versuchen werden mit Rosberg in die zweite Reihe zu kommen. Es hat sich schon in Australien gezeigt, dass man beim Start besser weit vorne steht um sich aus dem Schlamassel weiter hinten raushalten zu können.

Aber alle Zeiten wird man eh vergessen können, solltest es morgen früh beim der Quali regnen. Dann bin ich mal gespannt, wer vorne steht und wer im Moment der beste Regenfahrer ist. Bekannt ist, dass Alonso gut mit Regen klarkommt, auch Webber und Vettel fühlen sich da wohl, wenn sie sich nicht zu nahe kommen. Bei Hamilton bin ich mir da nicht so sicher. Spannend wird es so oder so.

NASCAR – Nationwide Series in Nashville
Wenig los in Sachen NASCAR dieses Wochenende, da der Cup eine Pause macht. Aber die NW Serie ist auf dem Kurs in Nashville unterwegs, ein mittelschnelles 1.3 Meilen Oval, das 14 Grad Banking hat. Aber der Kurs ist brandneu und wird erst seit 2001 gefahren. Er ist bekannt dafür, dass es schon mal chaotisch zugehen kann. Bei den kurzen Rennen der NW Serie kam es schon mal zu 11 Cautions, was die Sache dann zu einem Geduldspiel macht. Das Rennen sollte wieder bei nascar.com zu sehen sein. Obwohl Ostern ist finden sich in diesem Jahr etliche Cup-Fahrer in der Startliste. Unterwegs sind: Sterling Marlin, Clint Bowyer, David Ragan, Kyle Busch, Denny Hamlin, Carl Edwards und David Reutimann. Schwer zu sagen, wer die größten Siegeschancen hat. Kyle Busch und Carl Edwards sollten jedenfalls ganz vorne zu finden sein.

Und sonst?
Nach dem Gebastel mit dem Server nehm ich mir jetzt mal frei und hau mich mit diesem fantastische Buch aufs Sofa. Ich meld mich morgen Abend wieder.

Starsport zeigt am Samstag das Rennen der Speedcarserie. Mit am Start neben Jean Alesi und andern alten F1 Hasen ist auch Heinz Harald Frentzen.


22.03.2008

LIVE 03:55 h Formel Eins Sepang 3. FT Premiere 05:45 h
LIVE 06:50 h Formel Eins Sepang Quali Premiere, RTL, STV 09:00, 12:15, 15:45
LIVE 08:30 h GP2 Asia Sepang Euro 2 12:00, 17:00, 23:15
LIVE 10:30 h Speedcarserie Sepang Starsport (TVU)
Aufz. 12:15 h Formel Eins Sepang Quali RTL
LIVE 16:00 h NASCAR NW Nashville Quali ESPN 2
Aufz. 17:00 h Formel Eins Sepang Quali DSF
LIVE 20:00 h NASCAR NW Nashville ESPN, nascar.com
Aufz. 20:00 h Formel Eins Sepang Quali DSF
Aufz. 21:00 h ARCA Chicago 2007 MotorsTV

23.03.2008

LIVE 07:00 h Formel Eins Sepang Premiere, RTL 11:00, 13:00, 15:45
LIVE 10:00 h GP2 Asia Sepang Euro 2 15:45, 22:00
Aufz. 11:00 h Formel Eins Sepang RTL
Aufz. 16:35 h ARCA Chicago 2007 MotorsTV
Aufz. 18:00 h Formel Eins Sepang DSF
Aufz. 18:20 h ALMS Sebring MotorsTV
Aufz. 01:00 h NASCAR NW Nashville NASN

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Testbeitrag auf dem neuen Server

Einfach ignorieren. Der neue Server scheint auch schneller zu sein.

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F1 Malaysia / NASCAR – News

Die Strecke in Malaysia fährt die Formel Eins nun schon seit 1999, aber ich weiß immer noch nicht so recht, was ich von dem Kurs haltensoll. Er ist nicht schlecht, sehr abwechslungsreich und herausfordernd für den Fahrer. Es gibt sehr, sehr schnelle Ecken wie Kurven 5 und 6 aber auch 12 und 13. Es gibt lange Geraden und einige Haarnadelkurven. Eine nette Mischung, aber weltbewegende Rennen von denen man noch Jahre später redet, habe ich hier noch nicht gesehen. Wie bei allen etwas unentschlossenen Kursen wäre es auch hier hilfreich, wenn es regnet. Mir ist der Kurs allerdings dafür ein wenig zu schnell und wie man ja weiß: wenn es da regnet, dann halt immer eimerweise, was einem Rennen nicht immer gut tut.Dieses Wochenende wird auch endgültig zeigen, wo die einzelnen Teams stehen. Sepang ist ein wegen der abwechslungsreichen Streckenführung schon ein guter Gradmesser für die Teams. Wer hier schnell ist, wird auch auf anderen Tielke-Kursen schnell sein. Es fehlen dann nur noch Rennen auf winkeligen Kursen und Rennen, wenn es nicht ganz so heiß ist. Aber im Prinzip wird man morgen sehen, wer im Moment wo steht und wessen Auto aerodynamisch mit den schnellen Kurven klar kommt.Und vor allem die schnellen Kurven haben es in sich. Man konnte in den letzten Jahren bei den Onboard-Einblendungen immer wieder sehen, wie die Traktionskontrolle in den Highspeed Ecken einsetzte wenn der Wagen anfing zu rutschen. Aber trotz der TK gab es immer mal wieder haarsträubende Abflüge. Ich bin sehr gespannt, wie die Fahrer nun damit umgehen. Wie das im Regen sein wird, ist noch eine völlig andere Frage.

