Archive for Februar, 2008

WTCC Vorschau / Forsythe macht nicht mit / Die Wahrheit

Posted 29 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category TV Programm, WTCC

Update: NASCAR “Race Day” Übertragung am Sonntag auf Speed TV nachgetragen


Am Wochenende startet die WTCC in ihre neue Saison. Viel Neuigkeiten gibt es nicht, denn weder bei den Teams noch beim Reglement hat sich nicht viel verändert. Leider auch nicht beim Programmablauf. Man stückelt die Rennen weiter auf, und hält sie sehr kurz, so das pro Rennen meist nur eine halbe Stunde Rennbetrieb herrscht. Mir gefällt das weiterhin überhaupt nicht, denn kaum haben die Rennen begonnen, sind sie auch schon wieder zu Ende. Das bringt zwar in den ersten Runden etwas mehr Action auf die Strecke, auf der anderen Seite geht die Spannung über Strategie und Rennverlauf flöten. Für eine Weltmeisterschaft würde ich mir ein anderes Konzept wünschen. Da hat die DTM klar die Nase vorn.Dafür ist die Leistungsdichte in der WTCC deutlich höher und der “reverse Grid” beim zweiten Lauf ist sicher auch eine schöne Sache. In diesem Jahr dürfte die Schlacht zwischen BMW, Seat und Chevrolet sehr spannend werden. Bei Seat setzt man voll auf den TDI, der gerade auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken etliche Vorteile bringt. Allerdings hat man die TDI etwas eingebremst, so dass der Vorteil nicht mehr so groß ist. Das ist auch der Grund, warum BMW auf einen Diesel-Einsatz verzichtet. Hier fährt man weiterhin mit dem weiterentwickelten, aber bewährten BMW 320si. Auch bei Chevrolet gibt es in Sachen Auto nichts neues. Der Lancetti wurde überarbeitet, hat aber weiter einen Benziner unter der Haube. Fehlen noch die Privatteams, die entweder mit einem BMW oder Seat an den Start gehen, der Lada und der Honda. Beide sind noch nicht fertig. Während der Lada aber erst in Valencia kommen wird, plant N.Technology den Honda eventuell beim Rennen in Mexiko in vier Wochen an den Start zu bringen. Leider nicht mehr dabei sind die Alfa, die sich komplett aus der Weltmeisterschaft zurück gezogen haben. Die werden mir fehlen.Zum Lada gibt es ein paar Neuigkeiten. Die Wagen, die man einsetzen will, sind nicht gerade taufrisch. Sie stammen aus dem Jahr 2006, als Lada überlegte, werkseitig in die WTCC einzusteigen. Irgendwie konnte man sich aber doch nicht entschließen und verkaufte zwei Wagen an Bears Motorsport, ein russischer Rennstall. Die fummelten noch was am Wagen rum, aber erst in diese Jahr hat sich Lada entschlossen, die Sache noch mal anzugehen. Der Wagen wird gerade homologiert, was etwas Zeit in Anspruch nimmt. Es gibt, außer dem Foto, wenig Details zum Wagen. Angeblich steckt unter der Haube ein Opel (!) Motor, der von Spiess zurecht gemacht wurde. Das war es schon. Wer die Wagen fahren wird ist noch nicht bekannt.

Das Rennen am Wochenende findet auf brasilianischen Strecke von Curitiba statt. Ein nicht uninteressanter Kurs. Die Start/Ziel gerade ist sehr lang, dann folgt eine enge rechts/links, in der sich Feld sortieren muss, was meiner Erinnerung nach noch nie so richtig beim Start geklappt hat. Einer bleibt immer auf der Strecke. Dann geht es eine kurze Gegengerade runter, die in eine etwas engere Rechtskurve und eine weitere sehr weite Rechtskurve mündet, an die sich eine Linkskurve anschliesst. Auf die folgt eine Haarnadelkurve, dann geht es wieder etwas gerade aus durch eine schnelle Links, wieder rechts, kurze Gerade und dann folgt das Prunkstück der Strecke, ein sehr lange, 90 Grad Kurve, die schwer zu nehmen ist. Aber die ist wichtig, denn hier muss man mit viel Schwung raus kommen, damit man auf der Start/Zielgeraden nicht aufgesammelt wird. Ausgerechnet am Ausgang dieser Kurve gibt es null Auslaufzone, was die Sache nicht eben leichter macht.

Wegen der Zeitverschiebung sind die Rennen am Sonntag am späten Nachmittag, bzw. frühen Abend. Genau richtig, um sich für das NASCAR Rennen aufzuwärmen.

ChampCars – Forsythe Racing macht dicht
Etwas überraschend kam gestern die Meldung, dass Forsthye Racing nach dem Rennen in Long Beach den Laden dicht macht. Gerry Forsythe gab als Grund an, dass man keinen Sponsor für die IRL gefunden hat, was die meisten Experten etwas wundert, denn Geldprobleme hatte Forsythe eigentlich nie, und das Team ist mit Paul Tracy gut besetzt. Es gibt nicht wenige, die vermuten, dass Gerry Forsythe als ehemaliger Teilhaber der ChampCars schlichtweg keine Lust auf die IRL und Tony George hat. Dazu passt auch, dass es offensichtlich Forsythe war, an dem am Ende der ganze Merger hing. Kevin Kalkhoven und Paul Gentilozzi hatten schon längst unterschrieben, Forsythe weigerte sich wohl, weil er gegenüber Tony George nicht klein beigeben wollte. Eine reine Eitelkeitssache. Tony George löste das Problem, in dem er ins Flugzeug stieg und zu Forsythe persönlich hinflog. Die beiden hegen eine lang gepflegte Abneigung gegeneinander.

Damit steht Paul Tracy auf der Strasse, der gestern aus allen Wolken fiel, weil er von seimem Chef nicht unterrichtet wurde. Die Stimmung zwischen beiden hatte sich am Ende des letzten Jahres sowieso merklich abgekühlt, als Tracy laut über einen Wechsel in die IRL nachdachte um Forsythe bei den Verhandlungen über einen neuen Vertrag unter Druck zu setzen. Forsythe gab klein bei, nur um jetzt Tracy wenige Wochen vor dem Start der neuen Saison vor die Tür zu setzten. Zwar ist Tracy eine nicht unwichtige Figur in den USA, aber er hat zwei Probleme: er geht auf die 40 zu und hat keine bis wenig Erfahrung in Sachen Oval-Rennen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihn ein großes Team nehmen wird, zu mal er ja auch charakterlich, sagen wir mal, eckig ist. Auf der anderen Seite gehört er immer noch zu den Fahrern, die man auf einem Strassenkurs erst einmal schlagen muss. Ein kleines oder mittleres Team dürfte an ihm noch ein paar Jahre seine Freunde haben, voraus gesetzt, er kommt auf den Ovalen klar.

Und sonst?
- MS-total.com hatte die schöne Idee, die PR-Phrasen der Teamverantwortlichen mal auseinander zu nehmen. Ich hätte da noch ein paar Ergänzungen:

“Das Auto hat im Prinzip eine gute Balance”
-> “Die Kiste liegt überall gleich schlecht”

“Wir sollten gut aufgestellt sein”
-> “Mehr kann man aus dem Wagen nicht rausholen, und wir hoffen inständig, dass es den anderen auch so geht.”

“Der Wagen fühlt sich gut an”
-> “Keine Ahnung, warum wir so langsam sind.”

“Wir hatten ein paar gute Ideen über den Winter”
-> “Ich hab zufällig eine CD mit internen Daten von XXX auf der Flughafen-Toilette in Mailand gefunden.”

“Wir sind zufrieden und das neue Aero-Paket kommt ja erst noch.”
-> “Der Wagen ist eine Katastrophe, wir bauen jetzt alles noch mal um.”

“Der Wagen ist nervöser als letztes Jahr, aber sehr schnell”
-> “Der Wagen benimmt sich wie der Chihuahua von Paris Hilton auf Speed. Ich hab in jeder Kurve Angst um mein Leben”

“Wir sind alle hoch motiviert”.
-> “Der Vorstand hat den Teamchef zusammen geschissen und der brüllt uns jetzt mit hochrotem Kopf jeden Morgen an.”

“Podiumsplätze sollten auf jeden Fall drin sein.”
-> “Wenn die anderen vier Teams vor uns Probleme haben, es regnet und unsere Fahrer nicht wie üblich auf der ersten Pfütze rauskegeln, könnten wir, wenn das Rennen rechtzeitig abgebrochen wird, auch mal auf Platz vier landen.”

“Beim Reifenabrieb sehen wir sehr gut aus”
-> “Das Auto ist so lahm, dass sich noch nicht mal die Reifen abnutzen.”

“Wir hatten kleine Probleme in der Peripherie des Motors.”
-> “Uns sind dauernd die Kolben um die Ohren geflogen.”

“Ich habe einen Vertrag”
-> “Es redet keiner mehr mit mir im Team, der Teamchef verschiebt meine Mails in den “Spam-Ordner”, geht nicht mehr ans Telefon und hat die Schlösser vom Motorhome auswechseln lassen.”

“Ich gehe davon aus auch im nächsten Jahr in der Formel Eins zu sein.” ->
“Ich hab keine Ahnung, was mein Manager da eigentlich macht und rede mal mit Force India ob die noch einen Testfahrer brauchen.”

“Wir wissen wo die Probleme liegen und sie können sicher sein, dass wir sehr hart daran arbeiten, so wie wir immer daran arbeiten, wir hatten schon andere Probleme in den letzten Jahren und die haben wir auch erfolgreich gelöst denn wir gehören nicht zu denen, die einfach den Kopf in den Sand stecken.”
-> “Ich heiße Norbert Haug und hätte jetzt gerne sehr viel Bier, damit ich den Mist, den Ron Dennis verbricht, emotional aushalten kann.”

Nicht vergessen, die Daten fürs TV-Programm von heute, finden sich im Eintrag von gestern. Ich werde das NASCAR Rennen am Sonntag live begleiten. Beim NW Rennen bin ich im Chat.

01.03.2008

Aufz. 12:10 Uhr V8 Supercars Adelaide MotorsTV
Aufz. 12:15 Uhr WTCC Vorschau 2008 Euro 2
LIVE 18:00 Uhr NASCAR NW Las Vegas Quali SpeedTV
LIVE 19:00 Uhr WTCC Curitiba Quali Euro
LIVE 19:30 Uhr NASCAR SC Las Vegas Training SpeedTV
LIVE 20:30 Uhr NASCAR SC Las Vegas Training SpeedTV
Aufz. 21:00 Uhr ARCA Nashville 2007 MotorsTV
LIVE 22:30 Uhr NASCAR NW Las Vegas 300 nascar.com

02.03.2008

Aufz. 10:00 Uhr NASCAR NW Las Vegas 300 NASN
LIVE 13:00 Uhr WTCC Curitiba Warm up Euro 2
Aufz. 17:00 Uhr ARCA Nashville 2007 MotorsTV
LIVE 17:00 Uhr WTCC Curitiba 1. Lauf Euro
Aufz. 18:40 Uhr V8 Supercars Adelaide MotorsTV
LIVE 19:30 Uhr NASCAR Race Day Las Vegas SpeedTV
LIVE 20:00 Uhr WTCC Curitiba 2. Lauf Euro
LIVE 21:30 Uhr NASCAR SC Las Vegas 400 FOX Start ca. 22.30 Uhr

NASCAR Rennen Las Vegas 2008

Posted 28 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category Motorsport, NASCAR, TV Programm, Toyota

Am Wochenende startet der Sprint Cup und die Nationwide Serie in Las Vegas. CTS machen Pause. Las Vegas ist ein 1.5 Meilen Oval, dass aber über knackige 20 Grad Banking verfügt. Außerdem ist es fast ein Trioval, weil die Start/Zielgerade gebogen ist und selbst über 9 Grad Überhöhung verfügt. Mit anderen Worten: Las Vegas ist ein sehr schnelles Oval, das aber auch auf die Bremsen geht, weil die Kurven recht eng sind. Kritisch ist der Ausgang von Turn zwei, also der Ausgang bevor es auf die Gegengrade geht. Man kommt mit viel Schwung aus der Kurve raus und muss schauen, dass man nah an die Mauer kommt. Hier braucht man jede Menge Abtrieb, aber auch einen sehr gut dosierbaren Motor, damit man nicht plötzlich in der Wand klebt. Wenn es kracht, dann hier. Nicht unkritisch ist der Eingang zu Turn 1, weil man hier mit mächtig viel Geschwindigkeit ankommt. Zum einen muss sich das Feld hier sortieren, da man nicht wie in Fontana zu viert in die Kurve reingehen kann, zum anderen kommt man schnell ins Rutschen, wenn man die Kurve zu schnell nimmt. Ein Alptraum mit abbauenden Reifen.

