Archive | Februar, 2008

Murdoch kauft weitere Premiere Aktien / Test Barcelona

Ich bin etwas jammerig heute, weil ich einen unangenehmen Zahnartztermin hinter mir habe. Programmvorschau morgen kommt auch was später, weil ich den halben Tag auf der “Autowelt” Messe in Berlin bin. In Sachen IRL/ChampCars gibt es immer noch nichts neues. Von einer morgigen PK habe ich offiziell noch nichts gehört, auch wenn US Medien davon ausgehen, dass da morgen was kommt.

Die W&V meldet, dass Rupert Murdoch sein Portfolio mit weiteren Premiere Aktien aufgefüllt hat. Angeblich hat er jetzt 19.9% in der Tasche und dürfte damit der größte Anteileigner beim Sender sein (Anmerkung: Premiere gibt an, die restlichen Aktien befänden sich in Streubesitz, welche Banken da noch involviert sind, kann ich nicht sagen). Gleichzeitig sieht die News Corp. die Investition wohl langfristiger, denn es heißt offiziell zur Aufstockung “Wir freuen uns auf die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Management von Premiere bei der weiteren Wachstumsentwicklung und der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens.” Man will also mitreden, was in Zukunft langfristig bei Premiere passiert. Ob das ein “richtiger” Einstieg wird muss man abwarten. Es ist jedoch auffällig, dass einige Fonds in den letzten Wochen ihre Anteile am Sender leicht aufgestockt haben.

F1 – Barcelona Test Analyse
Viel los heute in Barcelona, vor allem an der Spitze. Dort geht es sehr, sehr eng zu und sollten das heute echten Zeiten gewesen sein, dass können wir uns auf was gefasst machen. Denn die ersten fünf Fahrer lagen innerhalb von einer Hunderstel. Vorne zur Abwechslung mal kein McLaren oder Ferrari, sondern Nakajima im Williams. Knapp hinter den drei Teams hat sich wohl Red Bull positioniert, die nur knapp 4 Zehntel langsamer waren. Da scheint man auf dem richtigen Weg zu sein. Im Gegensatz zu Renault, die hinterher hängen. Bei Toyota ist man wohl zufrieden, denn statt zwei, wie im Vorjahr, fehlt “nur” knapp eine Sekunde. Nächste Woche gehen die Tests in die letzte Runde, bevor die Wagen nach Australien geschafft werden.

22.02.2008

LIVE 18:30 Uhr   NASCAR NW   Fontana Training   SpeedTV
LIVE 21:00 Uhr   NASCAR SC   Fontana Training   SpeedTV
LIVE 22:30 Uhr   NASCAR CTS   Fontana Quali   SpeedTV
LIVE 00:30 Uhr   NASCAR SC   Fontana Quali   SpeedTV

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Le Mans – Startliste steht/ F1 – Test Barcelona / NASCAR – wie gut ist Toyota?

Seit gestern gibt es eine offizielle Startliste für das kommende 24 H Rennen in Le Mans. Und das Setting ist großartig und läßt auf epische Schlachten hoffen. In der LMP1 fahren drei Audi gegen drei fahrerisch gut besetzte Peugeot, in der austerbenden GT1 Klasse stehen sich vier Aston Martin und vier Corvette ZR6 gegenüber und in der GT2 werden Ferrari und Porsche gegeneinander antreten. Nur die LMP2 leidet. Dort sind zwei private Porsche RS Spyder am Start, die sich gegen ein paar Lola/Zytek wehren werden. Das Penske/Porsche Team hatte sich um Einladung beworben, die Bewerbung wurde aber durch den ACO aus naheliegenden Gründen abgesagt. Die LMP2 hatte im letzten Jahr schon die höchste Ausfallquote und ich bin mal gespannt, wie viele der elf Starter überhaupt ankommen werden. Auf jeden Fall verspricht das Rennen eines der aufregendsten der letzten Jahre zu werden. Audi und Peugeot beäugen einander jetzt schon mit großem Argwohn. Das Audi in der ELMS an den Start geht, spricht Bände, jetzt hat Peugeot vermeldet, dass man zum Saisonauftakt der ALMS bei den 12 Stunden von Sebring mit dabei sein wird. Das Rennen um den Sieg in einem der wichtigsten Rennen der Welt hat schon längst begonnen.

F1 – Barcelona Test Analyse
Dachte ich eigentlich, aber es hat schon wieder aus Eimer gegossen. Also nix lohneswertes, außer vielleicht der Tatsache, dass die Abstände auch im Regen überraschenderweise nicht viel anders sind, als im Trockenen. Toyota fehlen rund 1.5 Sekunden, Renault ungefahr eine Sekunde. McLaren ist zur Zeit nicht auf der Strecke unterwegs.

NASCAR – Was kommt nach dem Daytona 500?
In den USA analysiert man weiterhin das etwas überraschende Ergebnis des Daytona 500. Vor allem stellt man sich die Frage, wie gut die Toyota wirklich sind. Dass sie mehr Power haben, ist mittlerweile klar, aber die reine Motorleistung ist es nicht, was einen Wagen zum Sieg bringt. Auf den engeren Ovalen muss man die Kurven anbremsen und danach wieder beschleunigen. Hier ist Drehmoment gefordert und davon hatten die Chevy in den letzten Jahren wohl am meisten. Toyota war schon im letzten Jahr bei den restrictor plate Rennen gut unterwegs, aber auf den anderern Ovalen hatten sie oft Probleme. Bei Ford sieht es genau anders herum aus. Superspeedways waren eher nicht so dolle, kleinere Ovale, vor allen alles um eine Meile rum, schien eher die Domäne der Ford zu sein. Im Endeffekt wissen auch die Experten nicht, wo die Teams stehen. Das CoT und die Festschreibung der Aerodynamik hat wohl dazu geführt, dass die Teams deutlich enger beieinander liegen und eine winzige Kleinigkeit über einen vorderen Platz entscheiden kann. Robby Gordon, der von Ford zu Dodge gewechselt ist und den Wagen von Evernham Motorsports vorbereiten lässt, zeigte sich jedenfalls jedenfalls sehr angetan von den Regeln, weil sie kleinen Teams wieder größerer Chancen einräumen.

Am Rande wird auch berichtet, dass Dale Earnhardt jr. nicht besonders glücklich über die Entscheidung seines Crew-Chiefs Tony Eury jr. gewesen sein soll, ihm keine neue Reifen zu geben. Eury wollte Junior vorne lassen, damit er von da von vorne aus fahren kann, doch das klappte hinten und vorne nicht, weil die Toyota zu stark waren. Junior fiel zurück und konnte sich nicht mehr befreien, weil seine Reifen nicht mehr auf allen fahrbaren Linien den besten Grip abgaben. Er musste, wie üblich, die hohe Linie nehmen und wurde vom Dodge D-Zug abgeblockt. Er war dann das, was die Amis so hübsch mit “sitting duck” umschreiben. Ob es mit frischen Reifen besser gelaufen wäre? Ich glaub nicht, denn er war der einzige Chevy vorne und hatte keine Hilfe von anderen Fahrern. Es ist wohl kaum zu erwarten, das ihn ein Dodge oder Toyotafahrer nach vorne geschoben hätte. Hendrick hat das Rennen nicht wegen einer falschen Reifenwahl verloren, sondern weil sie schlecht sortiert waren, bzw. mit Ausfällen zu kämpfen hatten.

Und sonst?
Nichts neues in Sachen IRL/ChampCar. Es gibt noch keinen Termin für eine gemeimsame Pressekonferenz. Das kann sich aber natürlich im Laufe des Abends noch ändern.

Kein TV Programm heute, da ausser den Wiederholungen auf MotorsTV eh nichts los ist.

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Kurz gemeldet

UPDATE, 23:56 Uhr: ESPN berichtet dass der Merger zwischen der IRL und der ChampCar beschlossene Sache ist. Eine Pressekonferenz soll es am Donnerstag geben. Es gibt allerdings noch keine offizielle Bestätigung seitens beider Serien. Offensichtlich geht es vor allem darum, noch mehr Austragungsorte der ChampCars in den IRL Kalender zu quetschen. Da man für 2008 den IRL Teams nicht zu viel zumuten möchte, laufen die Verhandlungen wohl darauf hinaus, dass man einige Kurse, vor allem in Kanada, 2009 ins Programm nehmen will.


Nicht so viele Neuigkeiten heute. Die Bestätigung für einen Merger zwischen IRL und ChampCars steht ebenso aus, wie die Bestätigung für eine Pressekonferenz zu diesem Thema am Mittwoch. Bei den F1-Tests in Barcelona regnete es heute, weswegen man keine genauen Zeiten bekommen hat. Hoffentlich ändert sich das morgen. Ansonsten gibt es nur dies:

- Mittlerweile in der NASCAR sind Zahlen aufgetaucht, die den PS Vorteil der Toyota Motoren bestätigen – und Richard Childress Racing den Grund liefern, warum man so weit hinten war. Die NASCAR stellt die Wagen ab und an auf eine Testmaschine, mit deren Hilfe man schaut, wieviel PS an der Hinterachse ankommen. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber es ist durchgesickert, dass der Motor von Tony Stewart rund 15 PS mehr geliefert hat, als der von Junior. Noch krasser ist der Unterschied zum Wagen von Kevin Harvick gewesen. Dem haben wohl rund 30 PS gefehlt. Das ist, vor allem bei restrictor plate Rennen, eine Menge Holz und bei RCR haben wohl die Alarmglocken geklingelt. Wie die Zahlen von Ford und Dodge sind, ist nicht bekannt, aber offenbar lag man in der Nähe des Hendrick Teams. Mehr Infos dazu bei journalnow. Wer mehr über die Motoren erfahren möchte, wird hier glücklich, allerdings ist der Text schon sehr technisch.

- Premiere hat Keke Rosberg als neuen Experten gewinnen können. Rosberg gehört ja nun auch eher zu den Menschen, die Klartext reden, das sollte gut passen.

- Bei Premiere gibt es im Moment im Hintergrund Bewegung. Die Investment Bank “Morgan Stanley” hat ihr Aktienpaket auf 5,46% Prozent aufgestockt. Das ist die zweite Erhöhung seit dem 5. Februar. Bei dem nicht gerade richtig toll laufenden Aktienkurs des Senders, ist das ein wenig überraschend und schürt den Verdacht, dass die Bank offenbar in nächsten Monaten mit einer Übernahme des Senders durch einen Investor rechnet, welcher den Aktienkurs kurzfristig nach oben treiben könnte. Der Käufer könnte Rupert Murdoch heißen, jedenfalls reißen die Gerüchte in die Richtung nicht ab. Wann und ob eine Übernahme stattfindet, ist allerdings noch offen. Auf jeden Fall munkelt man, dass die Gespräche schon laufen. Es würde mich aber überraschen, dass sich das was tut, bevor Premiere sich die Bundesligarechte wieder gesichert hat.

