12. März 2010 | 20:03Uhr
by DonDahlmann · 1 comment
Da fahren sie also wieder. Und wer gehofft hatte, dass man in den ersten Stunden der neuen Saison etwas über das Kräfteverhältnis erfahren würde, sah sich getäuscht.
3 Stunden freies Training haben vor allem gezeigt, dass nichts klar ist. Es gibt nicht den kleinsten Hinweis darauf, wer von den Top Teams einen Vorteil hat, wer vielleicht die entscheidenden paar Zehntel schneller sein kann und das auf möglichst vielen Runden. Statt aussagekräftiger Zeiten gab es heute erst einmal Rennsimulationen. Wobei einige Teams offenbar konsequent mit vollen Tanks unterwegs waren, während andere mehr für den zweiten Stint geübt haben und ein wenig leichter waren. Eigentlich ist das logisch, die schnelle Runde braucht man genau dreimal und das auch nur in der Quali, was soll man da auch stundenlang für üben. Dennoch hätte man sich etwas mehr Klarheit gewünscht. Und dann nervte heute morgen auch noch das Live-Timing der F1 Seite.
[Bilder folgen später]
[weiterlesen...]
Im Schatten des Formel 1 Auftaktes startet an diesem Wochenende auch die IRL auf dem neuen Stadtkurs von São Paulo in die Saison 2010. Lange war die Serie im Abstieg begriffen – in diesem Jahr soll endlich wieder alles besser werden.
Man muss es leider so deutlich sagen: Von der einst so stolzen Rennserie, die jahrelang als Spitze des amerikanischen Motorsports galt ist außer dem Indy 500 nicht mehr viel übrig. Von der NASCAR wurde man längst überrundet; Schon lange vorbei sind auch die Zeiten als die CART-Serie von manchen Zuschauern als spannendere Alternative zur Formel 1 gesehen wurde, und hochtrabende Expansionspläne nach Europa und Asien hegte. Der jahrelange Kleinkrieg zwischen CART und IRL hat dem Sport schwer zugesetzt, und im Endeffekt allen geschadet: Die CART (bzw. Champ Car) gibt es seit zwei Jahren nicht mehr, und auch die “wiedervereinigte” IRL kommt im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit einfach nicht vom Fleck. Immerhin: Für 2010 konnte man mit der Modemarke IZOD einen neuen Titelsponsor gewinnen, dem man zutrauen kann, die Serie auch außerhalb des Kernmarktes zu promoten. Vor allem ein jüngeres und “cooleres” Publikum will man erreichen. Voll greifen soll das Konzept erst 2011 und 2012 – in diesem Jahr müssen aber die Weichen für die Zukunft gestellt werden.
[weiterlesen...]
11. März 2010 | 17:32Uhr
by DonDahlmann · 1 comment
Die Formel Eins startet zum ersten Mal seit Jahren für die Europäer mal nicht mitten in der Nacht. Viel erwarten sollte man sich allerdings vom Saisonstart nicht.
Die Strecke in Bahrain gilt nicht gerade als besonders gut, wenn es um Überholmanöver geht. Theoretisch sind die Möglichkeiten da, denn wie überlich gibt es aug der Tielke-Strecke lange Geraden, auf die eine enge Kurve folgt. Praktisch hat sich gezeigt, dass man damit auch nicht weiter kommt. Wobei man aber auch sagen muss: es ist nicht immer unbedingt die Strecke, die schlecht ist. Die GP2 schafft es auch oft vernünftige Rennen zu zeigen, also liegt es wohl mehr an der Aerodynamik, denn an Tielke. Auf der anderen Seite: In Monza oder Spa sind die Rennen fast immer fantastisch, Aerodynamik hin oder her. Jedenfalls hat man in Bahrain bisher eher unauffällig Rennen gesehen und ich vermute, dass es auch dieses Jahr so sein wird. Da hilft auch eine veränderte Strecke nichts.
[weiterlesen...]
So viele neue Regeln gibt es in diesem Jahr nicht, aber zwei haben es in sich.