Der Kurs ist bekannt dafür, dass er im Laufe eines Wochenendes jede Menge Grip aufbaut. Und je länger das Rennen dauert, desto eher kann man schon mal versuchen mit nur zwei neuen Reifen auf der rechten Seite rauszugehen. Vor allem in den letzten Runden könnte diese Strategie einige Leute nach vorne spülen. Sprit ist wie immer ebenfalls so eine Sache, aber die Rennen in Las Vegas sind selten lange unter grün. Gerade gegen Ende kracht es häufiger, weswegen die Strategie in dem Bereich keine große Rolle spielt. Aber wegen der erhöhten Crashgefahr gegen Ende des Rennens, will man zu dem Zeitpunkt nicht unbedingt in der Mitte des Pulks stecken. Die Position im Rennen ist extrem wichtig, will man am Ende gewinnen. Aber auch vorne sieht es nicht unbedingt sicherer aus. Weil der Kurs etwas kürzer ist, gibt es mehr Überrundungen, vor allem, wenn das Rennen lange unter grün ist. Überrundungen sind immer so eine Sache, wenn der Gegner nicht die untere Linie frei gibt und man oben aus Turn 2 rauskommt.

Das Rennen im letzten Jahr war einigermaßen ok, auch wenn Jimmie Johnson und die Hendrick Truppe es ziemlich dominiert hat. Es ist davon ausgehen, dass das auch dieses Jahr nicht anders aussehen wird, und Junior hat theoretisch hier eine echte Chance auf seinen ersten richtigen Cup Sieg seit Richmond 2006. Nach dem Auftritt der Roush/Fenway Mannschaft, sollte man auch die auf der Rechnung haben. Die Toyota sehe ich nicht so weit an der Spitze. Gibbs Racing könnte vorne mit dabei sein, der Rest wird vermutlich weiter nach hinten verschwinden. Auch wenn auf dem Kurs jede Menge Leistung gefragt ist, ist es vor allem das Drehmoment, was eine Rolle spielt. Und bei der Leistungsentwicklung hat Toyota nach meiner Beobachtung wohl noch ein paar Nachteile gegenüber den Chevys. Insgesamt wird das Rennen etwas hektischer, weil man “nur” 400 Meilen statt 500 unterwegs ist.

Man kann also die üblichen Verdächtigen im Auge behalten. Johnson, Gordon, Earnhardt, Kyle Busch, Hamlin, Stewart, aber auch unbedingt Edwards, Kenseth, Kahne, Kurt Busch und eventuell Montoya. Gespannt bin ich, ob RCR seine Mini-Krise überwinden kann. Bisher haben die in 08 nichts gerissen und das Oval in Las Vegas war in den letzten Jahre auch nicht unbedingt ihr Pflaster. In den letzten Jahren hat entweder Johnson gewonnen (07, 06, 05) oder Kenseth (04, 03). Von RCR hat man da wenig gesehen.

Das Wetter ist an diesem Wochenende kein Thema. Es sieht fantastisch aus. 20 Grad, blauer Himmel. Besser kann es nicht sein. Nicht vergessen: Las Vegas liegt in der gleichen Zeitzone wie L.A., also neun Stunden zurück. Deswegen ist alles ein wenig später als sonst.

Und sonst?
- WTCC Vorschau gibt es morgen.

- Im April werden die F1 Teams bei den Tests in Barcelona wieder mal die Slicks ausprobieren. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Rillenreifen 2009 verschwinden sollen.

- Beim NASCAR Hauptsponsor “Sprint” hängt der Haussegen schief. Man hat im letzten Jahr die unfassbare Summe von 19,6 Milliarden Euro Verlust gemacht. Gründe: Die Kunden laufen weg und man hat Nextel zu einem viel zu hohen Preis übernommen. Die Firma ist deutlich weniger wert, als es den Anschein hatte. Seit dem letzten Jahr ist die Aktie von Sprint um über 50% abgestürzt. Der Konzern hat allerdings versichert, dass man das Sponsoring der Serie fortführen will.

- Eurosport 2 zeigt morgen eine Aufzeichnung von Felippe Massas Einladungs Kartrennen für Champions.

29.02.2008

Aufz. 14:15 Uhr A1 GP Durban Premiere
Aufz. 14:30 Uhr WTCC Saison 2007 Euro 2
Aufz. 17:00 Uhr Kart Felippe Massas Kart Challange Euro 2
LIVE 19:30 Uhr NASCAR NW Las Vegas Training SpeedTV
LIVE 21:00 Uhr NASCAR SC Las Vegas Training SpeedTV
Aufz. 21:50 Uhr V8 Supercars Adelaide MotorsTV
LIVE 22:30 Uhr NASCAR NW Las Vegas Training SpeedTV
LIVE 00:30 Uhr NASCAR SC Las Vegas Quali SpeedTV

IRL Pressekonferenz

Posted 27 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category ChampCar, IRL, Motorsport

Das war also die Pressekonferenz. Mal sehen ob noch mehr Infos im Laufe des Abends zusammen kommen, wenn die Einzelinterviews durch sind. Klar ist: es gibt nur noch eine Serie, es wird über 22 Wagen geben und Tony George hat gewonnen, denn er herrscht jetzt alleine über den US-Monoposto Sport. Die ChampCars hören auf zu existieren.

19:18 Uhr: Naja, soooo viel Neuigkeiten gibt es nicht. Ich fass mal zusammen:

1. Man hat ein Problem mit der Menge an Ersatzteilen. Dallara produziert seit drei Wochen neue Chassis, aber man wird erst im Juni soweit sein, dass alle Teams auch genügend Chassis haben. Das ist ein Problem, denn wenn man ein Chassis zerbröselt, steht man schlecht da. Motorenseitig gibt es von Honda keine Probleme, Reifen sind ebenfalls kein Problem

2. Die ChampCar Serie kommt aus dem Deal mit dem Veranstalter in Long Beach nicht raus und muss ein “Abschiedsrennen” geben. Die IRL Teams werden am Tag vorher in Montegi an den Start gehen. Es wurde nicht gesagt, wie das Punktemäßig gemacht wird. Zählen beide Rennen gleich? Oder sind beide Rennen “No-Points”, also außerhalb der Meisterschaft?

3. Die Atlantic Serie wird weiter geführt.

4. Es gab am Montag ein Einladungsmeeting für die CC Teams, bei dem alle, auch Minardi USA, dabei waren. Alle sollen sich für einen Wechsel ausgesprochen haben.

5. Es werden in dieser Saison fast alle Rennen des CC Kalenders nicht gefahren. Ausnahme Edmonton.  Surfer Paradies ist unsicher, weil das Rennen am Schluss der Saison wäre, der Kurs in Chicago aber die Rechte am Saisonfinale hält. Man arbeitet dran

6. Die Frage, ob Kevin Kalkhoven in Zukunft auch in der IRL was zu sagen hat, haben beide nicht beantwortet.

7. Alle Rekorde und Siege der CC werden der IRL Historie hinzugefügt.

8. Ab 2009 soll es 20 Rennen pro Saison geben. 10 davon auf Ovalen. Die Saison soll verlängert werden und nicht schon im September enden.

19:17 Uhr: PK beendet.  Es gibt noch einige offene Fragen. Dazu gleich noch was.

19:16 Uhr: Ah, jetzt kommt es raus. Kalkhoven hat Tony George im letzten Herbst angerufen. Und seit dem sitzt man auch zusammen. Man habe realisiert, dass es so nicht weiter gehen könnte, und deswegen den Kontakt gesucht.

19:14 Uhr: Dallara wurde schon Ende Januar darüber informiert, dass man neue Chassis benötigen würde. Interessant, offenbar war man sich schon etwas länger grundsätzlich einig.

19:13 Uhr: Kalkhoven sieht müde aus. Er wies zu Beginn der PK aber auch daraufhin, dass er am Vorabend mit Jimmie Vasser unterwegs war und froh ist, lebend an der PK teilnehmen zu können.

19:11 Uhr: Tony George freut sich besonders auf das 100jährige Jubiläum des Indy 500 mit einer gemeinsamen Serie.

19:10 Uhr: Die IRL wird auch Leute aus dem Sicherheitsbereich (Ärzte usw) aus der CC übernehmen.

19:08 Uhr:  Frage nach den kanadischen Rennen. Antwort George: Toronto hatte ein Problem mit dem IRL Kalender. Montreal und die anderen Rennen sind noch unklar, aber fallen vermutlich raus, so wie sich George anhört, der sehr reserviert auf solche Fragen antwortet.

19:04 Uhr: Die Atlantic Serie wird weiterlaufen. Es wird 12 Rennen geben.  Damit gibt es neben der IndyPro Serie zwei Nachwuchsserien. Cosworth ist nicht gefährdet und wird weiter machen.

19:02 Uhr: Viele Fragen zum Kalender 2009. Es ist schwer für die IRL alle Strecken unterzubringen, weil man als IRL selber langfristige Verträge hat.

19:01 Uhr: Der Fans sei im Moment im Zentrum des Interesses der Serie.

18:58 Uhr: Es wird Änderungen geben. Man denkt über Turbo-Antriebe und alternative Treibstoffe nach. Das wird aber erst in zwei Jahren aktuell.

18:56 Uhr: George sagt, dass man vermutlich mehr Rundstreckenkurse einbauen will. Bei 20 Rennen sieht er 10 Ovalrennen. Der Rest Rundstrecke und Stadtkurse. Er würde auch mehr Ovale nehmen, aber es gäbe keine mehr, auf denen die Veranstalter Interesse an der IRL hätten.

18:55 Uhr: Auf 2009 angesprochen, sagt Tony George, dass man den Kalender neu angehen wird.  Es sei aber noch zu früh etwas zu sagen, außer, dass die Off-Season im Moment zu lang sei. 20 Rennen sei etwas, was er sich vorstellen kann.

18:53 Uhr: Die Teams werden sich alte und neue Chassis teilen. Ab Sommer soll Dallara dann genügend Chassis haben.

18:52 Uhr: Mein Server spinnt mal wieder. Kalkhoven hofft auf ein volles Starterfeld in Long Beach.

18:49 Uhr: Kalkhoven geht auf die Fans ein, und hofft, dass auch diese sich jetzt wieder zusammenschließen.

18:48 Uhr: Die bisherige Historie (im Sinne von Siegen und Punkten) werden von der IRL eingegliedert

18:47 Uhr: Alle IRL Teams wollen den CC Teams beim Einstieg helfen, auch technisch. Man übernimmt quasi “Patenschafte” für die CC Teams.

18:45 Uhr: Alle CC Teams werden in die IRL wechseln. Sagt Tony George. Von Minardi USA habe ich in der Richtung aber noch nichts gehört.

18:43 Uhr: In Long Beach werden die ChampCars ein letztes Mal starten. Edmont und Surfer Paradies sind im Kalender. Die IRL wird am Long Beach Wochenende in Montegi starten.

18:42 Uhr: Jedes Team, dass ein vernünftiges Budget mitbringt, bekommt zwei Chassis und die Honda Motoren. Die CC Teams werden auch am neuen Preisgeldsystem teilhaben.

18:41 Uhr: Die Teamowner werden vorgestellt, dann die Fahrer. Es sind wohl über 20 Piloten da.  Kein Wort zu Long Beach, ich hoffe das klärt sich noch.

18:39 Uhr: Habe ich das richtig verstanden? Die Champ Cars fahren noch mal in Long Beach dieses Jahr?

18:38 Uhr: Kevin Kalkhoven zeigt sich erfreut. Er sagt, man habe seit vier Jahren Kontakt in Sachen Zusammenschluss. Der Merger sei kein automatischer Coupon für einen Erfolg in den nächsten Jahren. Das Potenzial sei aber da. Kalkhoven wird mit einem eigenen Team in der IRL starten.