Auch wenn Ferrari ein katastrophales Wochenende hatte, bleibe ich bei meiner Prognose, dass sie in Sepang ganz vorne sein sollten. Sie waren in Jerez, Barcelona und Bahrain immer die Schnellsten und die Kurse sind schon sehr verschieden. Natürlich dürfte McLaren auf Augenhöhe sein, aber mir fehlt noch der “Beweis” dass sie auch auch aerodynmisch anspruchsvollen Kursen das beste Auto haben. Gleiches gilt im übrigen für BMW, die zwar bei den Tests geschummelt haben, aber in Valencia, einem Kurs, der ein, zwei Passagen mit schnellen Kurven hat, nicht so weit vorne waren. Williams machte mir den konstanteren Eindruck in dieser Sache. Nebenbei bemerkt: Kazuki Nakajima wird wegen seiner Kollision beim Restart in Australien, als er Kubica abschoss in Malaysia um 10 Plätze nach hinten versetzt.

Wer im Mittelfeld vorne sein wird? Schwer zu sagen. Man sollte die Red Bull noch mal im Auge haben. Die Schwanzflosse am Heck ist offenbar ebenso hässlich wie hilfreich. Es würde mich nicht überraschen, wenn sie es mit einem leeren Tank bis in die zweite Startreihe schaffen würden. Richtig gespannt bin ich aber in Sachen Toyota und Honda. Toyota hat mich in Australien nicht überzeugt und ich kann die Euphorie die das Team vermittelt, nicht so ganz nachvollziehen. Bei Honda habe ich das Gefühl, dass der Erfolg in Australien eine Eintagsfliege war. Ich denke, dass sie in Sepang mehr Probleme haben werden.

Die Übertragungszeiten sind, bis auf das Rennen, mal wieder anstrengend. Die Trainingssitzungen spielen sich zwischen drei und sieben Uhr morgens ab, das Rennen startet so gegen 08.00 Uhr am Sonntagmorgen. Naja, ist das letzte Mal bis zum Herbst, in 14 Tagen ist man in Bahrain und fährt endlich wieder zu vernünftigen Zeiten.

NASCAR – News

Günter Steiner, bisher Technischer Direktor von Red Bull, ist vermutlich seinen Job los. Es ist kein Geheimnis, dass man seitens der Konzernzentrale in Österreich unzufrieden mit den Ergebnissen in der NASCAR ist und Steiner ist wohl das erste Opfer einer größer angelegten Personalrochade. Man versucht wohl mit das Team mit “alten Hasen” aus der NASCAR aufzustocken. So soll laut MS-Total Jason Fry das Ruder in die Hand genommen haben. Fry ist ein alter Bekannter in der NASCAR. Er war Team Manager bei MB2 Racing und behielt die Position als MB2 von Ginn Racing übernommen wurde. Als die wiederum von DEI Inc. im letzten aufgekauft wurden, war Frye arbeitslos, bis er Anfang des Jahres bei Red Bull Unterschlupf fand. Seit dem hat Frye den Laden umgebaut und die Idee, Mike Skinner statt Allmendinger zu nehmen, ist wohl auf seinem Mist gewachsen.

- Am Wochenende macht der Sprint Cup Pause, nur die Nationwide Series ist unterwegs. Vorschau gibt es morgen.

Und sonst?
- Ich hatte neulich über den Unfall von Jason Workman berichtet. Mittlerweile gibt es gute Neuigkeiten. Im Forum des ehemaligen ALMS Piloten berichtet die Mutter, dass es ihm mittlerweile deutlich besser geht, auch wenn er noch nicht völlig über den Berg ist.

- Ich arbeite gerade an einer etwas ausführlicheren Dokumentation über die Übernahme von Super Aguri. Sollte morgen online gehen.

- Das Training der NASCAR NW Serie läuft nur auf ESPN 2! Stream, anyone?

21.03.2008

LIVE 02:55 h Formel Eins Sepang 1. FT Premiere 05:05, 08:45, 12:55, 17:00 h
LIVE 06:55 h Formel Eins Sepang 2. FT Premiere, STV 10:15, 14:25, 18:30 h
Aufz. 13:00 h Formel Eins SepangFT DSF
LIVE 17:30 h NASCAR NW Bristol Quali ESPN 2

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Was man mit einem Formel Eins alles machen kann

Via

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F1 News der letzten Tage / NASCAR News

- Ferrari auf der Suche

Update 2: Laut autosport.com stimmt die Aussage der MSA nicht. Viel mehr sei es ein “fuel-feel problem” gewesen, das zu Problemen mit den Ventilen geführt hätte. Das würde dann auch den etwas rauhen Klang von Raikkönens Ferrari erklären.

Update: Laut MSA hat man den Fehler mittlerweile gefunden. Das einheitliche Steuergerät ist zu heiß geworden, hat falsche Daten ausgespuckt und den Motor getötet. Angeblich. Nicht vergessen – die Elektronik kommt von McLaren, da macht es sich in der italienischen Presse gut, wenn man genau dort den Fehler findet und es am Ende gar nicht die Schuld von Ferrari war. Immerhin ist man im Moment das einzige Team, dass sich in dieser Richtung öffentlich beschwert.

—schnipp—

Die Zeit zwischen den beiden Rennen diese Woche ist so knapp, dass Ferrari keine Ahnung hat, wo die Probleme bei den Motoren von Massa und Raikkönen liegen könnten. Man vermutet, dass es im Bereich der Einspritzung liegt, aber das ist a) dass was Ferrari öffentlich sagt, und b) ist das wenig dürftig. Zwar hat man die Motoren noch letzten Sonntag asap nach Italien gesendet, aber wegen der Zeitverschiebung und des langen Flugs, sind die erst am späten Montag angekommen. Gleichzeitig musste man aber die neuen Motoren Richtung Malaysia schicken, damit die rechtzeitig am Donnerstag ankommen. Das man die Motoren überhaupt tauscht, weist daraufhin, dass man sie mit den mitgebrachten Ersatzteilen entweder nicht reparieren kann, oder dass man sich unsicher ist, wo man genau suchen soll. Oder, und das klingt noch am wahrscheinlichsten, die Motoren waren so hinüber, dass man sie nicht mehr retten konnte. Das sah zwar nicht so (es fehlte der klassische blaue Rauch bei beiden Ausfällen), aber bei Raikkönen klang der Motor am Ende so, als würde er nur noch auf sieben Zylindern laufen. In dem Fall muss der Fehler dann im Bereich der Kolben, Kurbelwelle oder Ventile liegen. Wegen einer defekten Zündkerze wird man den Motor wohl kaum um die halbe Welt schicken.