- Neuer, inoffizieller und sehr netter “In-Joke” eines Fan-Artikel Händlers der NASCAR bzgl. der Kündigung von Dale Earnhardt jr. bei DEI Inc.

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IRL/ChampCar – Vereinigung beschlossen?

Das ist mal wieder so ein Lehrbeispiel dafür, wie sich Meldungen in Zeiten des Internets verselbstständigen. So übertreffen sich gerade sämtliche Agenturen und Webseiten mit der Meldung, dass der Merger zwischen der IRL und den ChampCars durch sei. Die Meldung hat aber nur den Haken, dass sie nur eine Quelle hat: SpeedTV. Zusätzlich gibt es die Meldung, das Paul Tracy sich schon mal einen Sitz für den Dallare mit dem in der IRL gefahren wird, anpassen lassen will. Gut, die Meldung kommt nach den Ereignissen und Kommentaren der letzten Woche nicht so überraschend, aber ich wundere mich schon ein wenig über den Zeitpunkt. Denn Tony George war letzte Woche unterwegs während Kevin Kalkhove zur Zeit in England weilt (Hiochzeit von Scott Sharp) und erst heute zurück erwartet wird. Da die beiden sich einigen müssen, würde es mich wundern, wenn der Deal zwischendurch geschlossen wurde. Entweder ist die Sache schon länger klar und erst gestern Nacht (der Artikel auf Speed ist um 01:32 Uhr US Zeit eingestellt worden) durchgesickert, oder an der Sache ist nicht viel dran. Mal sehen, was sich heute bewegt, der Tag fängt in den USA ja gerade erst an.

Aber kaum einer glaubt wohl noch daran, dass die Serien ein weiteres Jahr der Trennung überleben werden. Interessant wird es sein, wie die Details des Mergers aussehen. Im Moment macht es nicht den Eindruck eines Mergers. Denn bei einem “Zusammenschluss” ist es doch meistens so, dass beide Seiten etwas einbringen und beide Seiten auf etwas verzichten. Doch so wie die Nachrichtenlage ist, wird die IRL auf gar nichts verzichten und ich hab eher den Eindruck, es handelt sich um eine “feindliche” Übernahme. Man wird das Chassis und den Motor der IRL verwenden, man wird den Kalender der IRL übernehmen, und das einzige, was die ChampCars mitbringen, sind zwei oder drei Rennen, mit denen der IRL-Rennkalender aufgestockt wird. Von den ChampCars bleibt, stand heute, nichts übrig. Die Streckenbesizter, die seit Jahren einen Deal mit der CCWS haben, schauen in die Röhre. Die werden eine Entschädigung fordern, die die CCWS vermutlich damit umgehen wird, in dem sie Insolvenz anmeldet. Damit würde man sich auch geschickt aus den weltweiten Verträgen mit den TV-Stationen rauswinden können. Ich bin in diesem Punkt eh mal gespannt, was passieren wird. In Deutschland ist die Situation so, dass Eurosport noch bis Ende des Jahres die Rechte für die CCWS hat, während Premiere die Rechte an der IRL bis Ende 2009 hält. Könnte gut sein, dass Eurosport nach dem Merger mit leeren Händen da steht.

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NASCAR Sprint Cup Daytona 500 / GP2 Asia – Sentul / Schumi II in der DTM / Diverses

Gestern ging der Saisonstart des Sprint Cups in Daytona über die Bühne. Im Prinzip ist dieses Jahr alles neu: Der Name des Sponsors (nicht der Sponsor selber), hat gewechselt, die zweite Liga heißt nicht mehr wie eine Biermarke, sondern wie ein Versicherungskonzern, das CoT wird ganzjährig gefahren, Tony Stewart fährt jetzt Toyota, Junior bei Hendrick und Ricky Rudd ist auch nicht mehr dabei. Mehr kann man einem hardcore NASCAR Fan eigentlich gar nicht mehr zumuten. Auch die Medien zeigten sich enorm kritisch gegenüber der NASCAR. Man habe mit den Änderungen der letzten Jahre die Fans verloren, die Rennen seien langweilig und der Ausgang vorhersehbar.

Doch wie schön fügte sich in der Daytona Woche alles zusammen. Junior gewann das Shootout und sein Gatorade Duel, Stewart geriet mit Kurt Busch aneinander und die Medien wussten zu berichten, dass die beiden nur deswegen eine Strafe bekommen haben, weil sie sich angeblich bei der Anhörung an den Kragen gegangen sind. Die ersten beiden Rennen der CTS und der NW waren echte Klopper. Vor allem am Samstagabend ging es herzhaft zur Sache. Die Piloten prügelten sich über die gesamte Distanz um jeden Millimeter, auch dank einer neuen Motorenregel, die die Leistung normt. Und dann gestern – das große Daytona 500. Die Krone der NASCAR, das Spektakel schlechthin, das Rennen, das jeder US-Fahrer einmal gewinnen möchte, weil es faktisch die Eintrittskarte in die “Hall of Fame” ist. Alle waren gespannt und das fantastische Rennen der NWS am Vorabend hatte die Erwartungen ganz weit nach oben geschraubt. Dazu der Kampf zwischen Hendrick und Gibbs und ein Dale Earnhardt jr. der endlich wieder siegen konnte. Doch dann tat sich leider erst einmal gar nichts.

Das Feld zog sich überraschend schnell auseinander. Es gab nicht mal den langen “Güterzug” sondern kleine Grüppchen, wie man es normalerweise sonst nur von sterilen 1.5 Meilen Ovalen kennt. Was war los? Zum einen blieb das Rennen bis zur 81. Runde unter grün, zum anderen gingen alle die Fahrer das Rennen sehr nervös an und hielten sich zurück. Man muss in Daytona nicht unbedingt das schnellste Auto haben, um zu gewinnen. Es kommt eher darauf an, in welchem Zustand Motor und Reifen in den letzten 10 Runden sind, und wo man sich genau positioniert. Der letztjährige Sieger Kevin Harvick lag eine Runde vor Schluss irgendwo um Platz 15, hatte aber das Glück der erste Wagen auf der Außenline zu sein.

So gestaltete sich das Rennen für die Zuschauer recht zäh und bei FOX witzelte man schon darüber, dass es auch mal ein Rennen gegeben habe, in dem es gar keine Caution gab. Irgendwann wurde es den Offiziellen aber offenbar auch zu langweilig und es gab eine Debris Caution. Danach ging es bis zur 151 Runde weiter, danach brach allerdings das Chaos aus und es krachte im 10 Runden Abstand. Der “big one” blieb allerdings aus. Wenig überraschend war dann aber trotzdem, dass es ein green/white/checkered gab. So waren die ersten 150 wirklich langweiligen Runden schnell vergessen.

Ungerupft ging eigentlich kaum ein Rennstall aus den 50 Runden raus, aber richtig geprügelt wurde das Hendrick Team. Als ersten erwischte es Jeff Gordon mit einem Aufhängungsdefekt, dann drehte sich Jimmie Johnson mitten in den Verkehr und riss Martin Truex, Michael Waltrip und Mark Martin mit ins Verderben und zum Schluss unterschätzte Casey Mears die Größe einer Lücke und rempelte sich und Danny Hamlin in einen leichten Mauerkontakt. Bei Ford verabschiedete sich David Ragan ausgerechnet genau vor Matt Kenseth, der bis zu diesem Zeitpunkt noch der schnellste Ford auf Strecke war.

Da war dann klar: Chevy würde mit Junior alleine da vorne kaum etwas ausrichten können. Obwohl der während des gesamten Rennens vorne mit dabei war, hatte er am Schluss keine Chance. Was auch an der merkwürdigen Entscheidung seines Crew-Chiefs lag, in trotz der vielen Unterbrechnungen am Schluss nicht mehr reinzuholen um neue Reifen zu fassen, während alle anderen teilweise zweimal reinkamen. Und es sah so aus, als würde das unglaublich starke Gibbs Team das Rennen unter sich ausmachen. Immerhin hatte man von den 200 Runden insgesamt 134 Runden geführt. Das machte dann schon deutlich, wie gut die Toyota waren. Ohne Hendrick vorne und nur mit einem schwachen Team von Richard Childress Racing vertreten, sah Chevy ganz schön schlecht aus.

Aber es ist eben das Daytona 500 und das hat seine eigenen Gesetze. Es schien klar: Stewart würde endlich sein erstes 500 gewinnen und Toyota gleich zum Auftakt den ersten Sprint Cup Sieg bescheren. Aber auf der Außenlinie formierte sich D-Zug. Stewart war nach dem Restart von Ryan Newman weit nach vorne gepusht worden. Hinter Newman hatte sich Kurt Busch positioniert, Kyle Busch lag zurück. Newman klemmte zwei Runden lang hinter Stewart, der ihn aber bequem in Schach halten konnte. Auf der Außenline sortierte man sich aber, und plötzlich gab es einen ganzen Haufen von Dodge, die nach vorne drückten. Und an der Spitze der Linie lag Ryan Newman. Noch eine halbe Runde vor dem Ziel war Newman weit von einem Sieg entfernt. Doch dann bekam der hinter ihm fahrende Kurt Busch einen mächtigen Anschub von Reed Sorenson und statt Newman zu überholen, setze er sich hinter seinen Teamkollegen und schob ihn fast die gesamte Gegengerade runter. Newman wurde derartig schnell, dass er Stewart überholen konnte, als hätte der einen Anker ausgeworfen. Er setzte sich vor Stewart, klebte an der gelben Linie innen und gewann das Rennen völlig problemlos. In seinem Schlepptau wurde Kurt Busch zweiter, der kurz vor der Ziellinie auch noch Tony Stewart abblockte, der mittlerweile von Kyle Busch geschoben wurde.

Was 134 Runden lang nach einer klaren Sache für Toyota ausgesehen, wurde am Ende ein Dodge Festival. Unter den ersten 10 Wagen lagen sechs (!) Dodge, zwei Toyota, ein Chevy (Junior, wurde 9.) und ein Ford (Biffle, 10.) und alle fragten sich: “Wo kommen denn die Dodge auf einmal alle her?” Nach einem eher mauen Jahr 2007 hatte man sowieso gedacht, dass Dodge als kleinster Hersteller in der Serie von Toyota, Chevrolet und Ford auseinander genommen werden würde. Die Testzeiten im Januar sahen schlecht aus, in der Speedweek konnte nur Reed Sorenson einmal kurz brillieren. Und von Ryan Newman sah man schon mal gar nichts. Aber wie oben schon mal erwähnt: Es kommt in Daytona nicht darauf an, ob man den schnellsten Wagen hat, sondern wann man den letzten Push bekommt. Gegen vier Dodge, die sich gegenseitig anschieben, kann ein Toyota, egal wieviel mehr PS er hat, nichts ausrichten.