18:37 Uhr: Er habe den ganzen Winter überlegt, wie er die CC Teams in die IRL integrieren kann. Mehr sagt er zum Ablauf im Moment nicht.

18:35 Uhr: Tony George bestätigt noch mal den Zusammenschluss. Er blickt zurück auf die letzte Jahre. Er habe sich Ende 2007 gefragt, ob es eine Zusammenarbeit geben könne. Er sagt, dass die ChampCar Leute auf ihn zugekommen seien. (Ende 2007)

18:33 Uhr: So, jetzt geht es richtig los. Honda und Bridgestone Motorsport Chefs sind auch da.

18:31 Uhr: Die Bühne ist rappelvoll mit allen Fahrern und Teamownern. Kalkhoven und Tony Goerge kommen auf die Bühne und geben sich erst einmal publikums wirksam die Hand.

McLaren – Gerüchte / F1 Test Barcelona / Fontana vor Umbau?

Posted 27 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category DTM, F1, Mercedes, Motorsport, NASCAR, TV Programm, Toyota, V8 Supercars, WTCC

Ab 18:30 Uhr gibt es bei SpeedTV die Pressekonferenz zum IRL/ChampCar Merger. Ich schreib das wichtigste in einen eigenen Eintrag, so bald die PK läuft!

Gestern berichtete die spanische Zeitung “Marca” das Ron Dennis nicht mehr Teamchef von McLaren sein soll. Angeblich habe Mercedes ihn rausgeworfen. Die Meldung ist in der Form Quatsch, weil man Dennis als Anteilseigner der McLaren Group zwar theoretisch von seinen Aufgaben entbinden kann, rauswerfen kann man ihn aber nicht. Mercedes dementierte die Meldung heute auch umgehend, aber viele Zeitungen brachten es trotzdem in ihren Online-Ausgaben.

Aber – wo Rauch ist, da ist meist auch Feuer. In dem Zusammenhang sei noch mal daran erinnert, dass die “Auto, Motor und Sport” seit einigen Monaten immer mal wieder Hinweise fallen lässt, dass Mercedes die McLaren Group, zu der auch der Rennstall gehört, komplett übernehmen will. Und dem Blatt sagt man ja 1A Kontakte nach Stuttgart nach, was sicher auch damit zu tun hat, dass man a)Verlagsseitig um die Ecke sitzt und b) Norbert Haug früher der Motorsport Korrespondent für die AMS war. Es gab im Winter Gerüchte, dass der Deal schon längst unter Dach und Fach ist. Man habe bisher nur deswegen nichts gesagt, weil man den Saisonstart in Australien dafür nutzen möchte, damit man auch den nötigen Presserummel hat. Bestätigt ist aber auch in diesem Fall nichts.

Zwei Dinge sollte man aber nicht vergessen. In die letztjährige Spionageaffäre war Mercedes selber offenbar nicht involviert. Man wusste wohl vom Informationsfluss, wurde aber erst spät, vermutlich Ende Mai, Anfang Juni, komplett informiert. Die Handhabung der Sache durch Ron Dennis hat den Schwabe wohl nicht gefallen. Dazu kommt, dass Alonso eigentlich die Nummer Eins von Mercedes war. Der zweifache Weltmeister ist nicht nur ins Team gekommen, weil er schnell Autofahren kann, sondern weil er ein weltweiter Sympathie- und Werbeträger ist. Einen Alonso kann man in Chile, in Australien und in Japan vermarkten. Einen Hamilton (noch) nicht. Mercedes hätte es deutlich lieber gesehen, wenn man Alonso bevorzugt hätte, aber Dennis hat offenbar andere Pläne gehabt.

So richtig happy ist man bei Mercedes mit Ron Dennis im letzten Jahr nicht gewesen und der Verlust des sicher geglaubten Fahrertitels machte die Sache auch nicht besser. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass da mehr Feuer unterm Dach ist, als man von außen sieht und eine Ablösung von Ron Dennis als Teamchef, in dem man ihn in eine andere Position “weglobt” ist durchaus möglich. Dafür müsste Mercedes wohl den Laden zwar komplett übernehmen, aber auch hier gibt es das positive Beispiel durch BMW, die alleine offenbar besser unterwegs sind, als in den Jahren mit Williams. Und BMW ist ein direkter Konkurrent der Daimler AG auf dem gesamten Weltmarkt.

F1 – Test Barcelona
Die erstaunlichste Meldung kommt heute aus Spanien. Nicht, dass es ungewöhnlich wäre, das Jarno Trulli mal die schnellste Runde in einem Toyota hinlegt, während die anderen Team offensichtlich mit anderen Dingen beschäftigt sind. Aber das er mit 1:20:081 min die schnellste Zeit hinlegte, die jemals ein 2008er Wagen in Barcelona gefahren ist, ist dann schon eine Überaschung. Zum Vergleich: die Pole-Zeit aus dem letzten Jahr lag bei 1:21:421 min. Das war zwar mit Sprit für 20 Runden, und dementsprechend langsam, aber das ist schon ein Wort. Nun war der Toyota schon immer mal bei den Tests schnell unterwegs, das muss also nichts heißen, aber man muss so eine Zeit auch erst einmal fahren können. Sollte der Toyota doch besser sein, als gedacht? Schwer zu sagen, da Timo Glock zwei Sekunden langsamer als Trulli war. Vermutlich wollte Toyota mal ausprobieren, was so geht.
Ansonsten halten sich die Teams in Sachen Zeiten weiter vornehm zurück. Wenn man sich die Zeiten anschaut, sind die schnellsten Runden wohl mit neuen Reifen und im Renntrimm gefahren worden. Auffällig ist aber hier, dass die neuen Autos allesamt schneller sind, als im letzten Jahr. Ein ganzer Pulk von Fahrzeugen fuhr Zeiten um 1:21 min herum, darunter Red Bull, Williams und Renault. In dem Bereich lagen heute auch Ferrari und McLaren, die aber beide wohl nicht auf gute Zeiten aus waren. Sorgenkind ist weiterhin Honda, die überhaupt nicht aus den Kräutern kommen. Die besten Zeiten der Japaner in dieser Woche waren immer noch 2.5 Sekunden langsamer, als das was die anderen vorne so fahren. Darüber freut sich Force India, die bisher immer vor Honda platziert waren und glauben, dass man das Potenzial des Wagens noch nicht ausgeschöpft hat.

Fontana soll Superspeedway werden (vielleicht, hoffentlich)
Michael Waltrip hat vorgeschlagen, den langweiligen Kurs in Fontana zu einem Superspeedway umzubauen. Die Idee äußerte er gegenüber ESPN. Und das ist ja mal eine brilliante Idee. Man müsste nur die Steilkurven auf über 30 Grad Banking ausbauen, und schon hat man ein knackiges und sehr, sehr breites Superspeedway, auf dem mit Restrictor Plates gefahren werden kann. Den Veranstaltern ist auch klar, dass der Kurs eine Katastrophe ist. Es ist ja nicht so, dass die NASCAR in Kalifornien keinen Menschen interessiert. Immerhin leben im Großraum L.A. knapp 17.5 Millionen Menschen, da werden sich wohl mal 120.000 an zwei Wochenenden für die NASCAR interessieren. Gut, dieses Wochenende war das Wetter nicht so doll, aber wenn selbst halte Haudegen bei ESPN sagen, dass Rennen am letzten Wochenende sei eines der besseren in Fontana gewesen, kann man sich vorstellen, wie die sonst aussehen. (Ich vergesse sie immer möglichst schnell). Der Umbau ist nicht so kompliziert und es kann sowieso sein, dass die Kurven in Fontana komplett neu aufgebaut werden müssen. Am Wochenende konnte man nicht nur wegen des Regens nicht fahren, sondern auch deswegen nicht, weil sich Grundwasser immer wieder durch die Asphaltdecke drückte. Sollte man die Strecke sowieso neu asphaltieren und abdichten müssen, könnte man auch gleich alles umbauen. Die 10 Millionen Dollar die das kosten soll, sind wohl nicht das Problem. Man kann den Veranstalter wohl gut zureden, dass er das macht. Die Frage für ihn ist nur: wann? Denn entweder muss er das in diesem Jahr machen, denn in der Winterpause des NASCAR wird es wegen des Wetters nicht gehen, oder man muss bis 2009 warten.

Und sonst?
Nach dem tragischen Tod von Ashley Cooper in der kleinen V8 Supercars Klasse am letzten Wochenende, hat in der australischen Motorsportszene eine Diskussion eingesetzt, wie sicher die Wagen eigentlich sind. Zur Erinnerung: die Wagen sind mehr oder weniger Einheitschassis, alle Sicherheitsbestimmungen werden vorgeschrieben. Das Problem ist auch nicht ein Überschlag oder Frontalzusammenstoss. Davon hat es in den letzten Jahren immer wieder welche gegeben, die alle glimpflich abgelaufen sind. Das Problem liegt wohl im Seitenaufprallschutz, der bei den V8 Supercars offenbar nicht ausreichend ist. Sonst hätte Cooper der mit neustem HANS System ausgestattet war, den Aufprall wohl überlebt. Plakativer ausgedrückt: Hätte Tom Kristensen bei seinem Unfall im letzten Jahr in Hockenheim in einem V8 Supercar gesessen, wäre die Wahrscheinlichkeit groß gewesen, dass er den Unfall nicht überlebt hätte. Der Schock sitzt in Australien tief und man überlegt, die gesamte Rennwagen Philosophie der Serie in Frage stellen. Bisher wurden die Wagen quasi vom Fließband weggenommen um aus ihnen einen Rennwagen zu bauen. Jetzt überlegt man, analog zur DTM oder zur Japan GT, die V8 Supercars zu einer Art Silhouetten-Serie umzuwandeln. Also eine Serienfahrzeugkarosse und darunter ein reinrassiger Rennwagen.

- Laut MS-total, will das russische Team, dass die Ladas in der WTCC einsetzt, zum Start der Europa Saison in Valencia an den Start gehen.

28.02.2008

Aufz. 17:00 Uhr ARCA Pocono 2007 MotorsTV
Aufz. 22:00 Uhr WTCC Saison 2007 Euro 2

NASCAR Sprint Cup Fontana Analyse / F1 Test Barcelona / Diverses

Posted 26 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category F1, Mercedes, Motorsport, NASCAR, TV Programm, WTCC

Da hat die NASCAR also ganz schnell wieder der Alltag eingeholt. Nach den recht guten Rennen in Daytona erwartete die NASCAR Gemeinde ein Wochenende zum Vergessen. Schuld war einerseits das Wetter, andererseits aber auch der schreckliche Kurs in Fontana. Und ehrlich gesagt bin ich unentschieden, was beiden Dingen mehr dazu geführt hat, dass sowohl das Cup wie auch das NW Rennen bestenfalls als mau bezeichnen kann.

Dass fast drei komplette Tage “rained out” waren, ist eine Seltenheit, gerade in Kalifornien, wo man doch eigentlich Sonnenschein erwarten würde. Aber es war schon Mitte letzter Woche klar, dass das Wetter nicht gut sein würde. Ich verstehe nicht, warum die NASCAR dann den Ablaufplan nicht so umkrempelt, dass zumindest die Cup Teams mehr Zeit haben, ihre Wagen einzustellen. Da hätte man vielleicht was machen können, auch wenn das Zeitfenster sehr eng war. Aber die Cup Rennen ziehen nun mal die Menschen an den Fernseher. So sehr ich die CTS und die NW Serie schätze – Geld bringt der Sprint Cup. Von der Seite betrachtet war es richtig, am Sonntag bis Montagmorgen 08.00 Uhr deutscher Zeit (!) mit der Entscheidung zu warten, das Rennen komplett abzusagen. Auf der anderen Seite wusste man, dass der Regen bleiben würde und Zuschauern wie Teams einen fast 12 stündigen Marathon zuzumuten, in dem eigentlich nichts passierte, ist dann vielleicht etwas zu viel.