- Rücktritt von Todt als CEO
Das Jean Todt als Ferrari CEO zurück getreten ist, war keine Überraschung, sondern seit längerem geplant. Er hatte die Entscheidung schon 2006 angekündigt, als er eigentlich auch als Teamchef seinen Abgang nehmen wollte. Das er letztes Jahr noch bei allen Rennen dabei war, ist wohl auf Wunsch von Räikkönen passiert, der den Ferrari Vertrag nur unter der Bedingung unterschrieben haben soll, dass Jean Todt für mindestens ein weiteres Jahr dabei bleibt. Todt bleibt aber im Aufsichtsrat von Ferrari.

- Verkauf von Torro Rosso
Auch die Meldung ist jetzt so neu nicht. Gerüchte gab es schon im letzten Frühjahr. Die wurden jetzt bestätigt, allerdings hat mich der Zeitpunkt überrascht. Zu Beginn einer Saison der Außenwelt und den eigenen Mitarbeitern zu sagen, dass man sie verkaufen möchte, ist nicht besonders motivierend. Wie man aus den letzten Jahren in Sachen Jordon/Midland/Spyker/Force India und Super Aguri weiß, ist ein Verkauf immer eine Sache, die schnell daneben gehen kann. Nicht alle Firmen sind so geführt und finanziell gepolstert wie Red Bull. Für die macht ein zweites Team ab 2010 keinen Sinn mehr, weil man nicht mehr von den Synergieeffekten profitieren kann, wenn beide ein eigenes Chassis haben müssen. Ich frage mich auch, was Gerhard Berger dann macht. Immerhin gehört ihm die Hälfte des Ladens.

NASCAR – News
In den USA gibt es diese Woche heftige Diskussionen darüber, ob man den Punktetausch zwischen Fahrer eines Teams nicht mal verbieten sollte. Anfang des Jahres hat man Kurt Busch alle Owner-Punkte wegenommen, und sie Sam Hornish jr. gegeben, damit der einen sicheren Startplatz für die ersten Rennen hat. Was ja auch geklappt hat, Hornish ist im moment gerade so in den Top 35. Und jetzt überlegen weitere Teams zu diesem Trick zu greifen. Bei Petty Enterprises soll Bobby Labonte seine Punkte an Kyle Petty abgeben, bei Roush/Fenway überlegt man, dem miserabel gestarteten Jamie McMurray die Punkte von Matt Kenseth zu geben. Mal abgesehen davon, dass es immer ein Risiko ist einen Top-Fahrer in die “Go or go home” Gruppe zu stecken, da es ja schon zwei Qualis gab, die wegen Regen ausfallen mussten, halte ich von der ganzen Regel nichts. Ich denke, die NASCAR sollte das schnell verbieten. Zu Beginn einer Saison mag das ja noch ok sein, aber wenn man nun anfängt, mitten in der Saison die Punkte nach Belieben hin und her zu schieben, entwertet das den Konstrukteurspokal und ist unfair gegenüber den kleinen Teams.

- Casey Mears unter Druck
Mal abgesehen davon, dass es beim Hendrick Team im Moment nicht gut läuft, steht besonders Casey Mears in der Kritik. Mears liegt nur auf Platz 33 der Owner Points und hat gerade mal 16 Punkte Vorsprung auf Jamie McMurray. Das ist für einen Hendrick Fahrer einfach zu wenig. Immerhin sollte man nicht vergessen, dass Mears mit dem letztjährigen Team von Kyle Busch unterwegs ist, der ja den Chase erreichte. Die Entscheidung statt Mears den jungen Busch aus dem Team zu werfen, hat in den USA kaum einer verstanden, auch wenn bekannt war, das Busch und Rick Hendrick nicht sonderlich gut klar kamen. Mears muss in den kommenden Rennen dringend punkten, sonst wird es sehr eng für ihn. Junge Talente wie Brad Keselowksi gibt es in der Nationwide Serie zu genüge.
Nebenbei bemerkt: im Ranking der “Sports Illustrated” belegt Kyle Busch weiterhin Platz Eins. Was Greg Biffle auf Platz Zwei zu suchen hat, entzieht sich aber meiner Kenntnis.

- Es gibt weitere Anzeichen dafür, dass die NASCAR über eine Änderung am Ablaufplan des Wochenendes nachdenkt. Auf der offiziellen NASCAR Seite ist ein Artikel aufgetaucht, in dem ein freier Mitarbeitet laut darüber nachdenkt, warum man die Quali eigentlich immer direkt absagt, anstatt sie zu verschieben. Gute Idee.

- Der Sieg von Toyota in Atlanta hat bei einigen alteingesessenen NASCAR Fans immer noch Spuren hinterlassen. Argumentation, von wegen “All-American-Sports” usw. wird ziemlich emotional vorgetragen. Erstaunlicherweise ist es dieses Woche ausgerechnet eine der NASCAR Redneck Hardcore Seiten schlechthin, die für die Japaner eintritt. Bei Inside Racing News ist ein längerer Artikel erschienen in dem es unter anderem heißt:

… they [Toyota] are building cars and trucks in this country and providing jobs that the Big Three can not supply. The Tundra was Tuck of the Year. Something must be going right. If it weren’t for the Japanese automakers, we would be even further behind in alternative fuel transportation. …

You want Chevy, Ford or Dodge to win? Then let them step up to the plate and get it done. That is what this country is about – not handouts and charity wins.

Nunja – in einem Jahr redet vermutlich keiner mehr davon.