Tony Stewart war nach dem Rennen auch mächtig enttäuscht. Er hatte seinen ersten Sieg bei den 500 vor Augen und ausgerechnet sei “Intim-Freund” Kurt Busch pushte Newman zum Sieg. Aber er war mit seiner Enttäschung nicht alleine. Die Fords waren, wie die gesamte Woche, völlig von der Rolle und bei RCR ging überhaupt nichts. Nur Clint Bowyer lag gegen Ende mal vorne, wurde aber ausgerechnet von Montoya in die Wiese geschickt.

Der Auftakt in die neue Saison war nicht schlecht, aber man hat schon deutlich bessere Rennen Daytona gesehen. Ab nächster Woche geht der NASCAR Alltag mit dem Rennen auf dem öden Kurs in Fontana/L.A. los. Und ab Sonntag wird man leider auch schauen müssen, wo man den Sprint Cup live sehen kann. Premiere zeigt bekanntlich nur noch Aufzeichnungen.

GP2 Asia – Runde Zwei
Das erste Rennen liegt noch ungesehen auf der Festplatte, das zweite war ein Safety-Car Festival, weil es in Strömen regnete. Ich will da auch nur wenig Worte verlieren, denn berauschend war das zweite Rennen nun wirklich nicht, weil die offenbar überfordeten Sicherheitsleute am Kurs die Autos auch einfach mal in der Kurve stehen ließen. Am Ende gewann der Indonese Fauzy vor Bruno Senna. Aber liebe Leute von Eurosport 2, warum zeigt schreibt ihr in alle EPGs und den letzten Ablaufplan, den ich per Mail erhalten habe, dass ihr eine Wiederholung des ersten Rennens Abends um 19.00 Uhr zeigt, wenn ihr dann irgendeine Sendung mit dicken, starken Männer ausstrahlt, die Baumstämme heben? Habt ihr die MAZ verloren?

DTM – Hallo, Ralf Schumacher
Es hatte sich ja schon vor dem ersten Test vor ein paar Wochen angekündigt, dass Mercedes ernsthaftes Interesse an Ralf Schumacher hat. Denn sonst hätte man kaum hektisch Pressefotos raus geschickt, bevor der Test überhaupt zu Ende war. Seit heute ist es dann klar: Schumi II wird ab April für Mercedes in der DTM starten. Er bekommt wohl erst einmal einen Jahreswagen zum üben, bevor man ihn in einen “richtigen” Werkswagen setzt. Und deswegen wird auch erst einmal mächtig tief gestapelt. Nobert Haug stellt in der offiziellen PR-Meldung klar:

“Klar ist, dass sich Ralf in der DTM zunächst auf Startplätze mit zweistelliger Ziffer einstellen muss und in seinem Lehrjahr eher im dritten als im zweiten Drittel des Feldes losfahren wird.”

Und Ralf Schumacher legt demütig nach mit:

“Natürlich ist mir vollkommen klar, dass weder Medien noch Zuschauer den größten Rennfahrer aller Zeiten in mir sehen, das ist auch gar nicht meine Zielsetzung.”

Da sag ich jetzt mal nichts zu, sondern freue mich jetzt schon mal auf den Moment, in dem Claus Lufen auf Ralf Schumacher zu Interview trifft.

Naja, gespannt ist man natürlich schon was Schumacher wird reißen können, denn seine bisherigen Einsätze in Tourenwagen beschränken sich auf ein Rennen im Jahr 1997 als er ausgerechnet in einem Mercedes CLK-GTR in Spa unterwegs war. Ich bin auch mal gespannt, wie er mit seiner, nunja, eher einsilbigen Art und Weise, in die doch recht offene DTM passen wird. Aber ich würde ihn nicht gleich zu Beginn abschreiben wollen, den schnell ist der ohne Zweifel. Vielleicht macht ihm die ruppige Fahrweise in der DTM ja auch richtig Spaß.

Und sonst?
- Christian Abt kann es nicht lassen und startet in diesem Jahr im Porsche Cup. Da Abt ja auch eher zu Fahrern gehört, die gerne mal rustikal unterwegs sind, sollte das gut passen.

- Der Chat da an rechten Seite bleibt. Er hat gestern, nachdem ich das Programm gefunden hatte, sehr gut funktioniert. Ich bin allerdings nicht 24/7 auf der Seite um Fragen zu beantworten. Wenn man also direkt von mir etwas wissen möchte, oder einen Link hat, der wichtig ist, dann bitte die Kommentare verwenden, weil ich es sonst nicht sehe. Ansonsten kann man den auch gerne nutzen, um sich auszutauschen.

- Vorschau aufs kommende Wochenende: NASCAR in Fontana/Kalifornien, A1 GP Durban/Südafrika, V8 Supercars in Adelaide.

- Permiere zeigt wohl wirklich jede Woche immer nur Montags eine Aufzeichnung der NASCAR Rennen. Eine. Für eine ganze Woche. Danke auch dafür.

19.02.2008

Aufz. 14:00 Uhr NASCAR This week SpeedTV
Aufz. 19:10 Uhr ARCA Kentucky 2007 MotorsTV

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Nationwide Series Daytona 300 / Ein paar Neuerungen

Das Rennen der Nationwide Serie gab einen schönen Vorgeschmack auf das, was der Sprint Cup heute Abend abliefern könnte. Es war während des gesamten Rennens sehr spannend, auch wenn natürlich nicht über die volle Distanz um jeden Millimeter gefightet wurde. Dennoch war es vorne sehr, sehr eng. Die Toyotas vom Gibbs Team beherrschten die Szene, wurden aber immer wieder von den Ford und von Junior, der die Chevy Fahne hoch hielt, unter Druck gesetzt. Earnhardt zeigte mal wieder ein ziemlich gutes Rennen, vor allem in den letzten 20 Runden, als er sich gegen vier Toyotas durchsetzen musste, die verzweifelt versuchten ihn abzublocken. Junior wechselte die Fahrlinien, täuschte an, versuchte sich durch zu setzen und suchte Hilfe von hinten, aber da war leider keiner mehr, der das Tempo vorne mitgehen konnte. Teilweise erinnerte das hin und her auf der Strecke an ein Schachspiel. Am Ende setzte sich Tony Stewart vor Danny Hamlin durch, der allerdings auf einen richtigen Angriff am Ende verzichtete, damit Toyota den Sieg einfahren konnte. Sonst wäre Junior vielleicht noch ran gekommen.

Überhaupt fiel wieder auf, wie gut die unterschiedlichen Toyota Teams zusammen gearbeitet haben. Dass das Gibbs Team zusammenhält ist kein Wunder, aber auch Brian Vickers am Anfang David Reutimann sahen zu, dass man sich gegenseitig schön nach vorne bumpte. Diese Art der Zusammenarbeit gab bei den anderen Teams in der Art nicht. Kein Wunder, dass es (glaub ich) Matt Kenseth war, der Junior am Ende noch mal nach vorne schieben wollte. Klar ist – die Toyotas sind zumindest in Daytona bärenstark und sie werden heute Abend dem Hendrick Team das Leben schwer machen. Aber bei denen funktioniert die Zusammenarbeit wie man weiß ja auch sehr gut, also dürfte das heute Abend sehr, sehr eng werden.

In eigener Sache
- Ich hab ein wenig am Blog rumgeschraubt. Als erstes fällt wohl das Chatfenster in der Seitenleiste auf. Hier kann man, wenn man will, kurze Nachrichten hinterlassen, oder mit anderen während eines Rennens chatten. Das ist vor allem für die Leser gedacht, die während eines Rennens sich unterhalten wollen. Vor allem bei Rennen, die halt nur über einen Stream laufen und wenn ich live blogge. Man kann das Ding aber auch als Shoutbox nutzen, wenn man nur kurz einen Link oder einen Hinweis los werden will. Allerdings hat das Ding, soweit ich weiß, keine History. Für längere Kommentare und Hinweise bitte weiter die Kommentare nutzen. Ich muss auch mal sehen, wie die Spambots darauf reagieren. Sollten die den Chat mit Müll zuspammen, muss ich mir was anderes einfallen lassen.

Zur Handhabung: Normalerweise gibt man einfach einen Nicknamen ein, und schon kann es losgehen. Ich hab seit gestern fünf Chatprogramme ausprobiert, die alle Mist waren. Dies ist noch das Beste.

- Auch neu: eine erweiterte Suchfunktion. Die im Template verankerte Suche ging bisher nicht, warum auch immer. Ich hab eine Google Suche eingebaut, dass bedeutet, nach dem Abschicken des Suchbegriffs landet man bei Google. Hat allerdings auch den Vorteil, dass man mit üblichen Google Suchstrings auch deutlich bessere Ergebnisse findet. So ist es auch möglich, die hier verwendeten Bilder zu googlen. (Suchbegriff, return, auf der Googleseite oben auf “Bilder” bzw. “Images” klicken.

- Und dann gibt es seit gestern auch ein Favicon, damit das in den Tabs nicht mehr so leer aussieht und man das..ähmm. den.. wie auch immer Bookmark in seiner Sammlung leichter findet.

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Bill Davis Racing wirft Villeneuve raus / CTS Daytona

Update 18:00 Uhr: Das Rennen der Nationwide Serie wird auf nascar.com live übertragen. Im Moment ist noch nichts zu sehen, aber es sollte in den nächsten 30 Minuten los gehen. Ne, dauert noch was. Start ist für 19:30 Uhr angekündigt. Die Vorberichterstattung läuft halt jetzt schon, die aber auf der Webseite nicht gezeigt wird.


Bill Davis Racing hat offiziell verlauten lassen, dass man ab sofort auf die Dienste von Jacques Villeneuve verzichten wird. Als Grund wird angegeben, dass der Kanadier keinen Sponsor anbringen konnte und es kostenmäßig keinen Sinn macht, so einen Wagen im Sprint Cup zu bewegen. Zwar gibt man an, dass man Villeneuve auch bei seinen weiteren Versuchen in der NASCAR Fuß zu fassen, unterstützen möchte, allerdings hat man als Ersatz für ihn schon zwei Fahrer bereit: CTS-Star Mike Skinner und Johnny Benson werden sich in Zukunft den Wagen teilen. Die schleppen wohl ihre Sponsoren aus dem CTS-Cup rüber in den Sprint Cup.