Die mangelnde Trainingszeit führte dann auch dazu, dass alle Teams massive Probleme mit dem Wagen hatte. Sicher – auch im Cup wird mit Simulationen vor einem Rennen gearbeitet, aber das machen nicht alle Teams und es bringt auch kein endgültiges Setup. Erschwerend kam hinzu, dass man, außerhalb der Tests, zum ersten Mal mit dem CoT im Renntrimm auf der Strecke unterwegs war. Eine Abstimmung war offenbar reine Glücksache, wie man an den sehr unterschiedlichen Ergebnissen der Teams sehen konnte. Einzig das Hendrick Team hatte sich offenbar abgesprochen, denn Johnson und Gordon waren relativ gleich schnell unterwegs. Deren Zeiten wurden auch von Dale Earnhardt jr. gefahren, aber beim Restart am Montag lag der schon 41 Runden zurück, weil er bei einem Unfall unverschuldet ausgerechnet von seinem Teamkollegen Casey Mears abgeschossen wurde.

Ob sich das Rennen anders entwickelt hätte, wenn die Teams mehr Testzeit gehabt hätten? Schwer zu sagen, denn der Kurs in Fontana gehört zu den schlimmsten, die die NASCAR im Angebot hat. Die zwei Meilen im Oval gehen ja noch, aber nur 14 Grad Überhöhung killen den Kurs. Natürlich – Indianapolis hat noch weniger Banking (9 Grad) aber hier sind die Kurven dann auch enger, so dass sich Indy fast wie eine Rundstrecke fährt. Fontana ist nicht Fleisch, nicht Fisch und bei jedem Rennen zieht sich das Feld kilometerweit auseinander. Da half dann das CoT mit seiner Standard Aerodynamik auch nicht weiter und bei der NWS sah es nicht besser aus.

Das am Ende im Cup Rennen Carl Edwards gewann, hat mich ehrlich gesagt überrascht. Ford war in Daytona in keiner guten Verfassung und wegen der hohen Geschwindigkeiten in Fontana hatte ich nicht erwartet, dass sich das ändern würde. Allerdings: Edwards war auch der einzige Ford, der ernsthaft vorne dabei war. Matt Kenseth kam am Ende auf einen sehr guten fünften Platz, aber dahinter wurde es dann schon duster. Aber Toyota ging es nicht besser. Ohne Kyle Busch, der wie immer hart an der Grenze unterwegs war, wäre Gibbs Racing kaum aufgefallen, da sich Tony Stewart am unteren Ende der Top 10 aufhielt und Danny Hamlin schon am Sonntag rausgerutscht war. Ganz schlecht lief es für Dodge, die weit von der Performance aus Daytona entfernt waren. Aber dort hatte man schon vor dem Rennen gewußt, dass man wenig würde reissen können. Kasey Kahne zeigte sich nach dem Rennen sogar angenehm überrascht, dass er lange in der Spitzengruppe dabei war.

Man kann noch wenig dazu sagen, wie die Performance der einzelnen Teams insgesamt einzuschätzen ist. Hendrick Motorsport ist stark, ebenso Gibbs. Dahinter wird es eng. In den nächsten drei Wochen folgen mit den Kursen in Las Vegas, Atlanta und Bristol Strecken, die ziemlich unterschiedlich sind. Danach wird man mehr sagen können.

F1 – Test Barcelona
Vor der Analyse ein Wort zu Super Aguri. Denen geht es wirklich schlecht und der Start des Teams in Australien und Malaysia ist mehr als unsicher. Dem Team fehlt Geld, weil man keinen Hauptsponsor findet. Eine Sache, die ich so nicht ganz verstehen kann, denn Aguri war im letzten Jahr teilweise nun wirklich gut unterwegs und hatten viel “Air-Time”, waren also oft in den Tv Bildern zu sehen. Der Stand der Dinge bei Aguri ist folgender: die bisherigen Gespräche mit verschiedenen Investoren liegen auf Eis, sind aber nicht gescheitert. Es hakt vermutlich bei Honda, denen ja knapp 50% des Teams gehören. Aguri Suzuki würde das Team wohl gerne teilweise verkaufen, selber aber Teilhaber bleiben. Es gibt wohl zwei Interessenten, aber Honda sperrt sich gegen einen Verkauf, weil man das Team auch als Entwicklungsträger sieht. Gleichzeitig möchte man aber nicht noch mehr Geld versenken, weil man mit dem Aufbau des eigenen Teams gut zu tun hat, und Ross Brawn nachvollziehbarerweise gefordert hat, dass die Ressourcen des Teams im Haus bleiben und nicht noch für Super Aguri arbeiten. Aguri Suzuki versucht momentan offenbar Honda dazu zu überreden, dass sie entweder ihre Anteile verkaufen, oder selber mehr Geld reinstecken. Ein schwieriges Unterfangen, denn beide Teams sind eng verzahnt und in Japan ist das Super Aguri Team mit Takuma Sato als Fahrer auch sehr beliebt. Es ist also eine Menge Politik im Spiel. Sollte sich in den nächsten 10 Tagen nichts tun, kann es gut sein, dass Aguri auf einen (teuren) Start bei den Überseerennen verzichtet und erst in Bahrain antritt. Es wäre schade um das Team.

Ein Blick nach Barcelona, wo McLaren auch heute die schnellsten Zeiten hinlegte. Allerdings blieb man acht Zehntel unter der bisherigen absoluten Bestzeit von Felippe Massa im Ferrari. Die Italiener wiederum spulten heute wohl wieder nur ein Programm ab, bei dem es nicht um schnelle Zeiten ging. Offensichtlich mag man sich noch nicht so richtig in die Karten schauen lassen. Es würde mich nicht wundern, wenn das die Woche so bleiben würde, man aber die Australien dann richtig die Hosen runterläßt. Michael Schumacher, der heute nicht unterwegs war, meinte, dass der neue Ferrari sehr vielversprechend sei. Allerdings hat man immer mal wieder kleine Probleme mit der Zuverlässigkeit des Motors, bzw. seiner Peripheriegeräte. Williams bestätigte erneut die gute Performance aus den letzten Wochen, und so langsam neige ich dazu, sie als dritte Kraft in der Formel Eins zu sehen. Was auch daran liegt, dass Renault und BMW weiter schwächeln. Bei BMW kommt man wohl nicht so richtig an das Potenzial des Wagens ran, der radikaler und komplizierter ist, als die anderen Wagen im Feld. Sieht man ja alleine am interessanten Flügelwerk des Boliden. Bei Renault gibt es auch keine glücklichen Gesichter. Hier scheint es eher so zu sein, dass man den Abstand aus dem letzten Jahr nicht wett machen konnte. Der Wagen ist wohl besser, aber die anderen haben eben wieder einen Sprung gemacht, so dass der Abstand mehr oder weniger gleich geblieben ist. Ein kleines Lebenszeichen gab es von Honda, die den Rückstand heute auf 1.5 Sekunden verkürzen konnte. Legt man allerdings die acht Zehntel der absoluten Bestzeit wieder drauf, sieht es da auch weiterhin trübe aus. Deutlich zufriedener ist man bei Force India. Offenbar ist der neue Wagen, so konservativ er auch aussehen mag, richtig gut gelunden. Jedenfalls fahren sowohl Sutil als auch Fisichella regelmäßig ins Mittelfeld. Zu Toyota kann man noch nicht viel sagen. Sie waren Mitte Februar mal im Mittelfeld, im Moment sieht es aber so aus, als habe man einen Schritt zurück gemacht. Kann aber auch gut sein, dass man hier nicht alles zeigt.

Und sonst?
- Am nächsten Wochenende startet die WTCC in ihre Saison. Los geht es auf dem nicht unhübschen Kurs in Curitiba. Leider nicht dabei: N.Technology mit dem neuen Honda. Die haben den Wagen nicht rechtzeitig fertig bekommen. Dafür sollen angeblich zwei Ladas am Start sein.

- RTL wird alle Formel Eins Rennen in 16:9 austrahlen. Wenn sie jetzt noch die Werbung im Rennen weglassen und Heiko Wasser loswerden würden, wäre das ein weiterer Grund auf Premiere zu verzichten.

27.02.2008

Aufz. 11:40 Uhr V8 Supercars Adelaide MotorsTV
Aufz. 14:00 Uhr NASCAR NW Fontana NASN
Aufz. 14:25 Uhr ARCA Pocono 2007 MotorsTV
Aufz. 19:05 Uhr NASCAR SC Fontana Premiere

NASCAR Sprint Cup Fontana Teil II

Posted 25 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category Live Blogging, NASCAR

21:26 Uhr: Damit beende ich dann das Live-Blogging. Nationwide lass ich weg, sollte auf nascar.com zu sehen sein. Hoffe, es hat einigen, die das Rennen nicht sehen konnten, ein wenig geholfen. Danke fürs Interesse und die Kommentare im Chat! Ich schalte mich für NW Rennen wieder im Chat ein.

21:21 Uhr: Das war wie erwartet ein eher maues Rennen. Spannung gab es nur während der ersten paar Runden nach einem Restart. Danach zog sich das Feld schnell auseinander. Allerdings zeigte Fox auch nicht viel aus dem Mittelfeld, sondern blieb bei den Führenden.

Toyota konnte nicht mehr so viel zeigen wie letzte Woche. Nur Kyle Busch war eine Zeit vorne mit dabei, konnte aber am Ende das Tempo nicht mehr halten. Stewart sah man nie vorne, die anderen Toyota ebenso wenig. Dodge war nur am Anfang stark, dann verloren auch die den Anschluss. Schön aber zu sehen, dass Ford wieder dabei ist. In Daytona sah man von denen ja so gut wie nichts.

Nehmen wir also Abschied von Fontana und sagen “Hallo” zu Las Vegas. Der Kurs nächste Woche ist kürzer, hat aber mehr Banking und ist deswegen schneller.

21:18 Uhr: Edwards vor Johnson, Gordon, Kyle Busch, Kenseth, Stewart, Truex, Harvick, Kahne, Newman

21:17 Uhr: Gelb, aber da es die letzte Runde war, gibt es kein green/white/checkered. Edwards gewinnt unter Gelb. Ich glaube, Jarrett hat seinen Wagen in die Mauer geworfen.

21:16 Uhr: Letzte Runde. Edwards weiter vorne.

21:15 Uhr: Noch zwei Runden. Im TV zeigen sie den “Pokal” der eher eine Art Schrank ist.

21:13 Uhr: Noch fünf Runden. Wenn jetzt kein “Gelb” mehr kommt, dann ist Edwards durch. Dahinter tut sich auch nicht mehr viel. Die Plätze sind bezogen und das Feld weit auseinander. Mittlerweile hat sich Stewart den siebten Platz gesichert.

21:10 Uhr: Tony Stewart und Kevin Harvick streiten sich um den siebten Platz. Vickers und Newman um Platz 10. Sonst nicht mehr viel los. Gordon versucht Johnson noch einzuholen, aber es sind nur noc sechs Runden zu fahren.

21:09 Uhr: McMurray rutscht auf seinen zwei alten Reifen böse rum und wirft den Wagen fast weg. Ziemlich guter Save. Edwards zieht vorne weg. Die Hendrick Wagen haben nichts entgegen zu setzen. Noch 10 Runden.

21:06 Uhr: Wow. Das ging schnell. Edwards ist an Johnson dran und vorbei. Johnson geht innen wieder vorbei, aber Edwards hat die obere, eigentlich schnellere Linie. Nach einer Runde mit harten Manövern, ist Edwards vorne.

21:05 Uhr: Noch 15 Runden. Edwards ist pro Runde ca. 2 Zehntel schneller und hat langsam den Windschatten von Johnson.

21:03 Uhr: Edwards läßt es krachen und fährt die schnellsten Runden. Er hängt jetzt Gordon im Nacken, ist aber noch nicht vorbei. Gordon nimmt die untere Linie, aber Edwards fliegt praktisch außen an ihm vorbei. Noch 18 Runden und Edwards hat Johnson im Visier.

21:01 Uhr: Johnson setzt sich ein wenig ab, Edwards kann die Lücke zu Gordon nicht schließen. Der Ford ist besser, je länger das  Rennen dauert.

20:59 Uhr: Johnson und Gordon geben es sich vorne richtig und ziehen ein Stück weg. Sie fahren eine Runde lang Seite an Seite, bis Johnson sich durchsetzen kann. Dahinter ist eine Lücke, die Edwards gerade verzweifelt versucht zu zufahren.