19.03.2008

Aufz. 16:50 Uhr Formel Eins Australien GP Premiere

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NASCAR Bristol / F1 – News / A1 GP – Schrottplatz

Seit dem man im letzten Jahr dem Kurs in Bristol praktisch eine komplett neue Fahrbahn geschenkte, hat sich der Kurs massiv verändert. Aus einem Crash-Festival, dass alle paar Runden unterbrochen werden musste, ist ein echter Rennkurs geworden, in dem man richtig fahren kann. Statt einer rutschigen Aussenlinie, gibt es jetzt eine fahrbare Spur und man kann sogar zu dritt in die Kurve reingehen. Ob man allerdings auch zu dritt wieder rauskommt, ist eine andere Frage. Ein Blick auf die Caution-Bilanz der letzten drei Rennen zeigt aber schon die Unterschiede. Beim Rennen vor dem Umbau im letzten März gab es noch 15 Unterbrechungen. Im Herbst nach dem Umbau waren es nur noch neun, gestern waren es 10. Dazu kommt, dass der Kurs schneller geworden ist. Das Rennen gestern knackt mit 181 Minuten gerade mal so die 3-Stunden Marke, und das auch nur, weil es zwei Runden vor Schluss noch zu einem Unfall kam. Das ist für ein Shorttrack Rennen so gut wie nichts. Ich hab schon Rennen erlebt, die dauerten über vier Stunden.

Das am Ende gleich drei RCR Wagen vorne lagen und Jeff Burton gewinnen konnte, war eine Mischung aus Glück und Geschick. Einerseits hat sich RCR in den letzten Rennen deutlich stabiler gezeigt, als noch zu Beginn der Saison. Andererseits kann man sich bei Kevin Harvick bedanken, der gewollt/ungewollt in der vorletzte Runde den dominierenden Tony Stewart unsanft in die Mauer schickte. Stewart hatte mich und vermutlich auch viele andere NASCAR Beobachter damit überrascht, dass er mit seinem Toyota 267 der 500 Runden geführt hatte. Ich habe das Toyota nicht zugetraut. Auch Danny Hamlin war mit vorne, und hätte endlich mal wieder einen Sieg landen können, wenn sein Tank nicht zu leer gewesen wäre. Da der Sprit nicht regelmäßig in den Motor gepumpt wurde, konnte die drei RCR Fahrer in der vorletzten Runde an ihm vorbeiziehen. Aber erstaunlich ist das Gibbs Team schon. Nicht nur, dass man den Toyota-Motor auch auf den 1,5 Meilen Ovalen Manieren bei gebracht hat, er geht nun auch auf Short Tracks sehr gut. Allerdings steht das Gibbs Team mit dieser Leistung ziemlich alleine im Toyota-Lager. Der Rest der TRD befeuerten Wagen wurde gestern überrundet und endete in den 20ern. Immer ist es Gibbs, den man vorne sieht, nie Michael Waltrip oder Red Bull. Irgendwas müssen die gefunden haben.

Etwas finden würde wohl auch gerne das erfolgsverwöhnte Hendrick Team. Hatte man vor der Saison noch Angst, das Hendrick Motorsport den Rest der NASCAR mit der Kombi Gordon, Johnson, Junior in Grund und Boden fahren würde, sieht die Bilanz nach fünf Rennen mehr als bescheiden aus. Ein Sieg in den nicht zur Meisterschaft zählenden Gatorade-Duels in Daytona, ein zweiter Platz in Las Vegas, ein dritte in Atlanta für Junior. Das waren dann schon die besten Ergebnisse des Teams. Das schlägt sich auch in der Tabelle nieder. Junior ist der einzige (!) Fahrer von Hendrick Motorsport, der momentan im Chase wäre. Gordon liegt auf Platz 13, Johnson auf 14. Das ist verdammt wenig und wenn man sich die Rennen anschaut, war man ausser in Las Vegas nie wirklich an einem Sieg dran. Auch gestern nicht, als man sich dazu entschloss beim vorletzten Stopp auf den alten Reifen zu bleiben, während hinter Junior alle an die Box gingen. Ob er mit neuen Reifen gewonnen hätte? Schwer zu sagen – die Möglichkeit, dass er bei einem Boxenstopp, wo immer etwas schief gehen kann, Plätze verloren hätte, war groß und am Ende wurde er Fünfter. Mehr, so sagte er nach dem Renne, wäre wohl auch mit einem optimalen Boxenstopp nicht drin gewesen. Dennoch: Hendrick hat ein Problem, und das Problem heißt Joe Gibbs Racing.

Das gilt aber auch für alle anderen Teams. Mich hat gestern ein wenig gewundert, dass Ford so schlecht drauf war. Ich hatte Edwards weit vorne erwartet, aber zu sehen war er nicht. Auch die anderen Ford Piloten konnten auf einer Strecke, die Ford liegen sollte, nichts zeigen. Noch schlimmer erging es Dodge. Einzig Kurt Busch, seines Zeichens fünffacher Sieger in Bristol, konnte der Überrundung entgehen. Der Rest versank im Mittelfeld.

Und dann war da noch Unfall zwischen Harvick und Stewart zwei Runden vor Schluss. Harvick war auf neuen Reifen, Stewart auf alten. Harvick stoch ziemlich motiviert in Turn Eins rein, kam ins Rutschen und schickte Stewart in die Mauer. Wer allerdings nun einen klassischen “Stewart-Ausraster” erwartete, wurde enttäuscht. Deprimiert und zynisch gab Stewart nur bekannt, dass es vielleicht auch sein Fehler gewesen sein, dass Harvick in ihn gerutscht sei. Die fehlende Explosion hatte allerdings auch ihre Gründe. Zum einen hatte man Stewart schon letzte Woche wegen seiner Aussagen über Goodyear intern auf die Finger geklopft und ihm am Freitag zu einem Meeting mit den Goodyear Leuten “eingeladen.” Zum anderen war ihm wohl klar, dass der Sieg eh nicht zu holen gewesen wäre. Platz zwei oder drei vielleicht, aber Harvick war mit neuen Reifen einfach zu schnell. Hätte sich der RCR Pilot ein wenig geduldet, wäre er an Stewart auch so vorbeigekommen.