Für Jacques Villeneuve bedeutet das einen herben Rückschlag. Obwohl er im letzten Jahr bei BDR gut unterwegs war, hatte er in Daytona Schwierigkeiten. Dazu zerstörte er einen Wagen bei seinem Auftritt in den Duels. Kein Sponsor und kein Erfolg, das sind zwei Dinge, die man in der NASCAR nicht zusammenbringen sollte, es sei denn, man heißt Paul Menard und sponsort sich selber (bzw. läßt Papi das machen). Ob Villeneuve noch mal zurückkehrt? Schwer zu sagen – er ist in den USA schon noch eine größere Nummer, aber die lange Abwesenheit in der Formel Eins hat dem ehemaligen IndyCar Champion nicht gut getan. Mittlerweile konzentrieren sich die Fans mehr auf Sam Hornish, Partick Carpentier und vor allem Dario Franchitti. Die NASCAR hätte zwar jemanden wie Villeneuve gerne in der Serie, auf der anderen Seite hat man die kanadischen Fans auch mit Carpentier abgedeckt. Ich fand seinen Einstieg in den Sprint Cup auch etwas sehr flott. Er wäre besser dran gewesen, wenn er erst mal eine Saison bei den Trucks oder der Nationwide Serie hingelegt hätte. Hier liegen jetzt vermutlich auch seine besten Chancen. Allerdings auch erst, wenn die ersten Rennen gelaufen sind, und die Teams anfangen ihre Fahrer auszutauschen. Sein Engegament für Peugeot beim 24 Stunden Rennen von Le Mans kollidiert allerdings auch mit der NASCAR. Wegen der vielen Tests müsste er sowieso einige NASCAR Starts ausfallen lassen.

CTS – Ganz schön viel Schrott
Ich hab das Rennen nicht komplett gesehen, weil es mir einfach zu lange dauerte. Es war vom ersten Moment ein heftiges Chrash-Festival. Nach nur 30 Runden gab es schon zwei “Big Ones”, davon einer so derb, dass man wegen der vielen Trümmer das gesamte Rennen für eine halbe Ewigkeit angehalten hat. Passiert ist gottlob niemanden etwas, auch wenn einige Trucks aussahen, als kämen sie frisch aus Schrottpresse. Es ist immer wieder erstaunlich, wie brutal in der CTS gefahren. Die Serie hat aber auch aus diesem Grund in den letzten zwei Jahren aucn mächtig Aufwind bekommen. Dazu kommt, dass hier viele “Redneck” Fahrer unterwegs sind, und die Serie eben die Hemdsärmeligkeit verströmt, die alt-eingesessene Fans beim Sprint Cup mittlerweile vermissen.
Achja – das Rennen. Das ging nach den beiden großen Crashs dann sauber zu Ende. Am Ende gewann Todd Bodine im 17. Anlauf sein erstes Rennen innerhalb der Daytona Speedweeks. Kyle Busch, der mal wieder in der CTS unterwegs war, wurde zweiter.

Wegen Nationwide heute Abend – ich sehe auf der nascar.com Page immer noch keinen Hinweis auf einen möglichen Stream. Vermutlich wird man sich anderweitig umsehen müssen. Das Rennen ist hochkarätig besetzt, da dass halbe Cup Feld unterwegs ist. In der Reihenfolge starten folgende Fahrer: Tony Stewart (hat die Pole), Clint Bowyer, Dario Franchitti, Kyle Busch, Bobby Labonte, Danny Hamlin, Kevin Harvick, Martin Truex, Brian Vickers, Matt Kenseth, Kasey Kahne, Mike Wallace, Greg Biffle, Carl Edwards, David Ragan, Kenny Wallace, Joe Nemechek, Marcus Ambrose. Das sollte spaßig werden, wenn man denn irgendwo einen Stream erwischt. Ansonsten zeigt NASN morgen um 09:30 Uhr eine “as live” Wiederholung. (Hab ich im Programm auch nachgetragen)

Spiegel Online – Aua, aua, aua
Achja – manchmal amüsiert mich Sponline schon. So auch heute mit diesem Artikel, über das Daytona 500, der so anfängt:

Am Sonntag quietschen in Floridas berühmtesten Renn-Badeort wieder die Reifen.

Kann man machen, muss man aber nicht, weil es irgendwie klingt, als habe man zum Schreiben des Artikel das “Schöner Schreiben” Lexikon für angehende Journalisten, Ausgabe 1961 zur Hand genommen. Ansonsten geht der Artikel in der Mitte dann einigermaßen. Wie man es allerdings schafft einen Artikel über Daytona zu schreiben, ohne Dale Earnhardt zu erwähnen, ist schon interessant. Aber man muss sich freuen, wenn große Medien wie Sponline überhaupt was zur NASCAR schreiben. Der letzte Absatz ist dann wieder miserabel recherchiert. Einmal nach mit Begrffen wie “NASCAR TV Rechte 2008″ gesucht und schon wäre man hier oder bei Kollegen gelandet, und hätte folgenden Satz nicht schreiben müssen.

Europa jedoch hat sich noch nicht vom Rennfieber anstecken lassen. Bislang steht nicht einmal fest, wo Daytona 500 live im Fernsehen übertragen wird – und wo nicht.

Es zwar noch nicht so lange, aber doch nun schon ein paar Tage klar, dass das Rennen in UK/Irland und Deutschland komplett live übertragen wird. Sowas ist für ein Qualitätsmedium wie den Spiegel dann schon ärgerlich.

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NASCAR Sprint Cup Daytona 500 / GP2 Asia / TV am Wochenende

Es kann los gehen. Die “Speedweeks” in Daytona nähern sich ihrem Höhepunkt – dem Daytona 500. 200 Runden oder 500 Meilen auf dem 2.5 Meilen Oval, dessen Kurven mit 31 Grad überhöht sind. Dazu kommt – es wird mit restrictor plates gefahren, also haben alle Wagen zumindest nominell die gleiche Motorenleistung. Aber ganz so ist es nicht. Die Lufteinlassbegrenzer sind für alle Motoren gleich. Wessen Motor aber mehr Leistung abgibt, hat auch mit der Platte immer noch einen Tacken mehr Leistung als Rest. Deswegen die Motoren auch extra für die restrictor plates Rennen vorbereitet und man versucht aus der steinalten Technik das letzte PS rauszuholen. Auf dem Prüfstand sollen die Toyota Motoren die meiste Leistung abgegeben, knapp gefolgt von Chevrolet. Eher schwachbrüstig sollen die Dodge sein, Ford hängt wohl irgendwo dazwischen. Die Unterscheide sollen nicht groß sein, aber 20 PS mehr oder weniger machen eben schon eine Menge aus.

Ein Sieg beim Daytona 500 ist für die Amis ungefähr das, was für die Europäer der Gewinn einer Fußballweltmeisterschaft ist. Wer hier gewinnt, der zählt zu den ganz großen und wird in die Geschichte der NASCAR Serie eingehen. Jeder, wirklich jeder will die Daytona 500 gewinnen. Und das nicht nur aus historischen Gründen. Wer hier als erster über die Ziellinie fährt, von dem redet man mindestens ein Jahr. Und natürlich auch von den Sponsoren, die man bei jeder Wiederholung der Zieldurchfahrt sehen kann. Jeder Sponsor reißt seine Brieftasche auf, wenn es nach einem Sieg um die Vermarktung geht. Ein Sieg hier ist quasi eine Lizenz zum Gelddrucken. Dazu kommt, dass kein Rennen der NASCAR eine so hohe Einschaltquote hat. Meist liegen sind Ratings für das 500 doppelt so hoch, wie bei den restlichen Rennen. Dementsprechen sind auch die Werbepreise im Fernsehen.

Die Speedweek Woche, bestehend aus dem Busweiser Shootout, der Quali, den Gatorade Duels und dem 500 sind auch die ersten Rennen, bei denen alle Teams die Hosen runterlassen. Ganz besonders in diesem Jahr waren die Tests wenig aussagekräftig, weil viele Rennställe nicht zeigen wollten, wie gut man mit dem CoT schon zurecht kommt. Sowohl Hendrick als auch Gibbs zeigten nur ansatzweise, was man drauf hat. Nach drei Rennen kann man aber zumindest eine Hackordnung für das 500 erkennen:

Klar vorne dabei ist das komplette Hendrick Team. Junior gewann bei zwei Starts, zwei Rennen, Johnson hat sich die Pole geschnappt. Dazu kam, dass sowohl im Shootout, als auch in den Duels alle Hendrick Wagen vorne zu finden waren. Selbst Casey Mears zeigte was Hendrick kann. Das Kenny Wallace von “Furniture Racing” sich für die 500 qualifiziert hat, lang auch nicht nur an seinem beherzten Fahrstil, sondern am bärenstarken Hendrick Motor unter der Haube.

Knapp dahinter, wenn nicht gar gleichauf, sollte Gibbs Racing liegen. Tony Stewart und Danny Hamlin lagen in ihrem Duel am Ende ziemlich klar vorne und konnten von Jeff Gordon nicht gefährdet werden, der allerdings auch alleine gegen beide Gibbs Wagen kämpfte. Kyle Busch sah man gestern auch mal, aber ich hatte die ganze Woche den Eindruck, dass er noch nicht komplett den Speed hat, den er haben will.

Nach dem bemerkenswerten Rennen des Waltrip Racing Team muss man die auf jeden Fall auf der Rechnung haben. Vielleicht nicht unbedingt Dale Jarrett, aber Michael Waltrip und David Reutimann sollte man keine Sekunde aus den Augen lassen. Waltrip schob gestern Dale Jarrett in einer bemerkenswerten Aktion in die Daytona 500 und blockte nach hinten ab. Selbiges machte Reutimann, der deswegen im Verlauf des Rennens nicht weiter auffiel. Aber im Gegensatz zum letzten Jahr, steht das Waltrip Team richtig gut da.

Auf Augenhöhe mit den Waltrip und Gibbs scheint das Penske Team mit Kurt Busch und das Ganassi Team mit Montoya und Sorenson zu sein. Montoya fiel bei seinem Duel nicht weiter auf, Sorenson dagegen hielt lange vorne mit und sorgte für hoch gezogenen Augenbrauen. Das gilt, etwas eingeschränkt, auch für Kasey Kahn. Ob es bei Dodge allerdings schon wieder für einen Sieg reicht? Da bin ich eher skeptisch.