20:58 Uhr: Restart. Noch 26 Runden. Jetzt könnte etwas mehr Pfeffer in die Sache kommen.  Johnson, Gordon, McMurry, Edwards

20:53 Uhr: Und so isses. Die Führungsriege ist drin. Mal sehen ob einer gambelt. Nach dem Boxenstopp führt Johnson, Edwards ist zurück gefallen, weil Mark Martin, Vickers und McMurray nur zwei Reifen genommen habe. Uhhh… das hätte ich bei noch 30 Runden nicht gemacht. Newman hatte eben damit nicht richtig viel Glück.

20:51 Uhr: GELB. Mayfield wirft den Wagen in die Mauer, kann aber weiter fahren. Damit sind die Spritspiele beendet, da wohl alle wieder reinkommen.

20:48 Uhr: Bei Fox überlegt man, wer alles nach dem letzten Stopp durchfahren kann. Alle tippen auf Edwards in seinem Roush/Fenway Ford,  der weiter ungefährdet vorne liegt. Es tut sich sehr wenig in den Top 10.  Jeff Gordon ist schnell unterwegs, und könnte bald weiter vorne auftauchen. Die Führenden müssen sich jetzt auch durch die Überrundeten wühlen, was bei der breiten Strecke aber kein Problem ist.

20:45 Uhr: Edwards war eine Runde nach den beiden Hendrick Piloten drin. RCR scheint auch gute Motoren in Sachen Verbrauch zu haben, denn Harvick kommt auch später. Zurzeit vorne: Bobby Labonte, den man im übrigen mit RCR in Verbindung bringt, sollten die ein viertes Auto an den Start bringen.

Mittlerweile ist Edwards wieder vorne. Noch 38 Runden.

20:44 Uhr: Die Boxenstopps gehen los, und es sollten die letzten sein, wennn es denn “grün” bleibt. Jetzt geht es darum, wie lange man noch draussen bleiben kann. Jede Runde, die man jetzt noch fahren kann, hilft am Ende, weil man neuere Reifen hat. Nicht weiter verwunderlich, dass die Hendrick Wagen erst einmal draussen bleiben. Allerdings bleibt Edwards, der das Rennen bequem anführt, auch draussen. Drin waren: beide Buschs, Newman und Stewart. Das wird eng mit dem Sprit gegen Ende.

Jetzt kommt Gordon rein. Ebenso Johnson. Edwards bleibt weiter draussen. Gute Fuel Milage haben die Ford.

20:37 Uhr: Nicht viel los im Rennen. Typisch Fontana halt. Bin ich froh, dass man die Strecke bis zum Herbst nicht mehr sieht. Nach Pocono die Strecke, die ich am wenigsten leiden kann.

Naja, noch 48 Runden – aber da liegt Debris auf der Strecke. Hmmmm.. offenbar hat man keine Lust zu unterbrechen. Normalerweise wirft man bei jeder Papiertüte ne gelbe Flagge.

Vorne nichts neues: Edwards vor Gordon und Johnson.

20:33 Uhr: Jetzt weiß ich auch, warum ich Montoya noch nicht gesehen habe: der ist heute in einem gelben “Juicy Fruit” Wagen unterwegs.  An Kyle Busch und sein “Interstate Wagen habe ich mich auch noch nicht gewöhnt.

20:30 Uhr: RCR ist immer noch nicht so richtig sortiert, aber Harvick hat sich auf einen guten 7. Platz nach vorne gearbeitet. Dagegen sieht es für Clint Bowyer auf Platz 17 etwas schlechter aus. Dazwischen liegt Jeff Burton, der ja schon mal in der Mauer war.

20:27 Uhr: Kurt Busch hat seine Runde wieder zurück geholt und ist 15. Robby Gordon ist 22., Bill Elliott ist 26.

Kyle Busch und Jimmie Johnson haben sich mittlerweile in einem Zweikampf verzahnt, den sich Kasey Kahn anschaut um sich dann doch zu entscheiden, mitzumachen. Bei Fox vergleicht man Kyle Busch mit einem “Pitbull or Buddy Baker”.

20:22 Uhr: Da kann man ja schauen, wo der Rest so rumhängt. Montoya ist 11. aber von dem hat man heute noch nichts gesehen. Tony Stewart ist neunter, und hält sich vornehm zurück.

Edwards ist an Jeff Gordon vorbei.

20:20 Uhr: Das Rennen geht so – bei Fox erzählt man sich Anekdötchen. Allerdings schnuppert Edwards vorne am Heck vom Jeff Gordon. Johnson setzt sich mit Kahne auseinander, der auf dem 5. Platz liegt.

20:16 Uhr: Restart. Noch 79 Runden. Sieht gut aus, wenn das Feld so eng zusammen ist. Das könnte so gerne bleiben, aber wie man ja weiß, wird es dass nicht. Vorne weiter Gordon vor Edwards und Kenseth.

20:14 Uhr: Jeff Gordon kommt als erster auf Strecke. Bei Johnson hat man wohl am Auto was verändert, der ist nur noch achter.

20:12 Uhr: Das führt das Feld wieder zusammen. Vermutlich werden alle wieder an die Box gehen, damit sie auf dem rutschigen Asphalt mit frischen Reifen unterwegs sind. Ryan Newman wird es freuen.

Bei FOX weist man darauf hin, dass man nach diesem Stopp mit einem weiteren Stopp durchfahren könnte.

20:10 Uhr: GELB. Dale Jarrett ist ein Reifen geplatzt.

20:05 Uhr: Viel Bewegung vorne. Kenseth fällt zurück. Edwards drängt nach vorne und versucht Johnson die Führung abzuluchsen. Newman hat mit seinen zwei Reifen wohl schon die ersten Probleme und hofft auf eine schnelle Gelbphase. Er kann das Tempo nicht zu 100% mitgehen. Das dürfte im Laufe des Rennens nicht besser werden.

Edwards hat es geschafft und sich an Johnson vorbei gehangelt. Er führt nun vor Johnson, Gordon, Kenseth, Kahne und Kyle Busch.

20:01 Uhr: Wow, dafür das noch 96 Runden zu fahren sind, geben es sich Kenseth und Newman aber richtig. Kenseth jetzt vorne. Weiter hinten schiebt Edwards Jeff Gordon ab. Bum Drafting… Newman wirft es weg und rutscht an der Mauer entlang… kann aber weiter machen. In der Wiederholung sieht man, dass er die Mauer geeeeerade so nicht berührt hat. Er liegt jetzt auf Platz 9.

20:00 Uhr: Restart. Mal sehen, wie lange sich Newman vorne hält mit seinen zwei Reifen.

19:58 Uhr: Daytona 500 Gewinner Ryan Newman gambelt und nimmt nur zwei Reifen. Plötzlich auch vorne: Matt Kenseth. Die Marken sind vorne schön gemischt. Oh – schade Travis Kvapil, der mit seinem Sponsorlosen Wagen unterwegs ist, hat ein Kühlungsproblem und fliegt wohl aus der Frührungsrunde.

19:56 Uhr: GELB. Michael Waltrip hat den Wagen weggeworfen.

19:55 Uhr: Wow – sehr schöne Werbung von Sprint für die NASCAR. Mal sehen, ob ich die bei You Tube finde.

19:54 Uhr: Vorne zieht es sich schon wieder weiiiit auseinander, in der Mitte geht es enger, aber gesittet zu. Man hat den Eindruck, die Herren wollen die Sache schnell hinter sich bringen. Da kommt für viele ja noch ein Nationwide Rennen.

19:51 Uhr: Ah, jetzt sieht man mal, warum Junior raus ist. In der 21. Runde ist gestern Mears in die Mauer geknallt und hat auf dem Rückweg Junior aufgesammelt. Doof gelaufen. Aber dafür sind Johnson und Gordon auf Platz 2 und 3 vorne.

19:48 Uhr: Restart. Noch 112 Runden. Die Wagen sind wieder enger zusammen und fahren auf der sehr breiten Strecke teilweise in Dreierreihe.  Kyle Busch geht vorne weg. Offenbar hilft es, wenn man “clean air” hat.

19:44 Uhr: Alle gehen wieder rein und holen sich neue Reifen. Das Rennen aus der Box macht Kyle Busch vor Johnson. Das bringt wenigstens etwas Pfeffer ins Rennen, das wohl noch unter Gelb ist.

19:41 Uhr: Nicht so viel los, im Rennen. …. Ah. GELB.

Burton rutscht leicht n die Mauer und verbeult sich die rechte Seite.

19:35 Uhr: Nach den Stopps ist Johnson weiter vor vorne. Kahne hat durch die Umbauarbeiten am Wagen seinen Platz wieder an Kyle Busch verloren. Carl Edwards liegt auf 5. Die Fords scheinen auch gut zu gehen. Wäre ja wünschenswert, dass auch die den Chevys etwas Druck machen können. Es will wohl keiner noch mal so eine erste Saisonhälfte wie letztes Jahr.

19:32 Uhr: Boxenstopps unter grün gehen los. Johnson drin, Newman drin, Kyle Busch drin. Truex, Bowyer, Kahne, Andretti ebenso. Es folgen nun alle anderen. Und alle basteln an den Autos rum. Luftdruck Änderungen, manche arbeiten mit Spring Rubbers. Mal warten, bis sich das sortiert hat.

Oh – Kurt Busch rollte ohne Spirt in die Box. Er verliert wohl ne Runde.

19:29 Uhr: Wie ich schon so ein wenig vermutet habe, ist es mit der Toyota Dominanz nach Daytona vorbei. Ausser Kyle Busch ist kein Toyota in den Top 10. Stewart ist 13. Brian Vickers 20, der Rest noch weiter zurück.  Ford hat ein ziemliches Paket zwischen Platz 9 und 12 platziert. Die werden wohl noch was vor haben, schätz ich mal.

19:26 Uhr: Johnson hat sich wieder erholt – bzw. Kyle Busch hat leicht die Mauer geküsst und muss sich jetzt auch Kasey Kahne geschlagen geben. Letzter ist auch eine Zehntel schneller als Johnson.

19:23 Uhr: Kyle Busch robbt sich an Johnson ran, ist aber noch rund 1.2 Sek. zurück. Man kann in den TV Aufnahmen sehen, wie sehr die Wagen auf der Strecke rutschen. Am Ausgang der Kurven sah Robby Gordons Dodge eben so aus, als würde er auf Seife fahren.

19:21 Uhr: Sieht aus wie Testfahrten im Moment. Die meisten Wagen sind alleine unterwegs. Kurt Busch kämpft mit David Reutiman, Edwards mit Martin Truex jr. Ah, und dann Paket mit Stewart, Robby Gordon und Ryan Newman. Dazu kommt, dass die Tribünen wegen des Montags ziemlich leer.

19:19 Uhr: Problem der meisten Fahrer ist wohl, dass die Wagen Übersteuern. Das geht dann auf die Reifen, aber der Asphalt in Fontana ist nicht so aggressiv wie in Daytona

19:14 Uhr: Jimmie Johnson fliegt vorne davon. Er liegt schon 2 Sekunden vor Kyle Busch. Auf dem Vormarsch ist auch Kahne, der gerade an Gordon arbeitet. Die Dodge laufen doch besser, als sie selber dachten. Man wird aber abwarten müssen, welche Wagen erst gegen Ende besser werden, wenn mehr Gummi auf der Strecke ist. Da wird sich noch viel tun, und ich glaube nicht, das Johnson da weiter vorne alleine bleibt.

19:11 Uhr: Ich erwarte kein besonderes Rennen. Es sind noch knapp 150 Runden zu fahren, und wie üblich zieht sich das Feld weit auseinder. Vorne weiter Johnson, Kyle Busch mittlerweile auf zwei, dann Jeff Gordon vor Kvapil und Kahne.

19:10 Uhr: Los gehts. Restart. Johnson vor Kvapil, der schon am Heck von Johnson nagt.

19:09 Uhr: Im Prinzip fahren ja alle ziemlich blind. Keiner ist mit dem CoT bisher dort ein Rennen gefahren, Trainings gab es auch keine, die Strecke ist total grün… das wird spannend.