Es war gestern vielleicht kein Rennen, das in die Geschichte eingehen wird, aber es war auch nicht so schlecht, dass man vor Müdigkeit eingeschlafen wäre. Dennoch hab ich mir manchmal das “alte” Bristol zurück gewünscht, wo der Lackaustausch zwingend erforderlich war, wollte man den Kurs schnell umrunden. Aber dafür habe wir in 14 Tagen ja auch Martinsville.

F1 – Nachschlag
- In Italien geht mal wieder die gesamte Welt unter und man läuft wehklagend im Kreis. Der Totalausfall von Ferrari wegen Problemen mit dem Motor ist eine Sache, dass man am ganzen Wochenende mit dem Antrieb Probleme hatte, macht die italienische Presse allerdings völlig fertig. Die Übersetzungen bei Google geben wohl nur einen Teil des Lamentos der Journalisten wieder, aber reicht dann auch schon dicke aus. Man sehnt sich jetzt schon nach den alten Zeiten mit Schumacher, Todt und Brawn hinterher, dazu stellt man die Frage, wie man einen Mann wie Paulo Martinelli gehen lassen konnte, der früher die Motoren gebaut hat und vor allem für die Qualitätssicherung zuständig war. Martinelli sitzt nach einer Personal Rochade angeblich auf eigenen Wunsch jetzt beim Mutterkonzern Fiat und bastelt an einem Formel Drei Motor. Man konstatiert Ferrari, dass man in allen Punkten unterlegen ist: Speed, Zuverlässigkeit und Taktik. Nun wirkt Ferrari nicht wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, aber die Probleme lassen sich nicht ignorieren. Da war es auch eher kontraproduktiv, dass der neue Teamboss Stefano Domenicali darauf hinwies, dass man 2006 einen noch schlechteren Start hatte.

- Bzgl. der gallegrünen Teamkleidung von Honda hieß es, dass Honda dank der neuen Farbe vermutlich das einzige Team sei, dass man vom Weltraum aus sehen könne.

- Mark Webber nahm seine diversen Probleme am Wochenende mit Humor, und wies daraufhin, dass man doch froh darüber sein solle, dass Red Bull keine Flugzeuge baut.

- Kimi Raikkönen ist haarscharf einer Bestrafung durch die FIA entgangen. Beim üblichen Fotocall zu Beginn einer Saison sollte er in voller Montur bei 40 Grad den Fotografen zur Verfügung stehen. Er kam an, blieb 10 Sekunden und ging wieder. Stunden später und nach einigen Drohungen zerrte die FIA den Finnen wieder vor die eigenes herbei gerufenen Fotografen. Diesmal blieb er immerhin 15 Sekunden stehen.

- Bei Williams hat man ein neues Ziel im Visier. Nachdem man gesehen hat, dass man Renault, Toyota und Red Bull locker im Griff im hat, will man an BMW ran. Die Rundenzeiten von Rosberg und Heidfeld waren im Rennen ziemlich identisch, mit einem winzigen Vorteil für den Deutschen im Williams. Man ärgerte sich im Nachhinein über den etwas langsameren Boxenstopp, bei dem Heidfeld an Rosberg vorbei kam.

A1 GP – Schlachtfeld
Das es in der A1 GP Serie recht ruppig zur Sache geht, ist bekannt. Viele junge Fahrer die alle gleichzeitig gewinnen wollen sind halt eine explosive Mischung. Allerdings sollte man doch mal ein ernstes Wort mit den Herren sprechen, denn wie beim Rennen in Durban versuchten einige das Rennen schon auf der Startlinie zu gewinnen. Im Sprintrennen knallte es ordentlich beim Start, im Hauptrennen gab man sich etwas gesitteter nur um die blödsinnige Schikane vor der Peralta vor Start und Ziel für weitere haarsträubende Aktionen zu nutzen. Mehr als ein Wort sollte man auch mal mit Michael Ammermüller wechseln. Das ihm im Sprintrennen einer beim Start im wahrsten Sinne des Wortes übers Auto fuhr, ist ja nicht seine Schuld. Das er allerdings im Hauptrennen mal wieder eine Lücke sah, die einfach nicht da war, eine andere. Ammermüller, der bei den englischen Kommentatoren Ben Edwards und John Watson, schon den Spitzennamen “Hammer” hat, ist sicher ein schneller Mann, aber wenn man sich dauernd (3 Rennen) den Frontflügel abrasiert, wird es eben nichts mit den Punkten. Da muss man ehrlich sagen, dass Vietoris bessere Arbeit abliefert. Nicht weil der schneller wäre, sondern weil den Wagen ganz läßt. Naja, man braucht ja auch nicht mehr sonderlich viele Chassis in diesem Jahr. Im Herbst kommt ja das Neue.

Achja, gewonnen hat das Hauptrennen auch einer. Adam Carroll konnte für das irische Team den ersten Sieg einfahren. Da heute St. Patricks Day ist, kann man sich ausmalen, wie groß der Schädel der Herren heute ist.

Und sonst?
Bei Audi leckt man sich die Wunden nach der ziemlich mauen Vorstellung in Sebring, bei Peugeot freut man sich. Nicht, dass der Peugeot technisch weniger Probleme gemacht hat, aber er war doch ein gutes Stück schneller als der Audi. Die Probleme, die man später hatte, waren wohl aufwändig, aber insgesamt marginaler Natur. Kann eine Menge PR-Sprech sein, die dahinter steckt, weil man in Frankreich nicht so richtig weiß, was man von der Leistung des Teams halten soll. Beim 1000km in Barcelona in ein paar Wochen werden wir alle schlauer werden. MotorsTV überträgt die Rennen der LMS komplett live.

Vorschau aufs kommende Wochenende: F1 und GP2 Asia in Sepang (Hurra, erst um 08.00 Uhr am Sonntag), NASCAR NW in Nashville.