Schwer einzuschätzen ist Richard Childress Racing mit Kevin Harvick, Jeff Burton und Clint Bowyer. Die habe ich in der ganzen Woche nie richtig vorne gesehen, sondern eher so im Mittelfeld. Was schon ein wenig überrascht, denn RCR ist gerade in Daytona immer eine Macht gewesen. Im letzten Jahr gewann man das Rennen ja noch. Aber irgendwo scheint es zu haken, irgendetwas paßt nicht. Man sollte RCR nie abschreiben, aber richtig weit vorne sehe ich diesesmal nicht.

Gar nicht gefallen hat mir das Quasi-Werksteam von Roush/Fenway/Yates. Matt Kenseth hielt sich in seinem Duel vorne, fiel aber zurück, als es errnst wurde. Ebenso Carl Edwards. Er war zwischendurch mal in den Top, fiel aber am Schluss weit zurück. Auch bei den Speeds waren sie nicht weit vorne. Auch hier fehlt noch einiges und es ist schon erstaunlich, wie schlecht in den ersten drei Rennen des Jahres aussah. Es ist natürlich zu früh um etwas über die Saison zu sagen, aber es war auch schon im letzten Jahr so, dass die Ford auf den kleineren Ovalen besser liefen, als auf den Highspeeddingern.

Das Shootout und Duels haben gezeigt, dass man mit dem CoT a) überholen kann und b) die Leistungsdichte extrem eng ist. Selbst wenn mal ein Block Fahrer abgehängt ist, können die, wenn sie zusammenarbeiten, einen enteilten Teil des Feldes wieder locker einholen. Das Feld war in den Duels mehrfach komplett aufgesplittet, teilweise waren vorne nur acht Fahrer, aber nach drei Runden sah die Sache wieder aus, wie nach dem Start. In diesem Jahr wird das Feld also enger zusammembleiben und es wird vermutlich mehr in Zweierreihen gefahren, was die Unfallgefahr natürlich erhöht. Es gibt eigentlich nur zwei gute Positionen. Entweder ganz vorne, oder ganz hinten. Es würde mich nicht überraschen, wenn zum Beispiel die Ford am Anfang geschlossen die letzten Plätze belegen und sich 120 Runden lang anschauen, was vorne so passiert.

Ganz schlecht ist man im Mittelfeld aufgehoben, denn kracht es dauernd. Der “Big One” ist an diesem Wochenende quasi schon vorprogrammiert. Das Problem ist einerseits, dass die Wagen im Windschattens schneller sind, als mit dem alten Chassis und die Fahrer sich beim Einscheren gerne mal verschätzen, andererseits sind es auch die Reifen. Obwohl man Goodyear in den letzten Wochen dafür gescholten hat, dass die nur eine extrem harte Mischung angekarrt haben, scheinen sich die Befürchtungen der Reifenexperten zu bestätigen. Nach 30 Runden sind die Reifen hin. Wer viel Sturz auf dem rechten Vorderreifen hat, dem fliegt er auch schneller um die Ohren. Dooferweise ist das Pit-Window aber bei 45 Runden, also muss man 15 Runden auf abgenudelten Schlappen rumrutschen. Und die Wagen rutschen höllisch, wie alle Fahrer bestätigten. Eine Taktik wird also sein, die Reifen zu schonen, also wenig durchs Feld zu kreuzen.

Und gerade gegen Ende des Rennens wird es entscheidend sein, wessen Reifen neuer sind. Sind die letzten 50 Runden unter Grün, wird der Ausgang des Rennens komplett davon abhängen, wer wann in der Box war. Je später, desto besser, wie man gestern bei John Andretti gesehen hat, der mit neuen Reifen in zwei Runden durch das ganze Feld raste, als er hätte er 200 PS mehr.

Es ist trotzdem schwer einen Favoriten auszumachen. Sicher – tippt man auf einen Sieger aus dem Hendrick oder Gibbs Lager, sind die Chancen, dass man falsch liegt relativ gering. Aber wer hätte im letzten Jahr mit Mark Martin gerechnet, der am nur um einen Wimpernschlag unterlag? So was in der Art kann durchaus auch Kenny Wallace gelingen, denn bei den Daytona geht es in diesem Jahr noch mehr um die Taktik als in den Jahren zuvor.

Eine genaue Starterliste gibt es hier

Das gesamte Wochenende ist mit Rennen in Daytona voll gestopft. Das geht schon heute, bzw. die Nacht mit dem Truckrennen los, dass man sich ansehen sollte, denn hier wird noch ein ganzes Stück härter gefahren, als im Cup. Dazu kommt das erste Rennen der ARCA und des Nationwide Cups. Ob der auf nascar.com live übertragen wird, kann ich leider zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Ich poste das aber, sobald ich was höre. Alle andern Nationwide Übertragungen laufen auf ESPN 2, sind also nicht zu sehen.

GP2 Asia – Runde Zwei
Die GP2 Asia startet am Wochenende in Indonesien, genauer gesagt auf dem Kurs von Sentul. Große Änderungen gibt es nicht, außer vielleicht der etwas überraschenden Meldung, dass Andy Soucek seinen Platz bei DPR Racing verloren hat. Grund: er hat für die GP2 Saison bei der Konkurrenz von FMSI unterschrieben. Merkwürdig ist das schon, denn Andy Soucek war in Bahrain ziemlich gut unterwegs. Alle Welt rechnet mit einem erneuten Durchmarsch von Romian Grosjean, der in Frankreich schon als neuer Formel Messias gefeiert wird. Nicht vergessen sollte man auch Bruno Senna, für den dieses Jahr viel auf dem Spiel steht. Gewinnt der die GP2 Meisterschaft nicht, oder wird nicht wenigstens sehr knapp geschlagen, dürften für ihn die Türen in Richtung Formel Eins zugefallen sein. Ich weiß auch nicht so recht, was ich von Senna halten soll. In der britischen F3 Serie war er schwach unterwegs, was aber auch ein wenig am Material lag. Bei seinen bisherigen Rennen in der GP2 war er entweder teuflisch schnell, oder er fuhr nur hinten mit. So etwas ist eigentlich kein besonders gutes Zeichen für einen Fahrer.

Zur Übertragung: Eurosport 2 zeigt den ersten Lauf und bringt einige Wiederholungen, das zweite Rennen wird am Sonntag aber nur als einmalige Aufzeichnung gezeigt!

Ebenfalls unterwegs ist die Speedcarserie, die leider immer noch nicht in Deutschland gezeigt wird. Allerdings kann es sein, dass Starsport (zu finden bei einem p2p TV Programm ihrer Wahl) die Rennen live zeigt. Aufzeichnungen tauchen jedenfalls hier und da im Netz auf. Das Rennen am Wochenende ist für Deutsche deswegen interessant, weil Klaus Ludwig mal wieder hinterm Steuer sitzt.

Und sonst?
Klatschmeldungen jetzt auch im “Racingblog”: Das Seuchenjahr für Ron Dennis scheint noch nicht vorbei zu sein. Wie McLaren mitteilte, haben sich er und seine Frau Lisa Dennis nach 22 Jahren Ehe getrennt. Das war nicht die einzige Trennung im Mercedes Lager – auch Mika und Erja Häkkinen gehen ab sofort getrennte Wege. Irgendwie scheint Motorsport nicht gut fürs Eheleben zu sein.

Na dann, viel Spaß am Wochenende mit dem einzigen NASCAR Sprint Cup Rennen in diesem Jahr, dass man live in einer vernünftigen Qualität sehen kann. Ich hab mich bei Programm auch nur auf die NASCAR und die GP2 konzentriert, da auf MotorsTV weiterhin nur olle Kamellen zu sehen sind.

15.02.2008

LIVE 19:30 Uhr NASCAR Sprint Cup Daytona Training SpeedTV
LIVE 00:00 Uhr NASCAR Daytona Preview SpeedTV

16.02.2008

LIVE 01:30 Uhr NASCAR CTS Daytona Rennen SpeedTV
LIVE 09:30 Uhr GP2 Asia Sepang 1 EURO 2
Aufz. 15:45 Uhr GP2 Asia Sepang 1 EURO 2
LIVE 16:30 Uhr NASCAR Sprint Cup Daytona Training SpeedTV
LIVE 18:00 Uhr NASCAR NW Daytona Rennen EPSN 2/ nascar.com
Aufz. 19:00 Uhr GP2 Asia Sepang 1 EURO 2

17.02.2008

Aufz. 09:30 Uhr NASCAR NW Daytona 300 NASN
Aufz. 11:30 Uhr GP2 Asia Sepang 2 EURO 2
LIVE 20:00 Uhr NASCAR Sprint Cup Daytona Vorberichte Fox
LIVE 21:30 Uhr NASCAR Sprint Cup Daytona 500 Premiere / Fox

18.02.2008

LIVE 02:00 Uhr NASCAR Sprint Cup Victory Lane SpeedTV

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NASCAR Sprint Cup Gatorade Duels 2008

23:41 Uhr: So, damit klinke ich mich mal aus. Nach fünf Stunden brauch ich mal ne Pause.  Eine Übersicht übers Wochenende gibt es morgen. Das Programm am Wochenende ist ziemlich dicht, da auch die GP2 Asia unterwegs ist. Und natürlich das Daytona 500 am Sonntag. Mal sehen, ob ich zum Rennen ein Live-Blogging schaffe, versprechen kann ich das noch nicht.

23:35 Uhr: Das war ein spannendes Duel und der erste Sieg eines Toyotas wird sicher Schlagzeilen machen. Aber die Geschichte des Rennens hat Michael Waltrip geschrieben. Ich habe seit Ewigkeiten keine Teamarbeit gesehen, die so weit ging. Das war schon sehr bewegend zu sehen, wie Michael Waltrip alles getan um Dale Jarrett in die 500 zu bekommen. Er hat wirklich alles gegeben und das, obwohl er selber einen Wagen hatte, mit dem er gewinnen konnte.  Auch dabei ist Davif Reutimann, der über seine Quali-Zeit reinkommt.

Leider nicht dabei: Ken Schrader, Jacques Villeneuve, Partick Carpentier, AJ Allmendinger und Boris Said, um mal ein paar bekannte Fahrer zu nennen.

23:31 Uhr: WOW. Was für ein enges Finish. Damit ist klar: Hamlin gewinnt für Toyota das erste NASCAR Sprint Cup Rennen und Jarrett kann zum 20. Mal in Daytona starten.

23:29 Uhr: Aus dem Nichts kommt John Andretti mit seinen vier neuen Reifen und kassiert Reutiman. Fast hätte er noch Jarrett gepackt, aber beide sind bei den Daytona 500!

Vorne prügeln sich Hamlin, Stewart und Gordon. Hamlin setzt sich durch!!!

23:28 Uhr: Weiter gehts. Letzte Runde. Jarrett ist sicher drin. Vorne alles unklar.