19:07 Uhr: Oh, Junior fährt doch wieder mit, hat aber laut meiner Tabelle 40 Runden Rückstand. Das wird eng mit dem Sieg ;)

19:02 Uhr: So. Bescheidener Ton, aber muss gehen. Die Wagen sind auf der Strecke und in der Einführungsrunde. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Junior ist schon raus.

19:01 Uhr: Mein Stream hängt gerade, muss mal sehen, ob ich noch einen besseren finde.

NASCAR Sprint Cup Fontana / A1 GP Recap / Toter beim V8 Supercup / F1 Test Barcelona / Paul Frère verstorben

Posted 25 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category A1 GP

Heute Abend um 19.00 Uhr deutscher Zeit soll das Rennen des Sprint Cups über die Bühne gehen. Bisher sind 88 von 250 Runden gelaufen. Den Rest will man heute fahren und das Wetter scheint dies auch zuzulassen. Ich hab die ersten 88 Runden noch nicht gesehen und muss da auf die Wiederholung warten. Wenn ich Bilder finde, blogge ich live. Ich versuch das auch für das Nationwide Rennen, das nach dem Sprint Cup starten soll. Startzeit hier: 22.00 Uhr deutscher Zeit, aber ich kann es noch nicht zu 100% versprechen.

A1 GP – Durban
Ich gestern mehrfach laut lachend vor dem Fernseher gesessen. So etwas hatte ich ja lange nicht mehr. Das Hauptrennen war ein regelrechtes Schlachtfest, was an der Haarnadel am Ende der langen Start/Zielgerade und der offensichtlichen Uneinsichtigkeit der Fahrer, dass man da zu Dritt einfach nicht durchpaßt. Es knallte beim Start, es knallte beim Restart, es knallte im Rennen. Mehrfach musste man das Safety Car rausschicken, um die Trümmer aufsammeln zu können. Als in den letzten Minuten ausgerechnet bei einem erneuten Restart Lokalmatador Adrian Zaugg vor der Haarnadel zu spät bremste und durchs halbe Feld kegelte, hatte die Rennleitung dann auch genug und brach das Rennen kurzerhand ab.

Dabei war das Rennen, wenn es denn lief, wirklich gut. Es wurde hart aber fair gekämpft, und die Abstände waren teilweise sehr eng. Überhaupt nicht gut lief das Rennen für das deutsche Team. Ammermüller hatte die Quali versemmelt und musste in beiden Rennen aus der dritten Reihe starten. Im ersten Rennen lieferte er sich ein sehr sehenswertes Duell mit Jeroen Bleekemolen, der dooferweise macht Ammermüller in der letzten Runde einen Fehler und er rempelte den Niederländer von der Strecke. Die Rennleitung, die eh nicht gut auf Ammermüller zu sprechen ist, nahm den Deutschen daraufhin aus der Wertung des Rennens. Im zweiten Rennen hatte er Pech beim Restart, als er in der Haarnadel umgedreht wurde und später mit einem technischen Defekt ausfiel. Besser war Neel Jani unterwegs, der trotz Chaos das Hauptrennen gewinnen konnte. Die Schweizer führen nun auch in der Tabelle vor Frankreich und Neuseeland. Deutschland hat kaum mehr eine Chance, den Titel zu verteidigen.

V8 Supercars – Ashley Cooper verstorben
Ich hab bisher nur das erste ganz und zweite in Teilen gesehen und bin überrascht, wie öde das bisher war. Das kann man aber auch an der einschläfernden Moderation bei MotorsTV liegen, die mir etwas emotionslos erscheint. Ist aber unwichtig, denn bei der Veranstaltung gab es leider auch den ersten tödlichen Unfall in dieser Saison zu beklagen. In der “kleinen” V8 Supercar Klasse, der Fujitsu V8, knallte Ashley Cooper Ausgangs Turn 8 seitlich in die Mauer. Turn 8 ist der Knick in der sehr langen Gerade. Offenbar hatte er innen leicht die Mauer berührt, und wurde dann ziemlich heftig auf die Seite geworfen. Laut Telemetrie schlug er mit knapp 200 km/h seitlich in die Mauer ein. Er hinterlässt Frau und zwei Kinder.

Am Wochenende gab es noch einen heftigen Unfall, gleich in der zweiten Runde der Pickup Serie, bei dem aber alle mit dem Leben davon kamen. Wegen der Unfälle und natürlich auf Grund des tragischen Todes von Ashley Cooper hat in Australien eine Diskussion um die Sicherheit der Fahrzeuge eingesetzt. Man redet darüber, ob Kurse wie der in Adelaide noch zeitgemäß sind, und was man in Sachen Sicherheit noch machen kann. Die V8 Supercars sind zwar “FIA” abgenommen, aber haben offenbar ein Problem mit dem Seitenaufprallschutz. 2006 kam Mark Porter beim Rennen der Fujitsu V8 in Bathurst ums Leben, als er sich mit der Fahrerseite voran in die Strecke drehte. Im Gegensatz zur NASCAR verfügen die V8 Supercars nicht über diesen Schaum und die Kohlefasermatte, die man im CoT eingebaut hat. Auch sitzen die Fahrer deutlich mehr am Rand, statt wie in der DTM und der NASCAR eher Richtung Mitte des Wagens.

F1 – Test Barcelona
Heute ging in Barcelona die letzte Testwoche vor dem Saisonstart in Australien los. Mit dabei auch Michael Schumacher, dessen “Duell” gegen Kimi Raikkönen mit Spannung erwartet wurde. Tatsächlich war es dann aber der Finne, der am Ende eine knappe Zehntel vor dem Deutschen lag. Nicht schlecht, für einen Rentner. Allerdings war die Strecke heute mal wieder feutcht, weswegen man wenig zu den Zeiten sagen kann. Es kristallisierte sich nur das raus, was man eh wußte. Ferrari und McLaren (die heute mit Hamilton am schnellsten unterwegs waren) geben den Ton an, der Rest folgt mit einem Respektabstand von einer halben Sekunde. Dabei ist vordere Mittelfeld mit Williams, BMW, Renault und Red Bull extrem eng beieinander. Toyota und STR hängen eine Sekunde zurück, was aber weniger ist, als man dachte. Dann kommt vermutlich Force India und ganz am Ende rangiert Honda. Zu Super Aguri kann man ja nichts sagen, zumal man auch noch nicht weiß, ob die in dieser Saison überhaupt antreten.

Und sonst?
- Pacific Coast Motorsports wird in die IRL einsteigen und zwei Wagen einsetzen. Besetzung bisher noch nicht bekannt. Dreyer Reinbold Racing wird Milka Dona für ein paar Rennen in ihren IRL Wagen setzen.

- Paul Frère ist im Alter von 91 Jahren am vergangenen Samstag verstorben. Der Belgier gewann 1960 zusammen mit dem leider auch schon verstorbenen Olivier Gendebien die 24 Stunden von Le Mans auf einem Ferrari 250 TR59/60. Zuvor war er in der Formel Eins Weltmeisterschaft angetreten und erreichte 1956 bei seinem Heimrennen in Spa einen vielumjubelten zweiten Platz. Nach seiner aktiven Rennzeit wandte er sich dem Journalismus zu. Die älteren Leser werden Frère vermutlich aus der ZDF Sendung “Der Autotest” bekannt, wo Frère die Autos testete und abschließend seine nicht immer sehr freundliche Meinung zum Fahrzeug zum Besten gab. Bis ins letzte Jahr war Frère noch als Testfahrer unterwegs. Vor ziemlich genau einem Jahr war er für Honda am Nürburgring unterwegs. Er wollte mit einem Golf GTI eine Vergleichsfahrt unternehmen, übersah aber auf dem Weg zur Strecke ein Stoppschild. Eine Frau knallte ihm in die Seite und Frère lag 14 Tage auf der Intensivstation. Er erholte sich aber wieder und war dann noch im Sommer weiter für Honda unterwegs.

- Premiere bringt die Aufzeichnung der Sprint Cup Rennens erst am Mittwoch um 19.05 Uhr.

25.02.2008

LIVE 19:00 Uhr NASCAR SC Fontana Fox
LIVE 22:00 Uhr NASCAR NW Fontana nascar.com

26.02.2008

Aufz. 19:10 Uhr ARCA Pocono 2007 MotorsTV
Aufz. 21:00 Uhr V8 Supercars Adelaide MotorsTV

NASCAR & Premiere / Sprint Cup und Nationwide Serie Rennen heute

Posted 24 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category Motorsport, NASCAR, Premiere

Da der Suchbegriff “NASCAR Premiere TV” in den letzten Tagen immer wieder häufiger aufgetaucht, noch mal deutlich. Premiere zeigt die Rennen des Sprint Cup (vormals Nextel Cup) nicht mehr live, sondern nur noch in einer 60 minütiger Aufzeichnung am Montagabend. Die Hintergründe, warum Premiere nicht mehr live auf Sendung ist, gibt es an dieser Stelle

Ich kann auch nicht viel Hoffnung machen, dass sich das in naher Zukunft ändert. Premiere scheint weiterhin nicht gewillt zu sein, die NASCAR wieder ins Programm zu nehmen. Man gibt an, dass der Rechteerwerb und die Übertragungskosten inkl. Satellit und Moderatoren eine weitere Ausstrahlung zu teuer machen. Warum man allerdings in diesem Jahr die IRL live überträgt, deren Rennen auch nicht viel kürzer sind, ist ein Rätsel, dass Premiere noch nicht aufgelöst hat. Da die Exklusivrechte für Deutschland damit weiter auf dem Markt sind, könnte ein anderer Sender einspringen, aber in diese Richtung bewegt sich zur Zeit nichts. NASCAR schließt aber nicht aus, dass sich im Laufe des Jahres hier noch was tut.

Das Rennen der Nationwide Serie fand gestern wegen des Regens schon mal nicht statt. Es soll heute nacht dem Rennen des Sprint Cups über die Bühne gehen, was vor allem die Doppelstarter wie Dale Earnhardt jr. und Kyle Busch sehr hart trifft. Nach einem 500 Meilen Cuprennen noch mal 300 Meilen in einem Nationwide Rennen zu fahren, ist kein Spaß. Aber für heute sieht das Wetter noch schlechter aus. Zurzeit regnet es in L.A. und es soll den ganzen Tag so weiter gehen. Aktuelle Wetterinfos gibt es hier. Allerdings soll es gegen Nachmittag/Abend besser werden. In Fontana gibt es eine sehr gute Lichtanlage, man kann also auch erst am Abend starten, was die Startzeit auf 18.00 Uhr und später schieben könnte. Dazu immer +9 Stunden für Deutschland rechnen. Kann also sein, dass man als Frühaufsteher, dass Finish sehen kann. Je später der Sprint Cup startet, desto größer ist die Chance, dass das Rennen der Nationwide Serie auf morgen verschoben wird. Wenn heute gar nichts geht würden beide Rennen morgen stattfinden. Sollte es auch morgen regnen, kann man dieses Mal durchaus auch auf den Dienstag oder gar Mittwoch ausweichen, da das nächste Rennen in Las Vegas ja quasi um die Ecke ist.

Wie erwähnt – ich bin heute Abend unterwegs und vermutlich nicht vor Mitternacht zu Hause. Wäre nett, wenn man im Chatfenster oder in den Kommentaren eine Nachricht hinterläßt, wie der Stand der Dinge ist.

Achso – fällt mir gerade ein. Wegen der Oscar-Verleihung diese Nacht, wird man das Rennen nicht zu spät starten wollen. Die Oscar-Verleihung startet ab 17.00 Uhr L.A. Zeit, also 02.00 Uhr deutscher Zeit.

IRL/ChampCar Geschichte des Mergers / Startaufstellung Fontana

Posted 23 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category ChampCar, IRL, Motorsport, NASCAR

Da ist sie also, die prinzipielle Übereinkunft, dass die IRL und die ChampCars nach 12 Jahren wieder eine gemeinsame Serie bilden. Endlich fahren die besten Monopostofahrer der USA wieder gegeneinander, statt in verschiedenen Serien. Endlich kämpfen die Andrettis, Penske und Haas Fahrer wieder um den Sieg.