17.03.2008

Aufz. 19:15 Uhr NASCAR SC Bristol Premiere
Aufz. 20:45 Uhr Formel Eins Australien GP Premiere
Aufz. 00:15 Uhr A1 GP Mexico Premiere

18.03.2008

Aufz. 21:00 Uhr ALMS 12 H Sebring MotorsTV, SpeedTV

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Formel Eins Analyse Australien / ALMS – Sebring

Update: Leider wird das heute Abend nichts mit dem Liveblogging. Ich muss noch arbeiten und zudem morgen um halb sieben raus, da werde ich die Arbeit nicht in die Nacht schieben können. Zudem bin ich schon was länger auf und dementsprechend müde. In 14 Tagen (Sprint Cup macht nächste Woche Pause) klappt es aber wieder. Im Chat bin aber heute Abend.

—schnipp—

Als heute morgen der Wecker klingelte, ging es mir wohl wie in paar Millionen anderer F1 Fans. Ich war sehr, sehr müde und geistig eigentlich nicht so richtig bereit sehr schnelle Autos zu sehen. Ca. 10 Sekunden nach dem Start war ich dann aber komplett wach, was sich auch erst nach der Zieldurchfahrt wieder ändern sollte. Du meine Güte – was war das für ein Auftakt.

Dabei muss man sagen, dass sich vorne eigentlich überhaupt nichts tat. Hamilton hatte nur einmal kurz Probleme, als beim Start Kubica neben ihm aufmuckte, aber den hatte schon nach der ersten Kurve um Griff. Danach lief es für ihn völlig stressfrei. Kovalainen konnte seinen Speed nicht mitgehen (obwohl der Finne insgesamt die schnellste Runde ablieferte) und auch Kubica war trotz leerem Tank nicht in der Lage Hamilton zu folgen. Der Brite hatte einen ziemlich ungestörten Nachmittag in Melbourne und fuhr am Ende dann auch einen verdienten Sieg ein. Doch dahinter ging es dann zur Sache, was vor allem am komplett unsortierten Ferrari Team lag. Man muss sich schon ein paar Jahre zurück gehen, um sich an ein derart hektisches Rennen der Italiener zu erinnern (z.B. Ungarn 2006). Vor allem Massa war völlig von der Rolle. Sein Anfängerfehler in der ersten Kurve nach dem Start, als er sich rausdrehte, weil er zu viel Gas gab, war eine Sache, die restliche Performance eine andere. Er tauchte eigentlich nicht mehr auf und blieb blass. Raikkönen amüsierte mich mit seinem Einsatz. Er ließ es krachen und probierte halt alles was geht. Und nicht alles ging dann auch so, wie er sich das vorgestellt hatte. Sein Überholversuch an Kovalainen mögen manche als überflüssig ansehen, ich bin froh, dass er es probiert hat. Fahrer, die stundenlang hinter einem Gegner rumkurven, weil sie sich nicht trauen ein Risiko einzugehen, gibt es ja nun wirklich genug. Bei seinem zweiten Fehler, als er sich hinter Glock rausdrehte, merkte man dem Finnen allerdings schon eine gewisse Lustlosigkeit an. Schon fast als traditionell muss man wohl die technischen Probleme der Italiener beim Saisonstart betrachten. Kaum ein Jahr in dem sie nicht in den ersten Rennen von irgendwelchen Kleinigkeiten gebremst werden. Das allerdings beide Fahrer mit Motorproblemen ausfielen ist dann schon alarmierend.

Im Rennen passierte ansonsten genau das, was man ein wenig erwarten konnte. Viele Fahrer waren sehr hektisch unterwegs und rutschten mit ihren Autos rum, die Ausfallquote war technisch bedingt exorbitant hoch. Eigentlich hätte sich man nur gemütlich hinten anstellen müssen, um in die Punkte zu kommen. Und genau das machte Sébastian Bourdais, der meiner Meinung nach von allen Fahrern das beste Rennen ablieferte. Gestählt durch fünf ChampCar Saisons, wo Safety Car Phasen zum Alltag gehören, war er klug unterwegs und schwamm in aller Ruhe nach vorne. Der Kampf zwischem dem vierfachen ChampCar Meister und dem zweifachen F1 Weltmeister Alonso war schön anzusehen. Der Spanier griff tief in seine Trickkiste, aber er konnte den Franzosen einfach nicht aus der Ruhe bringen. Als Kovalainen hinter Alonso auftauchte, was die Sache für Bourdais durch, und es ist wirklichn bedauerlich, dass ihn kurz vor Schluss das Getriebe verließ.

Auch die letzten zwei Runden zwischen “Kova” und Alonso waren sehenswert. Das Überholmanöver des Finnen über zwei Kurven war phänomenal gut, auch wenn er natürlich im deutlich besseren Auto saß. Das Alonso ihn wieder überholen konnte, lag im übrigen daran, dass Kovalainen auf der Start/Zielgeraden ein Abreissvisier wegwarf und dabei, warum auch immer, auf den Limiterknopf für die Boxengeschwindigkeit kam. Ebenfalls erwähnenswert: Honda. Wie schon gestern gesehen, sind die bei weiten nicht so langsam, wie es bei den Tests aussah. Das Barrichello allerdings die wichtigen Punkte wegwarf, weil die rote Ampel an der Boxenausfahrt übersehen hat, war dann mehr als dämlich. Man ist zwar nicht schlecht sortiert, aber Punkte sind für Honda im Moment nur schwer zu erlangen, wenn man sieht, wie stark der Rest unterwegs ist. Schön natürlich auch die Ergebnisse von Rosberg und Heidfeld. Allerdings hatte ich mir nach der Quali etwas mehr von den BMW erwartet. Sie sind halt doch noch ein gutes Stück von McLaren entfernt und Williams nicht weit weg.