23:17 Uhr: Das Rennen wurde komplett gestoppt damit man die Ölspur wegbekommt.  Ein ziemlich hektisches Rennen. Vorne nicht so, aber es geht halt um die letzten Startplätze. Und da ist es sehr, sehr eng. Ich würde nicht sagen, dass Jarrett das schon sicher hat, selbst wenn Waltrip hinter ihm Kreise fährt. Aber: Jarrett hat keine neuen Reifen, während John Andretti vier neue hat. Und er liegt nur sieben Plätze hinter Jarrett. Im Moment sind alle Waltrip Wagen qualifiziert.

23:15 Uhr: Die Frage ist jetzt – wer kommt rein? Kyle Busch ist drin, Ken Schrader und John Andretti waren drin, Jarrett und Reutiman sind draussen geblieben.  Bei dem engen Feld könnte sich das als Nachteil erweisen.

23:13 Uhr: Carpentier fällt zurück

Oh – Reifenplatzer bei Carpentier. Er rutscht in die Mauer, aber es passiert ihm nichts. GELB! 

Es gibt ein  green/white/checkered. Das wird aber dauern, denn Carpentier hat auch viel Öl verloren.

23:11 Uhr: Meine Güte, Michael Waltrip ist überall. Er schiebt Jarrett und blockt den Rest hinter sich. Sowas hab ich lange nicht mehr gesehen. Noch 4. Weiter Stewart vor Hamlin.

23:10 Uhr: Jetzt ist Carpentier wieder drin. Jarrett weiter ungefährdet.  Jetzt hat sich Mark Martin vorne in Position gebracht und liegt auf Platz drei. Sehr intensives Rennen. Noch sechs Runden.

23:08 Uhr: Noch neun Runden. Jarrett ist weiter drin, Gordon klebt hinter Stewart, aber von hinten hat sich ein großes Paket angesaugt. Jetzt geht es richtig los. Die meisten Wagen rutschen auf den alten Reifen böse rum.

23:05 Uhr: Waltrip ist um Jarrett herum wie ein Jedi-Ritter um die Prinzessin.  Vorne haben sich Busch und Stewart an die Spitze gesetzt. Das riecht nach einem Toyota Sieg.

23:03 Uhr: Jarrett ist den Top 5 und Waltrip hält ihm den Rücken frei. Das ist wirklich unglaubliches Teamwork, was das Waltrip Team da zeigt. So etwas sieht man heutzutage wirklich sehr selten.

23:01 Uhr: Das Rennen um die letzten Startplätze ist extrem eng und die Vergabe ändert sich 16 Runden vor Schluss innerhalb weniger Meter. Man kann nicht ausmachen, wer das Rennen machen wird. Vorne sieht es ruhiger aus, aber auch hier ist das Rennen weitaus enger. Hier dominiert niemand wie Junior im ersten Duel.

23:00 Uhr: Wow, das Gibbs Team nun in voller Mannschafststärke vorne mit dabei. Die haben ein echt schnelles Auto, denn Stewart hat sich spielerisch nach vorne gefahren. Derweil prügeln sich Schrader und Jarrett um den letzten Startplatz. Jetzt schaltet sich auch Reutiman in die Vergabe der Plätze ein. Es wird langsam etwas hektischer gefahren.

22:55 Uhr: Offensichtlich versucht Waltrip Dale Jarrett nach vorne zu schieben, damit der sicher in den Daytona 500 drin ist. Nicht vergessen: es ist der letzte Start von Jarrett bei den 500! Mittlerweile hat er einen Platz sicher. Waltrip bleibt in seiner Nähe und blockt Kenny Schrader ab.

22:52 Uhr: Das gesamte Waltrip Team mit Jarrett, Reutiman und Waltrip hat sich nach hinten fallen lassen und versucht jetzt zusammen nach wieder nach vorne zu kommen. Kann sein, dass die Sprit sparen, denn einige sind wohl ziemlich knapp mit dem Benzin. Weiterhin drin: Carpentier und Schrader. Noch 25Runden.

22:49 Uhr: Restart eines ziemlich gerupften Feldes. Vorne Gordon und Kahne. Waltrip hat man innen verhungern lassen, der ist also ein gutes Stück zurück gefallen. Kyle Busch ist jetzt vorne und läßt Gordon alt aussehen. Der hat richtig viel Power.

22:41 Uhr: Sorry. Der Server macht weiterhin Probleme. Viel ist aber nicht passiert. Dave Blaney (qualifiziert) ist der Motor geplatzt und er hat die Strecke hübsch eingeölt. Das Rennen wurde komplett gestoppt, damit man aufräumen kann. Zurzeit drin sind: Ken Schrader (!) und Patrick Carpentier, der sich unauffällig vorne hält und ein gutes Rennen hinlegt. Vorne geht es extrem eng zwischen Kasey Kahne, Michael Waltrip, Matt Kenseth und Jeff Gordon zu. Das wird noch sehr spannend.  Noch 32 Runden zu fahren.

22:25 Uhr: Nach 18 Runden gehen die meisten an die Box. Die werden mit den Reifen nicht bis zum Ende durch kommen, aber ich vermute mal, dass das nicht die letzte Gelbphase war, auch wenn zwei Bewerber um die letzten zwei Plätze im Rennen nicht mehr dabei sind. Weiterhin erstaunt mich die Pace der Dodge. Selbst Ken Schrader fährt vorne mit. In diesem Rennen scheinen die Ford auch besser aufgelegt zu sein. Kenseth fährt konstant an der Spitze und kann Jeff Gordon in Schach halten. Vom Gibbs Team ist ausser Kyle Busch wenig zu sehen.

22:17 Uhr: Villeneuve wurde von John Andretti überholt und der nahm ihm den Abtrieb. Der Kanadier war eh sehr unruhig unterwegs und verabschiedete sich ins Feld wo er Barret und den Rest aufsammelte. Alle Fahrer scheinen ok zu sein.  Villeneuve und Barret sind damit raus. Franchitti und McMurry sind über Owner Points drin. Die Aufräumarbeiten werden wohl was dauern.

22:15 Uhr: Böser Unfall! Villeneuve, McMurrayStanton Burret, Dario Franchitti sind raus! Harter Aufprall für Franchitti. GELB! 

22:10 Uhr: An die Lackierung von Kyle Busch in den M&M Farben muss ich mich auch erst mal gewöhnen.

22:09 Uhr: Wow. Sehr enges und bisher faires Rennen. Aber man geht nicht single file wie im ersten Rennen, sondern belegt weiter zwei Spuren.

Jeff Burton hat ein Problem – vermutlich wieder Reifen. Burton ist aber eh in den 500.

22:06 Uhr: Zurzeit drin: Villeneuve und Carpentier. Das wird nicht so bleiben. Viele Toyotas in der Gruppe unterwegs, darunter das Gibbs Team und Waltrip. Kann gut den ersten Toyota Sieg im Sprint Cup geben, auch wenn der nicht zu den “offiziellen” Statistiken zählt.

22:03 Uhr: Und los geht es. Waltrip fällt sofort zurück, weil er von Reutiman am Start überrumpelt wurde. Reutiman bekommt aber eine schwarze Flagge wegen Frühstarts. Er muss einmal durch die Box. Hinter beiden geht es ruhig zu. Es ist zwar double file, aber wenig Bewegung. Waltrip am Ende der zweiten Runde vorne.

22:00 Uhr: Noch eine Runde bis zum Start des zweiten Duels. Bei Speed erwartet man ein deutlich hektischeres Rennen, da einige Topfahrer hier noch um den Einzug kämpfen.

21:55 Uhr: Das zweite Rennen ist deutlich hochkarätiger besetzt.  Ich bin gespannt, wie sich Villeneuve schlägt, auch wenn ich seine Chancen eher schlecht einschätze. Aber wenn Kenny Wallace es schaffen kann, dann auch der Kanadier.

01. 55 Michael Waltrip
02. 00 David Reutimann
03. 22 Dave Blaney
04. 28 Travis Kvapil
05. 11 Denny Hamlin
06. 24 Jeff Gordon
07. 10 Patrick Carpentier
08. 20 Tony Stewart
09. 6 David Ragan
10. 17 Matt Kenseth
11. 27 Jacques Villeneuve
12. 8 Mark Martin
13. 38 David Gilliland
14. 44 Dale Jarrett
15. 16 Greg Biffle
16. 26 Jamie McMurray
17. 7 Robby Gordon
18. 9 Kasey Kahne
19. 37 Eric McClure
20. 18 Kyle Busch
21. 29 Kevin Harvick
22. 49 Ken Schrader
23. 40 Dario Franchitti
24. 31 Jeff Burton
25. 34 John Andretti
26. 50 Stanton Barrett
21:48 Uhr: Da bin ich wieder. Mein Server hatte sich wieder mal aufgehangen.  Verpasst habt ihr nichts, das zweite Rennen ist noch nicht losgegangen. Dauert auch noch ein paar Minuten. Noch ein Wort zum ersten Rennen. Schon wieder Junior – das wird den Druck gleichzeitig verteilen, aber auch erhöhen, da jetzt alle darauf warten, dass er auch die 500 gewinnt.

Kenny Wallace hat mich total überrascht, aber wer gönnt es ihm nicht. Und tolles Rennen von Brian Vickers, der wieder mal sein Talent gezeigt hat. Unheimlich, wie schnell der immer wieder vorne war. Leid tut es mir um Boris Said, der ja auch zu den sympathischen Fahrern in der NASCAR gehört. Aber der bekommt seine Chance schon wieder im Sommer auf den Rundstreckenkursen.

21:16 Uhr: JUNIOR SIEGT! Vor Sorenson. Kenny Wallace und Brian Vickers sind in den 500 drin. Wow. Für beide. Vickers war eigentlich schon nach drei Runden raus. Sehr gutes Rennen. Aber auch wieder erstaunlich, wie gut Dale Earnhardt jr. unterwegs war. Sorenson hatte nicht den Hauch einer Chance an ihm vorbei zu kommen, obwohl er in seinem Windschatten hing. Dritter wurde Ryan Newman, vor Casey Mears,  und Carl Edwards, der die Ford-Ehre gerettet hat.

21:16 Uhr: Junior vor Sorenson. Letzte Runde. Vickers wieder drin!

21:15 Uhr: Restart mit nur noch 2 Runden zu fahren.

21:10 Uhr: Das gibt ne kurze Gelbphase, da Saddler nur einen Reifenschaden hatte. Es sollte mit drei Runden zum Schluss weiter gehen. Wallace weiter drin. Uppps. Vickers geht rein, Boris Said ebenso, Allmendinger auch. Wow. Damit müsste Kenny Wallace sicher drin sein. Ich meine: Kenny Wallace! Der sitzt das ganze Jahr nur bei SpeedTV und ist für die gute Stimmung zuständig. Irre. Und ich gönn es ihm.