Als Tony George 1995 gegen die CART Serie rebellierte und zusammen mit ein paar Teams die IRL gründete, war der US-Formelsport auf den Sprung. Der Mix aus Oval und Rundstreckenrennen, die etwas einfacheren Wagen, gute Namen und vor allem das Indy 500 hatten die Serie in den Jahren zuvor deutlich wachsen lassen. NASCAR legte zwar schon seit Beginn der 90er Jahre zu, schien aber noch kein übermächtiger Gegner. Das Indy 500 war noch das “Greatest Spectacle in Racing” und die wichtigste Rennveranstaltung der USA. Warum hat Tony George dann die Serie verlassen? Es ging um Geld, Beteiligungen aber auch um ein paar grundsätzliche Dinge. Eine US-Rennserie sollte, so George, immer zwei Dinge beachten. Sie sollte a) in den USA stattfinden und b) auf Ovalen. Bei CART sah man das anders. Man war gewillt zu expandieren, man sprach davon die Serie weltweit aufzuziehen, weil man der Formel Eins Konkurrenz machen könne. Nach dem Tod von Ayrton Senna 1994 sei die Serie angreifbar. Dachte man. Tony Goerge lehnte den Schritt ab, weil er die Kosten nicht mittragen wollte. Und so gab es zwei Serien, die völlig verschiedene Philosophien verkörperten: die CART Serie, die auf der Rundstrecke unterwegs war und die IRL, die fast ausschließlich in Ovalen ihre Runden drehte. Dabei war die CART Serie eigentlich jene, die deutlich stärker als die IRL war. Denn die hatten nichts: kaum Teams, kaum Fahrer, kaum Sponsoren. George hatte das Indy 500 – mehr aber auch nicht. Zwei, vielleicht drei Jahre gab man der IRL, dann würde George entweder pleite sein, oder keine Lust auf ein Starterfeld bei den Indy 500, das aus 10 Wagen bestand. Es schien alles nur eine Frage der Zeit, denn zeitweilig hatte die IRL nicht mal mehr einen Sender, der die Serie übertrug.

Warum kam es anders? Einerseits erstickte die CART Serie fast an ihrer eigenen Arroganz. Teams, die zu IRL wechselten, wurden abgestraft, ebenso Fahrer. Die IRL nahm alle freundlich auf und unterstützte die Teams. Andererseits ist Tony George weder blöd noch arm. Er steckte viel eigenes Geld in die Serie und seine Kontakte verschafften ihm auch neue Sponsoren. Es geht die Geschichte, dass er in der Anfangszeit persönlich für jedes Team einen Sponsor an Land gezogen hat. Dazu kam, dass sich die IRL schnell einen “Namen” mit haarsträubenden Unfällen machte. Die Liste der üblen Crashs ist ellenlang und es gibt kaum einen Fahrer, der nicht einen fürchterlichen Unfall hatte. Dabei ist es noch erstaunlich, dass es in den 12 Jahren “nur” drei Tote gegeben hat. Scott Brayton starb 1996 bei Training zu den Indy 500. Auf der Strecke starb auch Tony Rana 2003 bei einem Reifentest. Der letzte Tote war 2006 Paul Dana, der bei Training auf der Strecke in Homestead verstarb. Nicht vergessen sollte man auch die drei toten Zuschauer, die 1999 um Leben kamen, als beim einem Unfall auf der Zielgeraden auf dem Lowes Motorspeedway ein Reifen in die Tribüne flog. Die vielen schweren Unfälle bei denen sich Fahrer verletzten, sorgten ironischerweise auch für eine erhöhte Aufmerksamkeit. Erst 2004 zog die IRL die Notbremse und ließ auf den meisten Rennstrecken, auf denen sie alleine unterwegs war, die SAFER Barrier installieren. Wie man im letzten Jahr gesehen hat, rettete das schon einigen Fahrer das Leben.

Die CART Serie wiederum war auch nicht gerade sicher. Auch hier gab es nach dem Splitt drei tote Fahrer zu beklagen. 1996 starb Jeff Krosnoff beim Rennen in Toronto, Gonzalo Rodriguez starb 1999 beim Training in Laguna Seca. Am heftigsten traf die Serie aber der Tod von Greg Moore 1999 beim Rennen in Fontana. Während in der Formel Eins die Sicherheitsstandards immer weiter stiegen und seit 1994 kein Fahrer mehr ums Leben kam, stiegen die Todeszahlen in den USA bei beiden Serien an. Dazu kamen die unzähigen Unfälle von Stars wie Alex Zanardi oder Kenny Bräck, die danach ihre Karriere beenden mussten.

Die IRL gewann nicht unbedingt mehr Zuschauer in den folgenden Jahren. Die Serie war lange vor leeren Rängen unterwegs, und die Zuschauer kamen selbst dann nicht, wenn man die Tickets quasi verschenkte. Fand ein IRL Rennen auf einem Oval statt, auf dem auch die NASCAR unterwegs war, bekamen die Fans zu den NASCAR Tickets das IRL Ticket umsonst dazu. Da hatte die CART Serie weniger Probleme, aber auch hier gingen die Zahlen deutlich nach unten. 2002 zog sich der Titelsponsor FedEx zurück, gleichzeitig gaben Honda und zunächst auch Toyota bekannt, dass man als Motorenlieferant in die IRL Serie wechseln würde. Die an der Börse notierte CART Serie verlor innerhalb von Tagen so dramatisch an Wert, dass die Serie 2003 ihren Bankrott erklären musste. Die Serie stand zu Versteigerung und interessanterweise gab auch Tony George ein Gebot ab. Doch obwohl sein Gebot höher war, als das von Kalkhove & Co ging der Zuschlag an diese Interessengruppe, da sie versprochen hatten, den Teams, die noch Geld von der CART Serie erwarteten, dieses auszuzahlen. So verpasste man schon 2003 die Chance, dass sich die Serien vereinten. Allerdings verlor die ChampCar Serie die Teams von Chip Ganassi und Andretti/Green Racing an die IRL, was schon schlimm genug war, nachdem man 2002 schon das Penske Team verloren hatte. Nur Newman/Haas und Dale Coyne blieben als Traditionsteams den ChampCars erhalten.

2006 sah es für die IRL schlecht aus. Der Tod von Paul Dana zu Beginn der Saison ließ die Serie und die Sponsoren geschockt zurück. Das Team von Eddie Cheever stand kurz vor der Pleite und konnte nur weitermachen, weil Tony George weiter Geld in die Serie pumpte und die kleinen Teams am Leben hielt. Gleichzeitig legten die ChampCars eine gute Saison hin und zu Beginn der Saison 2007 gab keiner einen Pfifferling auf die IRL. Doch dann legte die 2007 eine Saison hin, wie man sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Während die Rennen der ChampCars auf öden Stadtkursen stattfanden, die kaum Spannung zuließen, gaben es sich die IRL Piloten auf den Ovalen aber so richtig. Es gab ein Herzschlagfinale nach dem anderen und das letzte Rennen der Saison auf dem Kurs in Chicagoland wird wohl keiner so schnell vergessen. Die Ratings der Serie hatten sich im Laufe des Jahres fast explosionsartig nach oben entwickelt. Am Ende gab es eine Wert im 1.2, was nicht viel ist, aber eine Steigerung von ca. 50% gegenüber dem Vorjahr bedeutete. Die Sponsoren zeigten sich deutlich mehr interessiert und Tony George führte ein Bonusgeldsystem für die Saison 2008 ein, das vor allem den kleinen Teams helfen soll.

Der Rest ist bekannt. Als Tony George Wind von den finanziellen Problemen der ChampCar Serie bekam, macht er allen Teams ein Angebot, was die kaum ablehnen konnten. Freie Chassis, freie Motoren, eine Geldspritze und das neue Bonussystem. Newman/Haas/Lannigan waren die ersten, die sagten, dass sie ChampCars Ende 2008 verlassen würden. Die Gespräche begannen und drehten sich wohl mehrheitlich darum, wie die Anteilseigner der ChampCars möglichst sauber aus der Sache rauskommen würden, ohne selber Pleite zu gehen.

So wie es aussieht wird die IRL die ChampCars übernehmen. Bis auf Minardi USA und das Pacific Coast Team haben alle Teams ihre Bereitschaft zu einem Start in der IRL bekannt gegeben, vermutlich werden drei Rennen aus dem Kalender 2008 übernommen. Tony George hat den Krieg gewonnen. Er herrscht nun über die den Monoposto Sport in den USA. Ob man den Schaden, den der Monopostosport in den letzten Jahren genommen hat, allerdings wieder aufarbeiten kann, ist eine andere Sache. Formel-Motorsport ist in den USA zu einer Randsportart verkommen, für die sich kaum einer interessiert und es gibt kaum mehr bekannte Namen im Starterfeld, nach dem sich Dario Franchitti und Sam Hornish jr. der NASCAR zugewandt haben. Es wird auch für eine vereinte Serie schwer werden, wieder richtig Fuß fassen zu können.

NASCAR – Startaufstellung Sprint Cup
Die Regeln der NASCAR sind komliziert. So kompliziert, dass selbst SpeedTV nicht mehr durchblickt. Die sagten gestern, dass die Startaufstellung in Fontana nicht nach den Top 35 des letzten Jahres ermittelt wird. sondern nach dem Stand der Top 35 nach dem Rennen in Daytona. Das hab ich so übernommen, und das war falsch. Allerdings nicht komplett. Denn die ersten 35 starten zwar nach dem Ergebnis der Saison 2005, weswegen Jimmie Johnson auf der Pole steht. Die Plätze außerhalb der Top 35 werden aber nach dem Rennergebnis in Daytona vergeben. Deswegen sind dort die Fahrer gelistet, die beim letzten Rennen auch gestartet sind, weswegen Joe Nemechek dabei ist, AJ Allmendinger aber nicht. Und so sieht die Startaufstellung aus:

1. Jimmie Johnson Chevrolet
2. Jeff Gordon Chevrolet
3. Clint Bowyer Chevrolet
4. Matt Kenseth Ford
5. Casey Mears Chevrolet
6. Tony Stewart Toyota
7. Sam Hornish Jr Dodge
8. Jeff Burton Chevrolet
9. Carl Edwards Ford
10. Kevin Harvick Chevrolet
11. Martin Truex Jr Chevrolet
12. Denny Hamlin Toyota
13. Ryan Newman Dodge
14. Greg Biffle Ford
15. Dale Earnhardt Jr Chevrolet
16. Mark Martin Chevrolet
17. Regan Smith Chevrolet
18. Jamie McMurray Ford
19. Bobby Labonte Dodge
20. Kasey Kahne Dodge
21. Juan Montoya Dodge
22. Kyle Busch Toyota
23. Reed Sorenson Dodge
24. David Ragan Ford
25. J.J. Yeley Toyota
26. Dario Franchitti Dodge
27. Elliott Sadler Dodge
28. Robby Gordon Dodge
29. Paul Menard Chevrolet
30. Travis Kvapil Ford
31. Scott Riggs Chevrolet
32. David Gilliland Ford
33. Jeremy Mayfield Chevrolet
34. Dave Blaney Toyota
35. Kyle Petty Dodge
36. Kurt Busch Dodge
37. Dale Jarrett Toyota
38. Bill Elliott Ford
39. Brian Vickers Toyota
40. David Reutimann Toyota
41. Michael Waltrip Toyota
42. John Andretti Chevrolet
43. Joe Nemechek Chevrolet

Wenn es denn überhaupt zu einem Rennen kommt. Für Sonntag ist Dauerregen angesagt und ich würde mich nicht wundern, wenn das Rennen auf Montag verschoben werden muss.