Eine Hackordnung kann man nach dem Rennen noch nicht festmachen, dafür ist der Kurs in Melbourne einfach zu speziell. BMW war auf Kursen wie Melbourne oder Montreal schon immer gut, die aerodynamischen Anforderungen an die Wagen sind hier auch nicht so speziell. Das wird am kommenden Wochenende deutlich anders, denn Malaysia verlangt ein komplett anderen Auto. Ich bin mal gespannt, welches Team dort gut aufgestellt. Ich bin mir immer noch nicht so richtig sicher, wie gut der neue McLaren wirklich ist. Ferrari war im Winter auf mehr Strecke unterwegs und sie waren eigenlich überall schnell. Allerdings haben sie ein Problem mit den Hinterreifen. In einem Interview gab Stefano Domenicali zu, dass selbst bei der Hitze in Australien ein Problem hatte, die Hinterreifen für eine schnelle Runde auf die richtige Temperatur zu bringen. Was im Rennen ein Segen ist, stellt in der Quali ein Riesenproblem dar. Das wird man sicher nicht in sieben Tagen lösen können. Aber in Malaysia wird man schon deutlicher sehen, welches Auto wirklich die beste Gesamtperformance hat. Sicher ist allerdings – mal abgesehen von Super Aguri hat jedes Team hinter Ferrari und McLaren die Chance auf eine gute Platzierung. Das Mittelfeld ist so eng, wie seit Jahren nicht mehr und das Verbot der Traktionskontrolle ist die beste Idee, die die FIA seit Jahren hatte.

Noch kurz gemeldet:

- Super Aguri hat mit der Magma-Gruppe, die wiederum eine arabischen Investmentgesellschaft mit im Boot hat, einen Besitzer und es kann sein, dass der Rennstall auch einen neuen Namen bekommt. Details darüber gibt es aber wohl erst nach Ostern.

- Bridgestone plant für das Nachtrennen in Singapur einen Reifen mitzubringen, dessen Flanken leuchten sollen. Damit sollen die Zuschauer an der Strecke sehen können, wer mit weichen und wer mit harten Reifen unterwegs ist. Muss die FIA aber erst noch absegnen.

- Ron Dennis wird in Malaysia nicht an der Strecke sein und hat prophylaktisch schon mal verlauten lassen, dass dies nichts mit den Grüchten zu tun hat, das er das Team verlassen will. Erstaunlich war es heute aber schon, dass Dennis nach dem Rennen nur ein kurzes Statement abgab und die Analyse Martin Whitmarsh überließ.

ALMS – Sebring
Langstreckenrennen ist ja immer so eine Sache. Die Spannung erschließt sich einem naturgemäß nicht in den ersten zwei Stunden einen Rennens, sondern erst gegen Ende. So was das Rennen im letzten Jahr eng und sehr abwechslungsreich. Dieses Jahr, da muss man ehrlich sein, hielt sich die Spannung die in Grenzen und kam erst in den letzten Runden auf. Das lag einfach daran, dass sämtliche LMP1 Wagen mit technischen Problemen zu kämpfen hatten. Dass der einzige Peugeot 908 es nicht über die Distanz schaffen würde, war vorher relativ klar, dass aber auch beide Audi R10 lange in der Garage geparkt werden mussten, war dann schon eine Überraschung. Das machte aber auch deutlich, dass Audi ein kleines Problem hat. Weil der Peugeot schneller ist, muss man auch bei Audi mehr an die Grenzen gehen. Und das führt wohl dazu, dass auch bei Audi das Material höher belastet wird und demzufolge auch schneller mal ein Fehler auftauchen kann. Die LMP2 Starter sahen es mit Freude. Sowohl die Porsche als auch die Acura liefen mehr oder weniger wie ein Uhrwerk. Sie konnten zwar den Speed der LMP1 nicht gehen, aber das mussten sie am Ende ja auch nicht. Im letzten Drittel lag der verbliebene Penske Porsche mit Bernhard/Dumas/Collard bequem vor dem Kollegen des Dyson Teams in Führung. Allerdings kam gegen Ende der verbliebene Audi R 10 mit Capello/McNish/Kristensen wieder nach vorne und verpasste den zweiten Platz nur um fünf Sekunden.
In den anderen Klassen gab es leider auch wenig Spannung. In der GT1 war die Sache für die Corvette schnell klar, in der GT2 pfefferte Jamie Melo in einem Anfall von Komplettblindheit seinen Wagen gegen den Porsche von Marc Basseng. Melo hatte zuvor deutlich in Führung gelegen. Damit war der Weg für Bergmeister/Henzler/Lieb frei, die das Rennen in ihrer Klasse für sich entscheiden konnten.

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F1 Australien Quali / NASCAR Wetter heute

Update: So. 16.05.08, 00:03 Uhr: Das Nationwide Rennen ist wegen des schlechten Wetters nach knapp der Hälfte der absolvierten Renndistanz gestoppt und so eben endgülltig abgebrochen worden. Da mehr als 50% des Rennens gefahren wurde, kann es voll gewertet werden. Sieger: Clint Bowyer.

Update 20:12 Uhr: Neue Startzeit des NASCAR NW Rennens: ca. 21:30 Uhr

—schnipp—

Update: In Bristol regnet es in Strömen. Es ist zwar “nur” eine Gewitterfront, aber die nächste lauert etwa 60 bis 90 Minuten dahinter. Nach dieser Front sieht es allerdings besser aus. Allerdings dauert es rund eine Stunde, bis die Strecke trocken ist. Es kann also mindestens zwei, wenn nicht bis zu vier Stunden dauern, bis ein Rennen los gehen kann. Je nach dem, wie schnell die zweite Front reinkommt. Ich gehe mal davon aus, dass die NASCAR sehr lange warten wird, bis sie eine eventuelle Verschiebung des Rennens auf morgen oder Montag bekannt geben.