21:09 Uhr: Sechs Runden. Kenny Wallace vor Vickers und damit sicher drin! Unfassbar.

Saddler in der Mauer, nicht viel passiert, aber wieder ein Reifenschaden! GELB. 

21:07 Uhr: Noch acht Runden.  Montoya ist zurück gefallen. Johnson geht an die Box – Reifenprobleme!

21:05 Uhr: Es wird eng, da vorne. Junior setzt sich wieder an die Spitze, Newman läßt nicht locker, ebenso der erstaunliche Reed Sorenson.

21:03 Uhr: Junior schon wieder dritter.Vorne ein dichtes Paket von ca. 14 Wagen.  Weiterhin Vickers und Wallace in den 500.

21:01Uhr: Kenny Wallace ist wieder in den 500. Vorn wird es hektisch. Johnson gegen Newman, Montoya lauert da hinter.

21:00 Uhr: Johnson, Newman, Montoya und Sorenson lassen Junior innen verhungern, und ziehen vorbei. Vorne ein Paket von acht Wagen, noch 14 Runden.

20:58 Uhr: Weiter erstaunlich schwach unterwegs sind die Ford. Die waren bei Shootout schon schlecht sortiert. Dagegen ist Dodge wieder bei der Musik dabei. Auch schwächer als gedacht sind die Toyota. Aber die besseren Toyota Teams kommen erst in Teil 2 der Duels. Vickers aber weiter drin, jetzt Boris Said in den 500 drin. Das wechselt aber ständig.

20:55 Uhr: Nach den Boxenstopps ist plötzlich Johnson vorne, gefolgt von Junior. Montoya ist vierter, Vickers, der eben noch schlecht aussah, ist siebter und damit beim 500 dabei. Auch dabei: Kenny Wallace. Das wär ja der Hammer, wenn der dabei wäre.

20:52 Uhr: Junior geht rein, und der Rest folgt wie eine Enten-Familie. Mal sehen, wie sich das aufdröselt. So wie es aussieht, liegt Ryan Newman vorne, der aber noch nicht drin war.  Speed berichtet, dass die Reifen bei Junior schon Blasen geworfen hatten. Das kann ja lustig werden, bei den 500.

20:49 Uhr: Pitstops gehen los. Darunter Boris Said. Ein taktischer Zug. Man versucht vorne zu sein, sollte es eine Gelblichtphase in den letzten Runden geben. Interessanter Versuch, aber glaube nicht, dass sich das auszahlt.  Man verliert unter Grün mehr, als wenn man unter Gelb reingeht. Am Ende ist man da, wo man vorher war. Auf der anderen Seite sind die Reifen am Ende nicht so frisch. Mutig.

20:46 Uhr: Halbzeit. Noch ist es ruhig, vor allem vorne. Man spielt Güterzug und fährt hintereinander her. Junior weiter vorne, der Rest hat sich eingerichtet. Hektischer sieht es hinten aus. Vickers schon wieder in der Box, schon wieder ein Reifenproblem.

20:44 Uhr: Montoya liegt auf Platz 10, ist aber eh qualifiziert. Es geht nur um seine Startposition.  Vorne immer noch Junior. Johnson vierter. Beim Red Bull Team sieht es ok aus. Allmendinger ist 12. und gerade drin in den 500, Vickers auf 14 ist raus. Zweiter Qualifikant für die 500 ist Boris Said auf 11.

20:41 Uhr: Elliott Sadler wird mitten in Turn 3 plötzlich langsamer und verursacht fast einen Massencrash. Das war knapp. Er wechselt Reifen und geht wieder raus. Sadler ist aber eh qualifiziert.

20:39 Uhr: Junior weiter vorne, Johnson arbeitet sich langsam nach vorne und ist in den Top 7. Rund ein Drittel der Renndistanz sind absolviert.  Die Fahrer müssen auf jeden Fall einen Boxenstopp einlegen.

20:36 Uhr: Mittlerweile wird single file gefahren. Die Top 10 haben ihre Positionen und man wartet jetzt ab. Weiter hinten geht es etwas härter zu. Junior hat die Führung übernommen.

20:35 Uhr: Mittlerweile ist Dale Junior von ganz hinten nach ganz vorne gefahren. Unheimlich.

20:32 Uhr: Damit ist klar: Busch bekommt die provisional Championsdingens und kann bei den Daytona 500 starten. Dale Jarett und Bill Elliott müssen ihr Rennen gewinnen, wenn sie starten wollen. Im Moment vorne: Reed Sorenson vor dem immer noch erstaunlich schnellen Joe Nemecheck, der für das 500 ja schon qualifiziert ist.

20:31 Uhr: Kurt Busch rollt mit Motorschaden aus!

20:27 Uhr: Restart in Runde 5. Single File. Den double file restart beim Shotout fand ich ja besser. Wenn die single file starten, passiert meist nichts mehr und das Feld zieht sich schneller auseinander. Diesmal nicht, das CoT sorgt dafür, dass man schnell wieder zusammenfindet. Nicht viel Bewegung in den ersten Runden….

20:25 Uhr: Ohwei, auf Speed läuft ein Trailer für die neue “Knight Rider” (ja, genau, DIE “Knight Rider”) Serie. Hasselhoff spielt aber nicht mit. Statt Pontiac Firebird gibt es einen Ford Mustang.

20:22 Uhr: Gelb nach drei Runden. Brian Vickers dreht sich raus, weil er von Boris Said angetippt wird. Nix passiert, Vickers muss nur Reifen wechseln und wird sich als letzter wieder einsortieren.

20:20 Uhr: Yessssss…. los geht’s für 60 Runden.  Vorne versucht sich Ryan Newman an die Spitze zu setzen. Es geht sehr diszipliniert los.  Erst in Turn Drei ist man zu dritt. Erste Runde geht an Joe Nemecheck.

20:19 Uhr: Eine Runde noch, dann geht es los.

20:18 Uhr: Die Motorensache ist großes Thema bei Speed, obwohl es heute überall hieß, dass dies nur eine “Vorsichtsmaßnahme” gewesen sein.  Die Wagen sind jedenfalls in den Einführungsrunden.

20:15 Uhr: Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis es die erste Gelbphase gibt. Wetten werden noch angenommen. Und ob man ein vernünftiges Ende hinbekommt, oder es dauernd kracht.

20:11 Uhr: Darrell Waltrip darf heute mal wieder die grüne Flagge schwenken. Aufs “Boogity” muss man wohl nicht verzichten, denn man hat ihm wieder immer verkabelt.

20:06 Uhr: Neben den Hendrick Wagen müssen auch Tony Stewart und Denny Hamlin wegen eines Motorwechseln nach hinten. Ryan Newman freut sich, denn die standen alle vor ihm.

20:04 Uhr: Die üblichen F-16 nach der Hymne waren heute mal 20 Sekunden zu spät. Kommt ja auch selten vor. Ich hab mich schon immer gefragt, wie die das so genau hinbekommen.

20:00 Uhr: Gleich geht es los. Hier die Starterliste des ersten Rennens. Beide Rennen gehen über 60 Runden und man kann davon ausgehen, dass die Top15 Fahrer sich eher zurückhalten werden, während es im Mittelfeld heftig zur Sache gehen wird:

01. 48 Jimmie Johnson
02. 78 Joe Nemechek
03. 5 Casey Mears
04. 60 Boris Said
05. 88 Dale Earnhardt
06. 83 Brian Vickers
07. 84 A.J. Allmendinger
08. 66 Scott Riggs
09. 12 Ryan Newman
10. 01 Regan Smith
11. 87 Kenny Wallace
12. 70 Jeremy Mayfield
13. 2 Kurt Busch
14. 19 Elliott Sadler
15. 99 Carl Edwards
16. 15 Paul Menard
17. 1 Martin Truex Jr.
18. 41 Reed Sorenson
19. 42 Juan Pablo Montoya
20. 77 Sam Hornish Jr.
21. 07 Clint Bowyer
22. 21 Bill Elliott
23. 43 Bobby Labonte
24. 45 Kyle Petty
25. 09 Sterling Marlin
26. 96 J.J. Yeley
27. 08 Carl Long

19:30 Uhr: Achja, auf nascar.com ist “Trackpass” heute bis zum 16.02 frei geschaltet. Eventuell geht es aber nur mit US-IP. Da poste ich die Tage aber noch was, wie man an so etwas ran kommt. Ich mach mir mal was zu essen, bevor es los geht.

19:16 Uhr: Warm ist es in Florida nicht gerade. Die Kommentatoren haben dicke Jacken an. Man hält sich zurzeit mit Werbung und der Frage über Wasser, wie man denn nun ins Daytona 500 kommt. Achja – die gesamte Hendrick Truppe hat die Motoren gewechselt. Und zwar wirklich alle. Offenbar ein Materialfehler, der bei allen Motoren auftrat, selbst be den Kundenmotoren. Für die Duels bedeutet das, dass die Hendrick Fahrer nach hinten gesetzt werden, Johnson behält aber seine Pole fürs 500.

19:02 Uhr: Haha, SpeedTV hat mit der “Raceday” Übertragung angefangen und versucht die Regeln zu erklären.  “Well, lets keep it simple…” und dann lassen sie die Hälfte weg, weil es zu komplex ist. Vielleicht sollte NASCAR mal an den Regeln feilen, wenn die eh keiner versteht.

18:42 Uhr: Da noch was Zeit ist, kümmere ich mich noch um die restliche Arbeit und melde mich zwischendurch mal wieder.

18:40 Uhr: Leider habe ich kein vernünftiges Live-Plugin für WordPress gefunden. Kollege dogfood hatte mal mit coveritlive rumgespielt, aber das gefällt mir nicht, weil es a) etwas buggy ist und b) die Inhalte dann nicht mehr hier, sondern auf deren Server liegen. Nicht schön, wenn das Plugin wieder raus wirft.