NASCAR Sprint Cup Fontana / A1 GP Durban / V8 Supercars Adelaide / Diverses

Posted 22 Feb 2008 — by DonDahlmann
Category A1 GP, ChampCar, DTM, IRL, Motorsport, NASCAR, Premiere, TV Programm, Toyota, V8 Supercars

UPDATE 23.02.08, 00:31 Uhr: Der gesamte Quali/Trainings Freitag der NASCAR in Fontana ist komplett abgesagt worden. Der Grund: es regnet ziemlich stark. Damit regelt sich die Quali des Sprint Cup zum ersten Mal auf folgende Weise: Es gilt nicht, wie in den Jahren zu vor, die Regel, dass die Top 35 des letzten Jahres ins Rennen kommen. Stattdessen werden die Top 35 nach dem ersten Rennen in Daytona genommen. Die “Go-or-go-homers” werden nach dem Rennergebnis ins Feld gestellt. Bedeutet, dass folgende Fahrer raus sind:

Patrick Carpentier
Ken Schrader
AJ Allemdinger
Buddy Lamar
Mike Skinner
UPDATE 23:32 Uhr: Heute gibt es keine Pressekonferenz mehr. Vermutlich wird vor dem Test in Homestead/Miami am Dienstag gemeinsam auftreten. Kann auch gut sein, dass die ersten, ehemaligen ChampCar Teams in Miami an den Start gehen werden. ESPN vermutet, dass zumindest sechs Teams in die IRL wechseln werden: Newman/Haas/Lanigan Racing, PKV Racing, Forsythe Championship Racing, Conquest Racing, Derrick Walker Racing (Team Australia) und Dale Coyne Racing. Unsicher ist die Lage noch bei Minardi, wobei Paul Stoddart eigentlich das Geld haben sollte, in die IRL zu wechseln. Die Frage wird sein, ob er dazu Lust hat. Bei den ChampCars hatte er sich unter den Top3 etabliert, das wird in der IRL nicht so leicht gehen. Nicht weitermachen könnte Pacific Coast Motorsports, die angeblich noch ohne Sponsor sind.

UPDATE 23:15 Uhr: Es ist offiziell! Hier die Original Pressemeldung, die die IRL gerade rausschießt:

CHAMP CAR, INDY RACING LEAGUE SIGN AGREEMENT TO UNIFY OPEN WHEEL RACING
INDIANAPOLIS, Friday, Feb. 22, 2008 – Owners of Champ Car and the Indy Racing League completed an agreement in principle Friday that will unify the sport for 2008.
Gerald Forsythe, co-owner of Champ Car, signed an agreement in principle in Chicago, joining his partner Kevin Kalkhoven and Indy Racing League founder and CEO Tony George who had signed late Thursday in Indianapolis.
Details of a press conference about the agreement will be forthcoming.

UPDATE, 22:54 Uhr: Die IRL und ChampCar Serie haben sich laut einer Meldung von SpeedTV auf eine gemeinsame Serie und einen Kalender für das Jahr 2008 geeinigt. Die Verträge sollen unterzeichnet sein, eine Pressekonferenz kommt eventuell noch in den nächsten Stunden.


Mit dem Rennen in Kalifornien an diesem Wochenende, beginnt der Arbeitsalltag für die NASCAR. Die Speedweek in Daytona war ja eher Stress für alle Beteiligten. Sponsoren wollten bemuttert werden, es gab viel mehr Journalisten und TV Teams vor Ort, die alle Interviews wollten, dazu noch der Stress mit drei Rennen plus etliche Qualis und Trainingssitzungen für die Fahrer. Dagegen ist die das Rennen in Fontana geradezu ruhig. Der Kurs selber liegt weit außerhalb von Los Angeles, mitten in einem Industriegebiet zwischen LKW Werkstätten und einer Interstate. Von L.A. aus fährt man gut 45 Minuten, vom Flughafen der Stadt ist gern das doppelte. Ich war im Dezember ja da, aber leider war die gesamte Anlage verriegelt und verschlossen und ich konnte nicht mal auf den Parkplatz fahren.Das Oval selber ist komisch. Ein zwei Meilen Ding, mit nur 14 Grad Banking. Und eigentlich ist es auch eher ein Trioval, denn die Start/Zielgerade ist eine leichte Kurve mit noch mal 11 Grad Überhöhung. So richtig mag das Oval niemand. Weder die Fahrer, noch die Fans, die sowieso nicht so zahlreich erscheinen. Wenn 80.000 am Renntag da sind, dann ist schon was los. Für einen Ballungsgebiert wie L.A. ist das kein gutes Ergebnis. Die Mangel Akzeptanz der NASCAR in Kalifornien machen viele an Strecke fest. Ich hab ehrlich gesagt bisher noch kein Rennen auf dem Kurs gesehen, dass mich vom Hocker gerissen hätte. Meist zieht sich das Feld schnell auseinander, manchmal fährt einer vorne alleine weg und Spannung ist in der langen Mitte des 500 Meilen Rennens Mangelware. Jimmy Spencer sprach im letzten Jahr öffentlich auf SpeedTV das aus, was viele denken: “Reiß das Ding ab und bau ein knackiges Oval wie Dover oder Bristol hin.”Naja, so schnell wird das nicht passieren, zu mal die NASCAR den Westen der USA nicht für zwei Jahre nur mit einem Rennen auf dem Infinion Raceway abspeisen will. Was gibt es also zu erwarten? Auch wenn ich mich wiederhole – das ist dieses Jahr schwer zu sagen, da man im letzten Jahr bei beiden Rennen noch mit dem alten Chassis unterwegs war. Es ist schwer, die Performance der einzelnen Teams einzuschätzen, aber da die Geschwindigkeiten in Fontana sogar noch einen Zacken höher sind, als in Daytona, würde es mich überraschen, wenn es nicht wieder Hendrick und Gibbs wären, die den Ton angeben. Bei Ford macht man sich keine Illusionen, bei Dodge stapelt man trotz des beeindruckendes Sieges letzter Woche sehr tief. Man ist sich nicht sicher, ob die Motorleistung ausreicht. Ähnliche Sorgen macht man sich bei RCR, die in Daytona erschreckend schwach waren. Ich glaub kaum, dass die in der letzten Woche 30 PS gefunden haben. Gespannt darf man auf die Rennperformance der Toyotas sein. Ich glaube immer noch nicht, dass die ihre Schwächen aus dem letzten Jahr diesbezüglich abgelegt haben.Mit dem Rennen in Fontana startet auch das neue Reglement der Qualifikation. Die ist ab sofort zweigeteilt. Erst starten die Top 35 Fahrer, erst danach gehen alle die an den Start, die nicht in den Top 35 sind. Damit möchte man die kleinen Teams etwas mehr Chancen geben. Denn jetzt haben alle die gleichen Wetter- und Asphaltbedingungen. Kann aber auch sein, dass die Quali gar nicht stattfindet, da es regnen könnte. Im Moment (Freitagabend)ist die Strecke nass und die Dryer sind unterwegs.Überhaupt könnte Regen ein Thema am Wochenende, insbesondere am Sonntag sein. Der Wetterbericht sieht sehr schlecht aus, und es ist Dauerregen angesagt. Wegen der Zeitverschiebung startet das Rennen auch erst um 22.00 Uhr. Zu dem Zeitpunkt bin ich noch unterwegs, also wird es leider nichts mit dem Live-Blogging. Sollte das Rennen erst am Montag stattfinden, versuche ich einen Stream zu erwischen und poste hier dann live.

A1 GP – Durban
Die A1 Serie macht Station in Südafrika. Genauer gesagt in der Küstenstadt Durban. Dort hat man einen schicken Stadtkurs angelegt, der bei den Fahrern auch recht beliebt ist. 3.2 Kilometer lang, mit einer langen Gerade, auf der man auch gut überholen kann. Natürlich sind Stadtkurse immer so eine Sache. Wenn sich der Vordermann schön breit macht, wird es mit dem Überholen schwer, es sei denn man holt die Brechstange raus. Deswegen ist die Quali extrem wichtig. Wer nicht vorne steht, der wird auch meine Chance haben, das Rennen zu gewinnen. Bisher sind die beiden freien Trainings über die Bühne gegangen. Michael Ammermüller, der dieses Wochenende wieder für das deutsche Team am Steuer ist, ist wohl gut sortiert. Im ersten Training belegte er den ersten Platz, im zweiten musste er sich nur Jereon Bleekemolen geschlagen geben. Damit wahrt Deutschland auch seine Chancen auf eine eventuelle Titelverteidigung, aber bis dahin ist noch ein langer Weg. Das Rennen wird von Premiere übertragen, soll aber auch auf der Webseite von a1gp.com gestreamt werden.

V8 Supercars – Adelaide
Die beliebteste australische Tourenwagenserie startet an diesem Wochenende in ihre neue Saison. Wer die Serie nicht so gut kennt: Das Konzept ähnelt dem der NASCAR. Ein sehr striktes Reglement schreibt fast alles beim Chassis und der Aerodynamik vor, beim Motor hat man auch nur marginale Freiheiten, was dazu führt, dass die Rennen allesamt sehr eng sind. Allerdings sind die Wagen teilweise so gleich, dass man auch nicht überholen kann, was für den Fernsehzuschauer schon mal etwas eintönig ist. Zum großen Ärger vieler Fans hat die Meisterschaft im letzten den “reverse grid” abgeschafft. In den Jahren zuvor starte man das zweite Rennen in der umgekehrten Reihenfolge der Zieldurchfahrt vom ersten Lauf, was für heitere Momente sorgte. Nach Protesten der Top Teams, deren Autos nach der Aufholjagd nicht immer mehr immer allerbesten Zustand waren, hat man das Prozedere wieder abgeschafft. Die Teams haben durchaus eine Menge Mitspracherecht, dass die Serie ein “Franchise” Unternehmen ist. Bedeutet: man kann nicht einfach mitmachen, sondern muss ich einen Startplatz erkaufen, was, wenn ich mich recht erinnere, mit 1.5 Millionen Dollar nicht ganz billig ist.
An jedem Wochenende werden drei Rennen ausgetragen, die ungefähr eine Stunde lang sind. Eins meist am Samstag, die anderen beiden am Sonntag. Ausnahmen sind: das Langstrecken Sandown 500 und die 1000km von Bathurst. In der Meisterschaft prügeln sich zwei Marken um die Plätze: Holden und Ford. Holden ist ein Ableger von General Motors in Australien. Wer noch mehr über die Serie wissen möchte -> die englische Ausgabe von Wikipedia hat einen schönen, sehr langen Artikel zur Serie. Dort sind auch die Fahrer aufgeführt, die man im Auge haben sollte.

Und sonst?
- Weiterhin null neue Infos in Sachen IRL. Es soll heute am späten Nachmittag US-Zeit, also kurz vor Mitternacht hier, eine Pressekonferenz geben, die Stand jetzt (18:30 Uhr) noch nicht bestätigt ist. Man ist wohl vorbereitet, allerdings gibt es auch die Meldung, dass sich das alles noch bis Dienstag hinziehen könnte. Da hat die IRL einen Testtermin in Miami. Premiere hat mittlerweile bestätigt, dass man auch alle Rennen der IRL zeigen wird. Und zwar live. Das ist einerseits sehr nett, andererseits: Hatte Premiere die Übertragungen der NASCAR nicht mit dem Argument eingestellt, dass die Übertragung zu teuer sei? Und jetzt setzt zwei Leute ins Studio und zeigt zwei Stunden IRL?

- Die Britin Katherine Legge, ehemalige Dame bei den ChampCars steigt in die DTM ein und fährt in der nächsten Saison für Audi. Legge ist in England in Fachkreisen nicht nur bekannt, sondern geniesst hohes Ansehen. In Europa kennt man aus den letzten zwei Jahren, wo sie in der ChampCar Serie unterwegs war, und vor allem deswegen, weil sie 2006 einen Unfall hatte, bei jeder dachte: “Das kann nicht gut gegangen sein.” Erstaunlicherweise ging es gut”. Ich würde sie nicht unterschätzen, auch wenn sie in den USA nicht viel gerissen hat.

-Die Superbike WM geht am Wochenende los. Start ist in Doha, Quatar. Eurosport 2 überträgt.

23.02.2008

LIVE 18:30 Uhr NASCAR NW Fontana Quali SpeedTV
Aufz. 21:00 Uhr ARCA Pocono 2007 MotorsTV
LIVE 21:00 Uhr NASCAR CTS Fontana Rennen FOX
LIVE 23:00 Uhr NASCAR SC Fontana Training SpeedTV

24.02.2008

LIVE 01:30 Uhr NASCAR NW Fontana Rennen nascar.com
LIVE 13:45 Uhr A1 GP Durban Premiere / a1gp.com
Aufz. 15:30 Uhr V8 Supercars Adelaide MotorsTV
LIVE 19:30 Uhr NASCAR SC Fontana Preview SpeedTV
LIVE 22:00 Uhr NASCAR SC Fontana Rennen FOX