Man wird sich in diesem Jahr umstellen müssen, denn es gibt ein neues Punktesystem. Und zwar ein radikal neues. Und das sieht dann so aus: 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1. Die FIA hatte zwei Dinge im Sinn. Zum einen wollte man bis zum 10. Platz hin Punkte vergeben können, zum anderen wollte man einen Sieg höher belohnen. Das erste Argument kann ich nachvollziehen, da das Starterfeld ja erweitert wurde. Man darf auch nicht vergessen, dass das neue System nicht nur für die F1 geschaffen wurde, sondern auch bei anderen FIA Serien angewandt wird. Der zweite Grund ist aber Quatsch.
[weiterlesen...]
9. März 2010 | 17:54Uhr
by DonDahlmann · 6 comments
Es hat einige Bewegungen im Fahrerfeld gegeben und ein Comeback. So ist in diesem Jahr vermutlich das stärkste Fahrerfeld seit Jahren zusammen bekommen.
Die Teams hatte ich gestern schon analysiert, heute sind dann die Fahrer dran. Das diesjährige Fahrerfeld ist wirklich sensationell. Denn bis auf Kimi Räikkönen sind alle Weltmeister der Jahre 2000 bis 2009 am Start. Dazu kommen ein paar viel versprechende Newcomer und ein paar alte Hasen, die weiterhin für Unterhaltung sorgen werden. Wegen der vielen Wechsel und der schwer einzuschätzenden Lage der Teams, fällt die Einschätzung der WM-Chancen naturgemäß schwer. Es hat lange nicht mehr so viele Fahrer gegeben, die eine theoretische Chance auf den Titel haben. Die Liste richtet ist nach der FIA Startliste aufgebaut.
[weiterlesen...]
Es geht wieder los mit der Formel Eins und natürlich lehnen wir uns hier auch mal wieder aus dem Fenster und versuchen die einzelnen Teams einzuschätzen
Die diesjährige Vorschau besteht aus drei Teilen. Erst werfe ich einen Blick auf die Teams, dann folgen die Fahrer und am Schluss nehme ich mir die Regeländerungen vor. Bei den Teams ist die Sache in diesem Jahr weit weniger klar, als man meinen könnte. Schon am Ende der letzten Saison gab es mit Brawn, Red Bull und McLaren gleich drei Rennställe, die ziemlich gleich auf lagen. Ferrari wäre vermutlich, wenn sie eine Chance auf einen Titel gehabt hätten, auch dabei gewesen, aber man hatte ja bekanntlich schon im Sommer 2010 die Entwicklung des Wagens eingestellt. Sowohl Badoer als auch Fisichella nutzen die restlichen Rennen um schon mal Teile für die nächste Saison zu testen. Im letzten Jahr habe ich versucht eine Rangordnung nach meinen Gefühl aufzustellen, was ordentlich daneben ging. Deswegen geht es dieses Jahr nach der FIA Startliste.
[weiterlesen...]
8. März 2010 | 18:42Uhr
by DonDahlmann · 5 comments
Nach den beiden Langweilern in Fontana und Las Vegas hat die NASCAR gestern in Atlanta ein sehr gutes Rennen hingelegt. Für den Aufreger des Rennens sorgte Carl Edwards.
Zu Beginn der Saison hat die NASCAR klar gemacht, dass man in diesem Jahr weniger regulieren möchte, was die Auseinandersetzungen auf der Strecke angeht. “Die Handschuhe kommen runter” heißt es hübsch in der Werbung und man zeigt Aussschnitte, wie verschiedene Fahrer nach einem Rennen aufeinander los gehen. Die Stoßrichtung ist klar: back to the basics und jener Zeit, als man sich eben auch gerne mal nach dem Rennen ein wenig durch die Gegend geschubst hat, wenn einem der Gegner auf die Nerven ging. Soweit, so gut die Idee. Was die NASCAR nicht wollte, waren so Unfälle wie gestern in Atlanta, als sich Carl Eadwards und Brad Keselowski bös in die Quere kamen.
[weiterlesen...]