18:35 Uhr: Bis die Duels los gehen,  dauert es noch 90 Minuten, da kann ich die Formel Eins zwischenschieben. Beim letzten Testtag in Jerez, prügelte Heikki Kovalainen den McLaren unter die 1:17er Marke. Genauer gesagt auf 1:17.974, was mal wieder die schnellste Zeit des Jahres ist. Red Bull bestätigte die guten Zeiten von gestern und lag mit Coulthard auf Platz zwei mit 1:18.485. Nakajima im Williams war nur wenig langsamer, und so langsam wird man bei BMW und Renault die Stirn runzeln, angesicht der konstanten Zeiten des Williams. Zumal die Briten auch nicht gerade dafür bekannt sind, im Winter mit Luft im Tank unterwegs zu sein. Weiter im unteren Teil des Klassements bewegt sich Honda. Die konnten zwar etwas zulegen, waren aber immer noch langsamer als Fisichella im Force India. Ein Auge muss man auch auf Torro Rosso haben, die mit dem Vorjahresmodell während der gesamten Woche in den Top Ten waren. Das war es mit den Tests in Jerez, nächste Woche ist man in Barcelona. Richtig spannend wird ab dem 25.02, wenn die letzte Testwoche vor dem ersten Rennen ansteht.

18:27 Uhr: News aus der NASCAR gibt es im Moment keine großen, ausser dass sich die Journalisten darüber wundern, warum die NASCAR Kurt Busch und Tony Stewart für sechs Rennen unter Beobachtung gestellt haben. Das sei ja wohl nun nichts besonderes gewesen, dass sich zwei mal absichtlich in die Tür fahren, und die NASCAR hatte zudem doch auch angekündigt, dass man die Zügel etwas lockerer halten würde.

18:25 Uhr: Schon mal ein “Hallo”, von meiner Seite, verbunden mit der Hoffnung, dass der Stream bei Speed nicht wieder rechtzeitig zum Rennen zusammenbricht.

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Gatorade Duels Vorschau / Testfahrten Jerez

Ok – ich gebe zu, es ist nicht leicht zu verstehen, wer eigentlich warum und wieso aus den Duels rausfliegt und wer weitermachen kann. Bei Sätzen wie diesen schaltet man ja auch gerne ab.

Finishing positions in the Gatorade Duel races will determine starting positions in the Daytona 500. First the front-row qualifiers will be removed from the equation. The remaining eligible highest ranked 35 in car owner points, plus the two highest finishing non-top 35 teams from each Duel and the fastest drivers not among those 35 (by time from Daytona 500 qualifying) or a past champion will make up the field for the Daytona 500.

Ich versuche es trotzdem mal….

Also: Es starten wie üblich 43 Autos. Die Top 35 des letzten Jahres sind sicher drin. Ebenso die beiden Fahrer, die bei der Quali zu den 500 die erste Reihe belegt haben. Das wären Jimmie Johnson und Michael Waltrip. Dazu kommen die Joe Nemechek und David Reutiman, die sich über die Zeit qualifiziert haben. Da Johnson schon in den Top 35 drin ist, zählt also nur die Wagen von Waltrip, Nemechek und Reutiman, macht 38 schon fest qualifizierte. Ab hier wird es kompliziert, denn es gibt einerseits die Wagen außerhalb der Top 35 aber auch die ehemaligen Champions wie Kurt Busch, Dale Jarrett und Bill Elliott. Für die drei gibt es aber nur einen “ehemaligen Champion Startplatz.” Macht 39 Starter. Die restlichen vier Startplätze machen die anderen Wagen unter sich aus, die nicht in den Top 35 gesetzt sind. Das sind immerhin 18 Starter. Dafür gibt es verschiedene Varianten. Dazu muss man wissen: Es gibt die Fahrer, die nicht in den Top 35 des letzten Jahres sind, und die, die praktisch neu antreten, und zur der Gruppe der “Go, or go home” Fahrer gehören. Das sind zwei völlig unterschiedliche Gruppen, die auch unterschiedlich bewertet werden.

Im ersten Duel werden die Startplätze vergeben, die auf der Innenlinie starten. Also die Startreihen 2 bis 20. Im zweiten Rennen dann die Außenlinie. In beiden Rennen gilt: Die beiden schnellsten Fahrer, die nicht in den Top 35 sind erhalten einen Startplatz bei den 500. Aber – hier wird es dann etwas kompliziert, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie einer, der nicht in den Top 35 ist, ins Rennen kommen kann. Beispiel: Jacques Villeneuve. Dem gelang es nicht in der Quali über die Zeit reinzukommen, war aber viertschnellster der nicht Top 35 Fahrer. Er kann sich noch qualifizieren, wenn er a) erster oder zweiter unter den “Go, or go home” Fahrer wird, b) sein Duel gewinnt oder c) Nemechek, Reutiman, Said oder Carpentier die Top 2 innerhalb der Fahrer belegen, die nicht in den Top 35 sind, da er dann über seine Quali-Zeit reinkommt.

Alles klar? Vermutlich nicht, mir geht es nicht anders. Der Einfachheithalber sollte man sich darauf konzentrieren, wer die Duels gewinnt und wer schnellster bei den nicht Top 35 Fahrern ist. Die drei, die sich über die Champion Regel qualifizieren wollen, haben es aber auch nicht leichter. Zum Beispiel ist Dale Jarrett dann qualifiziert, wenn Kurt Busch unter den erten zwei der “Go or go home” Startern ist, da Jarretts Meisteschaft jünger ist, als die von Bill Elliott. Der wiederum kann sich nur dann qualifizieren, wenn er unter den Top 2 der “Go or go home” Fahrer ist.

Ganz schlecht sieht es für die Fahrer aus, die in der Quali weit hinten waren und über keine der genannten Möglichkeiten verfügen, zum Beispiel AJ Allmendinger. Der muss einfach das Rennen gewinnen, sonst ist er raus.

Ich gondel morgen wieder durch die halbe Republik, sollte aber rechtzeitig zu den Duels wieder zu Hause sein um ein wenig Live-Blogging zu machen.

F1 – Red Bull gibt Gas
Bei den heutigen Testfahren in Jerez gab es eine ziemliche Überraschung. Mark Webber im neuen Red Bull mit Batman Verkleidung hinten am Lufteinlass fuhr nicht nur die schnellste Zeit, sondern die schnellste Zeit aller bisherigen Tests in diesem Jahr auf der Strecke. Er durchbrach die 1.19er Schallmauer und landete bei 1.18.628. Das ist mal ein Wort, auch wenn er vermutlich mit viel Luft im Tank unterwegs war. So schnell jedenfalls war bisher noch kein Red Bull und offenbar ist Adrian Newey ein echter Glücksgriff gelungen. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis die anderen Team die Lufthutze nach hinten verlängern. Hinter Webber landeten mal wieder die beiden Williams. Rosberg blieb knapp über der 1.19er Grenze, fuhr aber auf dem Niveau der McLaren von gestern. Die waren heute langsamer unterwegs und haben wohl einige Systemtests gemacht. Die Zeit von Red Bull ist natürlich ein echter Hingucker, und es ist klar zu sehen, dass sich das Team in den letzten Wochen immer weiter gesteigert hat. Allerdings bliebt abzuwarten, wie konstant der RB4 im Renntrimm unterwegs sein wird. Da scheinen McLaren und vor allem Ferrari doch noch einen Schritt voraus zu sein. BMW testete weiter neue Komponenten, weswegen die Zeiten eher bescheiden sindö. Gleiches gilt wohl für Renault, auch wenn auffällt, dass man von denen noch gar nichts gesehen hat. Kann aber sein, dass die nur auf der Suche nach einer perfekten Rennabstimmung sind und schnelle Zeiten nicht wirklich angehen. Weiter hoffnungslos hinten: die Honda. Trotz interessant geformten Heckflügel, der fast eine “W” Form hatte, kommt der neue Honda nicht vom Fleck. Vermutlich hat Ross Brawn die erste Hälfte der Saison schon abgehakt. Es ist aber auch erstaunlich, wie sehr sich der Honda von den anderen Wagen unterscheidet. Die Nase ist fast so hoch, wie vor einigen Jahren bei Sauber, dazu ist sie sehr schmal und wenig nach unten gezogen. Die Seitenkästen sind eckig, die vorderen Radaufhängungen stehen auf Grund der hohen Nase voll im Wind, während sich andere Teams da Verkleidungen haben einfallen lassen.

Und sonst?
- Der kleine Zwischenfall zwischen Tony Stewart und Kurt Busch am vergangenen Wochenende, als die beiden sich gegenseitig in die Kiste gefahren sind, hat beiden zwar keine Strafe eingebracht, aber sie fahren beginnend ab dem Daytona 500 für sechs Rennen unter Bewährung.

- Klaus Ludwig, Tourenwagen-Gott der letzten 30 Jahre, steigt mal wieder ins Auto und macht bei der leider unter Ausschluss der deutschen Öffentlichkeit stattfindenden Speedcarserie mit. Er pilotiert den zweiten Wagen des Phoenix Teams in Indonesien.

- Sehr interessanter Hintergrundartikel über die Probleme der Rennfans, die durch die hohen Spritpreise in den USA entstehen. Naja, hoch. Die Gallone kostet um die drei Dollar, das sind rund 60 Cent für den Liter. Für die USA ist das viel, vor allem wenn man davon ausgeht, dass die Wagen auch das doppelte verbrauchen. Vor allem die Dieselpreise schmerzen die Besitzer von größeren Wohnmobilen, mit denen der Ami an sich gerne unterwegs ist. Dazu kommt, dass die Strecken, die man zurücklegt um zu einem Rennen zu kommen naturgemäß groß sind und Hotels an den Strecken bei Rennveranstaltungen gerne etwas mehr nehmen. Die Ticketpreise sind in den letzten Jahren auf über 100 Dollar hoch geschnellt, die Verpflegung ist auch nicht gerade billig. Hinzu kommt auch die Kreditkrise im Konsumerbereich, der vor allem den klassischen “NASCAR-Dad” aus dem Mittelschicht trifft. Seitens der NASCAR macht man sich nun wirklich ernsthafte Sorgen, das die Fans nicht mehr an die Strecke kommen, weil ihnen schlicht und ergreifend einfach das Geld fehlt.

Im Programm heute: NASCAR on Speed. Die zeigen noch mal die Quali fürs Daytona 500, die bisher nur auf Fox lief und ein wenig von der CTS.

Wer in den Übersicht in den letzten Tagen die Nationwide Serie vermisst hat: die läuft, aus welchen Gründen auch immer, auf ESPN 2.

13.02.2007

LIVE   18:00 Uhr NASCAR Sprint Cup Daytona Training 1 SpeedTV
LIVE   20:00 Uhr NASCAR Sprint Cup Daytona Training 2 SpeedTV
LIVE   22:30 Uhr NASCAR CTS Daytona Training SpeedTV

14.02.2007

LIVE   17:00 Uhr NASCAR CTS Daytona SpeedTV
LIVE   19:00 Uhr NASCAR Preview Daytona SpeedTV
LIVE   20:00 Uhr NASCAR Sprint Cup Daytona Gatorade Duels SpeedTV

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