—schnipp—

Das Ergebnis der Quali ist ja mittlerweile bekannt und ein paar Sachen sind mir heute morgen aufgefallen. Als allererstes muss man Sebastian Vettel erwähnen. Er schaffte den Sprung in die Top Ten und das sehr eindrucksvoll. Denn er landete in der zweite Session auf Platz sechs – damit vor Rosberg, beiden Toyota und Alonso. Sicher, der ist nur mit einer Pfütze im Tank gefahren, aber die Zeit ist schon erstaunlich. Natürlich muss man auch BMW erwähnen. Ich bin mir zwar nicht so ganz sicher, ob Kubica nicht innerhalb der ersten 12 Runden an die Box muss, aber man muss die Zeit halt auch erst einmal fahren. Sein Powerslide durchs Gelände auf seiner schnellsten Runde, war dazu das Highlight der gesamten Stunde. Deutlich realistischer ist aber wohl der fünfte Platz von Heidfeld, der den Abstand zu Hamilton eher beschreibt. Fünf Zehntel sind das, was in den letzten Wochen immer wieder auf den Zetteln stand. Wenn man Heidfeld nicht auf eine Einstopp-Strategie gestellt hat, dann sollte er kaum Chancen aufs Podium haben.

Erstaunlich natürlich auch die Schwäche von Ferrari. Man ist nicht wirklich bei der Musik dabei, wenn es nur um eine Runde geht. Dafür war man allerdings extrem konstant schnell, was den Rennspeed angeht. Könnte ein Anzeichen dafür sein, dass der Ferrari, ähnlich wie im letzten Jahr, mit den Hinterreifen sehr schonend umgeht. Wenn die Piloten die Reifen auf einer Runde nicht auf die richtige Temperatur bringen, bekommen sie auch nicht die volle Leistung aus den Reifen raus. Auf der anderen Seite sind die technischen Probleme von Raikkönen nicht die ersten, die dieses Jahr auftauchen. Bei den Tests in Bahrain gab es auch immer wieder Ärger mit dem Motor und heute erwischte es Raikkönen, der beim Rennen vom Platz 15 starten muss.

Doch wirklich überrascht hat mich ein Team, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe: Honda. Die schafften locker den Sprung in die zweite Quali und Barrichello verpasste um neun Tausendstel den Sprung in die Top Ten. Wenn man bedenkt, dass man bei den Tests rund 2.5 Sekunden hinter den Führenden lag, ist das schon eine sehr erstaunliche Leistung. Man ist fast auf Augenhöhe mit Toyota, die zwar beide den Sprung in die letzte Quali geschafft haben, aber auch nicht wirklich überzeugen konnten. Wenn Honda wirklich so gut sortiert ist, wie es im Moment aussieht, haben die gute Chancen auf Punkte morgen. Wer hätte das vor der Quali gedacht.

Eine Enttäuschung ist natürlich Renault. Die sind noch schlechter, als der Rennstall in den letzten Wochen immer wieder behauptet hat. Mir fiel ja schon die Kinnlade runter, als Piquet nur auf Platz 21 landete, aber das Alonso es nicht in die Top Ten schaffte und auch noch hinter Barrichello landete, war dann schon sehr erstaunlich. Die haben wirklich ein Problem, denn es sieht so aus, dass noch schlechter starten, als im letzten Jahr. Da landete Fisichella immerhin noch auf Platz sechs in der Quali.

Ansonsten ist mir vermutlich nicht nur mir aufgefallen, wie viel Spaß es wieder macht, der Formel Eins zuzuschauen. Der Wegfall der Traktionskontrolle zeigt endlich wieder Autos, die sich richtig bewegen und nicht wie auf Schienen ihre Runden abspulen. Es wird gerutscht, die Wagen sliden, stehen quer, die Fahrer rudern im Cockpit und man bekommt wieder ein Gefühl dafür, welche Kräfte auf Fahrer und Wagen einwirken. Das ist dann wieder ein richtiger Motorsport.

Beim Rennen morgen wird die fehlende Traktionskontrolle eine große Rolle spielen. Es wird viele Ausritte geben, denn das Ausbremsen ist nicht mehr so einfach, wie es in den letzten Jahren war. Das Rennen dürfte nicht nur deswegen sehr spannend werden. Dazu kommt, dass Force India in der Quali unter Wert geschlagen worden und Kimi Räikkönen wird alles dransetzen schnell nach vorne zu kommen. In der Spitzengruppe wird es auch heiß her gehen. Kubica ist wohl deutlich leichter als Hamilton und muss so schnell wie möglich an ihm vorbei. Bis auf McLaren hatten alle Teams dahinter in den letzten Tagen technische Probleme. Ferrari, Renault, Williams und Toyota mussten technische Rückschläge einstecken. Timo Glock hat es richtig bös erwischt. Er hat sein Getriebe tauschen müssen, was ihn fünf Plätze nach hinten schiebt. Dazu kommt, dass er in der Quali Mark Webber im Weg stand und noch mal um fünf Plätze nach hinten geschoben wurde. Deswegen startet der Deutsche nur von Platz 19.

NASCAR – Wetter/Stream
Wetter sieht noch besser aus, als gedacht, allerdings nicht mehr lange, denn man rechnet  für das Rennen, das gegen 19.30 Uhr gestartet werden soll, mit langanhaltenden Regen. Auf dem Radarbild sieht man jetzt schon eine riesige Regenwand, die auf Bristol zusteuert. Es sieht wirklich nicht gut aus.

Bzgl. des Streams. Richtigerweise hat ein Leser mich darauf hingewiesen, dass dieses Wochenende ABC und nicht ESPN2 das Rennen überträgt. Damit gibt es keine Übertragung bei nascar.com. Wo und ob es einen Stream gibt? Kann ich noch nicht sagen, bitte rechts mal in den Chat schauen.

Und sonst?
Das 12 Stunden Rennen in Sebring läuft und ist bisher ganz in Ordnung. Die Spannung entwickelt halt bei einem Langstreckenrennen eher langsam. Leider steht der Peugeot, der die ersten Stunden dominiert hat, schon an der Box. Offenbar hat man ein Hydralikproblem. Zur Zeit liegt man eine Runde zurück, was bei noch neun Stunden Rennen nicht die Welt ist.

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